#metoo auch bei Männern

28. September 2018 09:26; Akt: 28.09.2018 09:39 Print

Thomas Kretschmann von Regisseuren begrabscht

Der deutsche Hollywood-Export hat über seine #metoo-Erfahrungen in der Traumfabrik gesprochen.

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Der 56-jährige Schauspieler ist momentan gemeinsam mit Bully Herbig in dem Triller "Ballon" zu sehen. Die wahre Geschichte erzählt die spektakuläre Flucht aus der DDR mittels Heißluftballon.

Am Rande der Premiere hat Kretschmann mit der "Bild"-Zeitung über das Aufwachsen in der DDR und seine eigene Flucht geplaudert. Weil er seit Jahren in Hollywood arbeitet, kam das Gespräch auch auf die #metoo-Debatte. "Ich finde es großartig, dass jemand wie Weinstein enthauptet wurde. Ich finde es gleichzeitig aber auch ekelhaft, in welcher Form sich Andere an das Thema hängen, um durch diese Aufmerksamkeit ihre Karriere neu beleben zu wollen", so Kretschmann.

In den Schritt gefasst
Männer seien allerdings keineswegs vor Übergriffen gefeit. Das hat er am eigenen Leib erfahren: "Ich habe mindestens fünf Regisseure getroffen, die mir in den Schritt gefasst haben, fassen wollten oder gern etwas anderes mit mir angestellt hätten. Ich hätte wahrscheinlich eine ganz andere Karriere gehabt, wenn ich gesagt hätte: ‘Augen zu, und durch...’. In unserem Beruf wie auch in anderen gibt es zwei Fragen: Wie sehr willst Du Dich prostituieren? Und wo willst Du hin? Da muss jeder seine eigenen Grenzen ziehen".


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(baf)