Wegen Missbrauchsvorwürfen

11. Mai 2018 09:22; Akt: 11.05.2018 09:54 Print

Spotify schmeißt R. Kelly aus allen Playlisten

Der Streaming-Gigant verzichtet ab sofort auf die Promotion der Musik des 51-jährigen Musikers.

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Wie ein Sprecher des schwedischen Streamingdienstes mitteilte, wurde der Sänger mitsamt seiner Musik aus allen Playlisten und Empfehlungen von Spotify gekickt. Dieser Bann ist das Resultat der seit Jahren bestehenden Missbrauchsvorwürfe gegen den 51-jährigen R&B-Sänger.

Das musikalische Werk des Künstlers befindet sich nach wie vor auf Spotify, allerdings verzichtet man ab sofort auf jede Art der Promotion für R. Kelly.

Spotify reagiert damit auch auf einen offenen Brief der "Time's Up"-Bewegung: "Wir fordern angemessene Ermittlungen und Untersuchungen der Vorwürfe gegen R. Kelly, die von Frauen und ihren Familien nun seit über zwei Dekaden erhoben werden". Firmen wie Apple Music, RCA Records und eben auch Spotify wurden aufgefordert, die Zusammenarbeit mit dem Musiker zu beenden.

Schwerwiegende Vorwürfe
R. Kelly soll jahrelang einen Sex-Kult betrieben haben, in dem er sich zahlreiche Frauen, darunter auch minderjährige Mädchen hörig gemacht sowie sexuell und emotional missbraucht haben soll.

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(baf)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Steffi am 11.05.2018 11:06 Report Diesen Beitrag melden

    Heuchler

    Missbrauchsvorwürfe gegen Kelly gibt es seit 15 Jahren oder noch länger.

  • Karl am 11.05.2018 12:54 Report Diesen Beitrag melden

    Rechtssystem?

    Diesen vorauseilenden Gehorsam (siehe Syrien, Giftgas, Engand u.a.) ohne Verurteilung, nur wegen Beschuldigungen kennen wir doch schon. Wie leicht es doch heutzutage ist jemanden vorweg ohne Verfahren zu verurteilen. Nicht dass das Gegenteil nicht stimmen kann, aber dazu bedarf es eines "ordentlichen" Verfahrens in einer aufrechten Demokratie! Und wenn dem nicht so ist, dann ist das Rechtssystem in Auflösung begriffen. Auch bei Anschuldigungen gegen Musikern u.a.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Karl am 11.05.2018 12:54 Report Diesen Beitrag melden

    Rechtssystem?

    Diesen vorauseilenden Gehorsam (siehe Syrien, Giftgas, Engand u.a.) ohne Verurteilung, nur wegen Beschuldigungen kennen wir doch schon. Wie leicht es doch heutzutage ist jemanden vorweg ohne Verfahren zu verurteilen. Nicht dass das Gegenteil nicht stimmen kann, aber dazu bedarf es eines "ordentlichen" Verfahrens in einer aufrechten Demokratie! Und wenn dem nicht so ist, dann ist das Rechtssystem in Auflösung begriffen. Auch bei Anschuldigungen gegen Musikern u.a.

    • Joseph am 12.05.2018 12:07 Report Diesen Beitrag melden

      @Karl

      Seit wann braucht der Ami ein "Rechtssystem"??? No netmal der Genozid an den Ureinwohnern wird als solcher anerkannt... da wird ja friedlich "geteilt"; damit man anderen Vorschriften machen kann

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  • Steffi am 11.05.2018 11:06 Report Diesen Beitrag melden

    Heuchler

    Missbrauchsvorwürfe gegen Kelly gibt es seit 15 Jahren oder noch länger.