Es ging nicht ums Essen

09. Februar 2019 14:57; Akt: 09.02.2019 15:54 Print

Ellen Page nennt Chris Pratts Kirche homophob

In der "Late Night Show with Stephen Colbert" sprach Chris Pratt über seinen Glauben. Kollegin Ellen Page gab auf Twitter ihren Senf dazu.

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Dass Gott in seinem Leben eine wichtige Rolle spielt, zeigt Chris Pratt auch gerne in der Öffentlichkeit. Sein Glaube helfe ihm, mit Ruhm und Medienrummel umzugehen, erklärte er zuletzt etwa im Gespräch mit Late-Show-Moderator Stephen Colbert.

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"Es gibt da dieses großartige Zitat, dass ich eigentlich in der Kirche gehört habe, und es fühlte sich treffend an, nämlich 'Wenn das Rampenlicht, in dem du stehst heller strahlt als das Licht, das aus dir selbst kommt, bringt es dich um.' Und das sehe ich die ganze Zeit", so Pratt. "Leute in unserer Position, Leute die Schauspieler sind - man sieht es oft. Es ist ein wirklich helles Rampenlicht."

In selbigem steht der 39-Jährige spätestens seit seiner Hauptrolle in "Guardians of the Galaxy" (2014). Für die Marvel-Verfilmung speckte der Mime gehörig ab und trainierte sich ein heldenhaftes Sixpack an. "Ich habe es dank meiner Kirche geschafft", meinte Pratt zu Stephen Colbert. Er habe sich vom Propheten Daniel inspirieren lassen und gemeinsam mit seinem Pastor 21 Tage lang auf Fleisch, Zucker und Alkohol verzichtet.

Chris Pratt

Den Namen seines Pastors oder seiner Kirche nannte der Schauspieler nicht. Laut "Daily Mail" handelt es sich dabei um Chad Veach, der die Zoe Church in Los Angeles leitet. Die wiederum hat die Hillsong Church zum Vorbild, die Homosexuelle willkommen heißt, den homosexuellen Lifestyle aber nicht unterstützen will.

Kritik via Twitter

Bei Aktrice Ellen Page, seit 2018 mit der Tänzerin und Choreographin Emma Portner verheiratet, kam Pratts Loblied auf seine Kirche gar nicht gut an. "Oh. Okay. Ähm. Aber diese Kirche ist berüchtigt dafür, gegen LGBTQ zu sein, also das vielleicht auch ansprechen?" schrieb sie auf Twitter.

Wie Pratt hat auch Ellen Page Erfahrung im Superhelden-Geschäft. Sie verkörperte die Mutantin Shadowcat in "X-Men: Der letzte Widerstand" (2006) und ist derzeit in der Netflix-Serie "The Umbrella Academy" zu sehen. Chris Pratt äußerte sich bislang nicht zu Ellens Tweet.

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(lfd)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bea B. am 09.02.2019 19:24 Report Diesen Beitrag melden

    Zweimal hinschauen

    Zu lieben und eine Partnerschaft zu haben ist kein "Lifestyle", weder für Hetero- noch für Homosexuelle. Man sollte diesen hinterhältigen Evangelikalensprech nicht einfach übernehmen.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Bea B. am 09.02.2019 19:24 Report Diesen Beitrag melden

    Zweimal hinschauen

    Zu lieben und eine Partnerschaft zu haben ist kein "Lifestyle", weder für Hetero- noch für Homosexuelle. Man sollte diesen hinterhältigen Evangelikalensprech nicht einfach übernehmen.

    • Dodo2340 am 10.02.2019 03:26 Report Diesen Beitrag melden

      Sexuelle Orientierung ist Privatsache

      Seine sexuelle Orientierung wie eine Monstranz vor sich herzutragen, ist unangebracht.

    • Ronald P. am 10.02.2019 14:03 Report Diesen Beitrag melden

      Falsch! Religion ist Privatsache

      Auf Ratschläge billiger Moralaposteln können homosexuelle Mitbürger und -bürgerinnen bestens verzichten!

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