"natürliche Rasenmäher"

11. Mai 2019 08:00; Akt: 10.05.2019 20:51 Print

Hier finden Sie die Schafe auf der Donauinsel

Seit dieser Woche "mähen" die Schafe der Stadt Wien auf der Donauinsel. Hier finden Sie einen Tipp, wo sie derzeit grasen.

50 Schafe "Mähen" auf der Donauinsel bei jedem Wind und Wetter
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Die 50 Schafe der Stadt Wien, die derzeit in einem Pilotprojekt als "natürliche Rasenmäher" eingesetzt werden, finden Sie im absoluten Norden der Insel. Drei Schäfer betreuen, die Schafe. Sie gehören dem Verein WUK und werden um einen Euro pro Schaf und pro Tag von der Stadt Wien gemietet. Zuletzt grasten Ende der 1980er Jahre Schafe auf der Donauinsel.

Derzeit grasen die Schafe im nördlichsten Teil der Insel

Wenn sie von der Floridsdorfer Brücke starten, dann gehen oder fahren Sie mit dem Fahrrad immer in Richtung Norden. Rund zehn km müssen sie in die Richtung fahren. Nach dem FKK Bereich finden Sie auf der rechten Seite die Schafe. Bei km 19, 8 müssen sie rechts auf die Wiese.

Startschuss Schaf-Saison: Kein Streichelzoo

Umweltstadträtin Ulli Sima vermerkte zum Start der Schafsaison: "Den Streichelzoo für die Wiener Kinder haben wir am Cobenzl. Die Tiere hier können Sie besuchen und fotografieren, aber bitte nicht streicheln." Gerald Löw, Leiter der MA45 (Wiener Gewässer), wünscht sich für die Zukunft keine Rasenmäher auf der Donauinsel einzusetzen, sondern nur Schafe. Um die gesamte Donauinsel abzugrasen, müssten dies 1.000 Schafe sein.

Schafe sind Teil des EU- Projekts

Die Donauinsel ist ein wertvolles Ökosystem und mit 21 Kilometern Länge Wiens größtes Naherholungsgebiet an einem Gewässer. Doch der Klimawandel setzt der Vegetation und der Tierwelt auf der Donauinsel zu. Mit dem EU-Projekt LIFE DICCA soll den negativen Auswirkungen des Klimawandels mit gezielten Maßnahmen entgegengewirkt werden. Die Maßnahmen, die in den nächsten fünf Jahren umgesetzt werden, sollen dazu beitragen, die Donauinsel als Ökosystem einerseits und als Naherholungsgebiet andererseits zu schützen. Das Schafprojekt ist nur ein kleiner Teil des umfassenden EU-Projekts. Das Kürzel "DICCA" steht dabei für "Danube Island Climate Change Adaptation", also Anpassung der Donauinsel an den Klimawandel. LIFE DICCA wird im Rahmen des LIFE-Teilprogramms Klima gefördert.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Micky Mau am 11.05.2019 09:34 Report Diesen Beitrag melden

    Man sollte auf arabisch und türkisch

    dazuschreiben, dass die Tier nicht "berührt" werden dürfen.

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  • furzi wei am 11.05.2019 08:55 Report Diesen Beitrag melden

    Griller her

    supa hoch die Griller, das Messer in der Tasche hinterm Baum das Arme Vieh und schon Brutzelt es am Griller

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  • Erwin am 11.05.2019 10:33 Report Diesen Beitrag melden

    gratis

    Jetzt bekommen die auch noch das Grillfleisch gratis! Und was ist mit den Österreichern?

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Censorship am 13.05.2019 14:46 Report Diesen Beitrag melden

    Schutz?

    Ich empfehle Schutzhunde, keine Hütehunde... Hunde gelten auch als unrein... ;)

  • katja am 12.05.2019 20:11 Report Diesen Beitrag melden

    eine typisch gehirnbefreite aktion!

    der aufschrei wird groß sein, wenn das erste tier mit durchschnittener kehle gefunden wird!

  • helmar am 11.05.2019 11:55 Report Diesen Beitrag melden

    Vorbildlicher Elektrozaun......

    Der den Hundis welche ja nur ein bisserl spielen wollen das gleich im Ansatz ab gewöhnen wird......Wolfssicher ist ein solcher aber nicht. Aber ich vermute dass sich Wölfe so oder so von der Donauinsel fern halten.

  • opachello am 11.05.2019 10:57 Report Diesen Beitrag melden

    Essen auf Hufen

    Ein paar Tage haben die Schafe noch Schonfrist. Regenwetter verhindert einen Grilltag.

  • Heinz Thai am 11.05.2019 10:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    GPS Chip

    sollte überlegt werden. Dann findet man wenigstens die Überreste. Ironi off .