Loos Bar

22. Juni 2018 13:35; Akt: 22.06.2018 14:50 Print

Es war ganz schön viel "Loos" beim 110. Jubiläum

Die Loos Bar feiert heuer einen runden Geburtstag. Mit alten Geschichten von Stars, die sich an der Theke festhielten, und neuen Uniformen. Hereinspaziert!

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Es sind bestimmt die berühmtesten 27 Bar-Quadratmeter Wiens. Was haben die von Adolf Loos gestalteten Wände wohl schon alles gesehen und gehört? Geschichten, Geheimnisse, Getratsche der Prominenz von Einst und Jetzt. Alkohol lockert bekanntlich die Zunge - und auf kleinstem Raum kommt man sich schnell näher.

Mick Jagger zum Beispiel kippte sich ein paar Drinks hinter die Binde. Erst bei genauerem Hinschauen entpuppte sich der "Wodka" als Mineralwasser. Doch das tat kaum wer. Marianne Kohn, legendäre Geschäftsführerin, genannt "die Patin" der Loos, erinnert sich zurück: "Er saß an der Bar und keiner hat ihn beachtet. Wahrscheinlich hat ihn keiner erkannt."

Aber in den Augen der Chefin mit dem strengen Charme sind sowieso alle Menschen gleich. Promi-Faktor spielt's hier nicht. Am liebsten sind Marianne, die einst Filme für Pasolini und Fellini in Rom schnitt, mittlerweile ohnehin Hunde.

Nicht unbemerkt blieb allerdings Kult-Regisseur Quentin Tarantino. Er verliebte sich in eine Bardame der Loos, der er sogar eine Nebenrolle in "Kill Bill 2" widmete. Angelina Jolie turtelte damals noch mit Brat Pitt in der Loge, Hollywood-Star Jude Law fand nach dem Dreh in Wien seines Films "360" in der Loos sein verlängertes Wohnzimmer. Die Liste ließe sich beliebig lang fortsetzen.

Nun bat die Patin zur Feier anlässlich 110 Jahre Loos Bar. Freilich mehr vor, als in der gemütlichen Gaststätte. Präsentiert wurden dabei die feschen neuen Uniformen der Mitarbeiter, entworfen von Designer La Hong. Auch seine neueste Abend-Kollektion widmete er dem Charme und der Gründerzeit der Loos.

Lust auf einen Drink bekommen? Auf die Plätze, fertig, Loos!

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(man)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Drakensang am 23.06.2018 12:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ein Traum, sehr zu empfehlen!

    Die American-Loos-Bar ist und bleibt toll - leider ist aber der Platz innen sehr beschränkt - LEIDER! Trotzdem habe ich dort viele unvergessene Abende mit meinem Freund aus Milwaukee/Wisconsin bei einigen Martini's und anderen Cocktails verbracht! Nach meinem diesbezüglichen bescheidenen Wissensstand soll es hier - wenn überhaupt noch wo anders in Wien - eine so genannte "Bestellrinne" an der Bar geben! Lediglich das Barfly's im 6. Bezirk, Esterhazygasse hat mich ingesamt mehr beeindruckt. Bestellrinne: Eine mit Messing ausgelegte Vertiefung in der Bar. Bestellt man einen Drink, so hängt meist der Bartender (Barkeeper) ein Blättchen oder Zettel auf die für den Gast nicht sichtbare Seite der Bar mit dem Getränkenamen auf. Sobald der Gast sein Getränk hat pssiert nichts, egal ob das Glas voll oder leer ist. Wird aber das Glas leer in die Rinne rückgestellt, füllt der Bartender mit dem gleichen Drink ungefragt nach.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Drakensang am 23.06.2018 12:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ein Traum, sehr zu empfehlen!

    Die American-Loos-Bar ist und bleibt toll - leider ist aber der Platz innen sehr beschränkt - LEIDER! Trotzdem habe ich dort viele unvergessene Abende mit meinem Freund aus Milwaukee/Wisconsin bei einigen Martini's und anderen Cocktails verbracht! Nach meinem diesbezüglichen bescheidenen Wissensstand soll es hier - wenn überhaupt noch wo anders in Wien - eine so genannte "Bestellrinne" an der Bar geben! Lediglich das Barfly's im 6. Bezirk, Esterhazygasse hat mich ingesamt mehr beeindruckt. Bestellrinne: Eine mit Messing ausgelegte Vertiefung in der Bar. Bestellt man einen Drink, so hängt meist der Bartender (Barkeeper) ein Blättchen oder Zettel auf die für den Gast nicht sichtbare Seite der Bar mit dem Getränkenamen auf. Sobald der Gast sein Getränk hat pssiert nichts, egal ob das Glas voll oder leer ist. Wird aber das Glas leer in die Rinne rückgestellt, füllt der Bartender mit dem gleichen Drink ungefragt nach.