Gefahr, aber kein Alarm

27. Januar 2017 08:38; Akt: 06.03.2017 03:42 Print

Wiener Luft schlechter als in Mexiko City und Peking

Das Wetter ist schuld: In der vergangenen Woche hat die Luftqualität in Wien drastisch abgenommen. Die Belastung mit Feinstaubpartikeln wurde seit 19. Jänner fast durchgehend als "unbefriedigend" eingestuft. Am Samstag wies der Wiener Luftgüteindex sogar den Wert 5 - "schlecht" - aus. Nur am Mittwoch war die Luftqualität "befriedigend".

 (Bild: Sabine Hertel)

(Bild: Sabine Hertel)

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Das Wetter ist schuld: In der vergangenen Woche hat die Luftqualität in Wien drastisch abgenommen. Die Belastung mit Feinstaubpartikeln wurde seit 19. Jänner fast durchgehend als "unbefriedigend" eingestuft. Am Samstag . Nur am Mittwoch war die Luftqualität "befriedigend".
Damit wurden die Grenzwerte der EU-Luftgüte-Richtlinie und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) um mehr als das Doppelte überschritten. Zwischenzeitlich war die Luft schlechter als in Mexiko City und sogar Peking. "Die Überschreitungen sind so hoch wie sonst nur am Silvestertag nach den Feuerwerken", zitierte die "Wiener Zeitung" den stellvertretenden Leiter des Instituts für Umwelthygiene an der Meduni Wien, Hans-Peter Hutter.

Schuld ist, wie die Tageszeitung berichtet, das Wetter: Wegen der kalten Temperaturen steigen die Emissionen, dazu kommen niedrige Windgeschwindigkeiten und kaum Niederschlag. Die Schadstoffe sammeln sich und hängen wie eine Glocke über der Bundeshauptstadt. Brisant: Trotz Gefahr für die Gesundheit gibt es bei den größeren Feinstaubpartikeln PM10 keine Warnung wie bei bodennahem Ozon.

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