8. März 2019

07. März 2019 14:31; Akt: 07.03.2019 14:50 Print

Zum Frauentag: Bim der 'Wienerinnen Linien'

Schon mal etwas von den Wienerinnen Linien gehört? Nein? Vielleicht sehen Sie diese bald auf Wiens Schienen.

 (Bild: zVg)

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In den 90er Jahren waren Frauen am Steuer der Öffi-Betriebe noch eine Seltenheit. Heute wird immerhin jede siebte Straßenbahn von einer Fahrerin gesteuert, beim U-Bahn-Betrieb sind rund 20 Prozent weiblich. Insgesamt liegt der Frauenanteil bei den Wiener Linien bei 13 Prozent. Die Wiener Linien wünschen sich hier noch mehr.

Flexity fährt für Frauenpower

Die Wiener Linien wollen zum Frauentag ein Zeichen für die Gleichberechtigung setzen. Daher fahren die beiden neuen Flexity Straßenbahnen zum Weltfrauentag für einige Wochen als Wienerinnen Linien durch die Stadt.

Dass bei den Wiener Linien alles möglich ist, beweist Claudia Polaschek: in den 90er Jahren war sie die allererste U-Bahnfahrerin Wiens.

Inzwischen ist sie in die Führungsebene aufgestiegen und verantwortlich für rund 430 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Unternehmensstatistik unterstreicht die Karrieremöglichkeiten: Jede dritte Führungskraft bei den Wiener Linien ist mittlerweile weiblich.

Gleiche Chance bei Karriere & Karenz

"Vereinbarkeit von Karriere und Beruf sehen wir als Chance für alle MitarbeiterInnen. Wir ermuntern technikinteressierte Frauen, die Karriereleiter zu erklimmen und unterstützen genauso Väter, die in Elternkarenz gehen wollen", so Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl. "Gleiche Bezahlung für den gleichen Job für Frauen und Männer ist bei den Wiener Linien selbstverständlich." Um Familie und Beruf gut unter einen Hut zu bringen, richten sich Rücksichtnahme bei der Diensteinteilung und Ferienbetreuung bei den Wiener Linien bewusst nicht nur an ein Geschlecht.

Beim internen Talentemanagement legen die Wiener Linien einen speziellen Fokus auf weibliche Mitarbeiterinnen. Zudem werden interne Vernetzungstreffen für Technikerinnen angeboten. Beim Wiener Töchtertag positionieren sich die Wiener Linien besonders bei weiblichen Lehrstellensuchenden als attraktiver zukünftiger Arbeitgeber, um den Frauenanteil weiter zu heben.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kannitverstan am 07.03.2019 14:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Krank!

    Wie wenn sich der Firmenname auf die männlichen Stadtbewohner bezieht. Die Übertreibung tut schon weh.

  • Tatsache am 07.03.2019 14:59 Report Diesen Beitrag melden

    Irgendwas passt aber nicht!

    Ich kenne etliche Mitarbeiter der Wiener Linien persönlich. Einige davon sind auch im Personalrat. Und was ich da zu hören bekomme, da sträubt es einem die Nackenhaare. Begriffe wie Freunderlwirtschaft, Mobbing, Willkürkündigungen sind da noch die harmlosesten Vorgehensweisen. Da gehts schlimmer zu als bei den Sozen in der Opposition. Und das musst man erstmal hinbekommen!

  • Willi am 07.03.2019 15:47 Report Diesen Beitrag melden

    Komplett übergeschnappt

    da kennt wohl jemand nicht den Unterschied zwischen dem Genus (das grammatische Geschlecht) und dem Sexus (natürliche Geschlecht, Mann / Frau) als ob das Kind prinzipiell weder Mann noch Frau ist Ich empfehle auf Youtube Dr. Tomas Kubelik: Wie Gendern unsere Sprache verhunzt

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Leo B. am 07.03.2019 18:01 Report Diesen Beitrag melden

    Ja wenn schon....

    ..dann bitte auch "die Linien" in Wienerinnen Linier umbenennen schließlich wird MANN ja auch bei "die Linie" benachteiligt :-)

  • Bell donna am 07.03.2019 15:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht mehr lustig mit den weiblichen Wesen

    Also jetzt ist es schon übertrieben mit den "innen". Die Frauen sollen sich Zuhause wichtig machen und schauen, dass die Kinder ein gescheites Mittagessen haben und sie erziehen.

  • PeterKarl am 07.03.2019 15:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Seit die Gemeinde Wien den KV für neue Bedienstete

    wird der Frauenanteil sicher größer werden.

  • Willi am 07.03.2019 15:47 Report Diesen Beitrag melden

    Komplett übergeschnappt

    da kennt wohl jemand nicht den Unterschied zwischen dem Genus (das grammatische Geschlecht) und dem Sexus (natürliche Geschlecht, Mann / Frau) als ob das Kind prinzipiell weder Mann noch Frau ist Ich empfehle auf Youtube Dr. Tomas Kubelik: Wie Gendern unsere Sprache verhunzt

    • Xenia am 07.03.2019 21:24 Report Diesen Beitrag melden

      @Willi

      Der Wiener - die Wienerin der Lehrer - die Lehrerin der Chef - die Chefin.... So schwierig ist das doch nicht.

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  • Wolfgang Winkler am 07.03.2019 15:44 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    schlimmer geht immer da kann man schon stolz sein auf Wien, speziell wenn man international unterwegs ist kommt fremdschämen sehr oft vor