Wutrede

06. Februar 2019 05:30; Akt: 05.02.2019 21:42 Print

Ö3-Star Kratky wettert gegen "Nazi-Arschlöcher"

von M. Klein - Daheim in Stein (bei Krems) platzte Ö3-Moderator Robert Kratky im kragenlosen T-Shirt der Kragen. In einem Insta-Video hielt der 45-Jährige eine Wutrede gegen die Burschenschaft "Teutonia".

Ö3-Star Kratky sprach mit

Ö3-Star Kratky sprach mit "Insta-Fans". (Bild: Screenshot Instagram)

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Eigentlich kennt man Robert Kratky als fröhlich-lockeren Moderator des "Ö3-Weckers". Eigentlich. Denn als er jetzt seine zweiwöchige Instagram-Abstinenz beendete, war von Gelassenheit nichts zu spüren.

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In einer InstaStory (die sich mittlerweile gelöscht hat) zog er über die Burschenschaft "Teutonia" her. Auslöser der Wutrede: das Posting der Verbindung, in der sie den in der NS-Zeit gebräuchlichen Begriff "Ostmark" für Österreich verwendet hatte – wir berichteten.

"Nazi-Arschlöcher"

Offensichtlich, so Kratky, "war da mal wieder jemand zu dumpf, um nachzudenken". Denn: "Wer denkt, dass es in Ordnung ist, mit Begriffen um sich zu werfen, die von Nazi-Arschlöchern geprägt wurden, der soll sich erst einmal ein Geschichtsbuch nehmen, um sich dann so richtig in Grund und Boden zu schämen."

"Burschenschafter-Bashing“ wolle er aber keines betreiben: "Ich bin mir sicher, dass es dort auch viele gibt, die mit diesem Gedankengut nichts am Hut haben." Schweigen habe er aber auch nicht können:

"Das ist eine Frage der Haltung." Soziale Medien trügen zur Verrohung der Sprache bei: "Deswegen schwimmen wir auch alle in der Scheiße." Reaktionen seiner Follower: Lob, aber auch Beschimpfungen wie "Hurensohn".

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • dschibi am 06.02.2019 11:13 Report Diesen Beitrag melden

    Kratky

    ... stellt sich damit nur selbst ein Armutszeugnis aus.

  • Lupo am 06.02.2019 14:21 Report Diesen Beitrag melden

    Vignetten-Man haha Schurke

    Warum glaubt jeder Plattenaufleger bei Ö3, dass er politische Kommentare abgeben muss. War schon bei Raithofer so und wollte auch niemand hören. Die sollen doch einfach ihren Job machen und uns sonst nicht auf die Nerven gehen.

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  • Max Mustermann am 06.02.2019 12:47 Report Diesen Beitrag melden

    Wer im Glashaus sitzt....

    Hr. Kratky soll nicht so zimperlich sein. Er selbst arbeitet für den Rotfunk. Gegen dessen gesendeten Schund, den politisch indoktrinierten Journalismus und die vom Gebührenzahler finanzierten Abzockgehälter der Direktoren (über 400.000 Euro Jahresgage) ist das, worüber er sich aufregt, ein Lercherlschas.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • EUsebius am 07.02.2019 11:58 Report Diesen Beitrag melden

    verständnis

    bitte, laßt den Herrn Kratky in ruh ! stellt euch vor, ihr müßt tag für tag dieselbe musik auflegen. das macht einseitig!

  • Rolf Werner am 07.02.2019 05:45 Report Diesen Beitrag melden

    Autobahn

    Dann hoffen wir mal, dass der gute keinen "Volkswagen" hat und hoffentlich keine "Autobahn" benutzt"

  • Kannitverstan am 06.02.2019 19:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So kann man Hörergunst verspielen

    Auch wenn er es nicht über den Sender tat, viele werden enttäuscht sein, wegen seiner Schimpferei.

  • Franz am 06.02.2019 14:22 Report Diesen Beitrag melden

    Bravo, Herr Kratky!

    Endlich einer, der sich gegen die Ewiggestrigen in einer Sprache wettern traut, die auch sie verstehen. Wenn nämlich Kurz gebannt wie die Maus auf die Schlange in das Gesicht Straches schaut, wirkt das eher als ein Flehen, dass er auf seine Amigos einwirken möge, endlich mit den braunen Rülpsern Schluss zu machen. Dagegen energisch aufzutreten, wäre aber ein Gebot der Stunde. Dazu fehlt ihm aber der Mut.

    • Wolfgang am 06.02.2019 20:30 Report Diesen Beitrag melden

      Genau

      Recht hat er.

    • mutig am 06.02.2019 21:11 Report Diesen Beitrag melden

      bravo

      ja, die welt wartet auf leut, wie kratky und deren meinung. hat sich der mutige scheuba auch schon zu wort gemeldet nein? na, dann wirds aber zeit ;)) österreich tappt sonst furchtbar im dunklen..

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  • Lupo am 06.02.2019 14:21 Report Diesen Beitrag melden

    Vignetten-Man haha Schurke

    Warum glaubt jeder Plattenaufleger bei Ö3, dass er politische Kommentare abgeben muss. War schon bei Raithofer so und wollte auch niemand hören. Die sollen doch einfach ihren Job machen und uns sonst nicht auf die Nerven gehen.

    • HARRY am 06.02.2019 19:10 Report Diesen Beitrag melden

      Vignetten -Man ein Bösewicht

      HY! Du musst ja nicht Ö3 hören!! Da gibt es ja vielleicht einige Liederbücher der Burschenschaften? Vielleicht besser für Lupo! Ein Bösewicht wer Böses denkt!! HAHA

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