Umbau im Haus am Ring

09. April 2019 05:30; Akt: 09.04.2019 07:05 Print

"Heute" schaute sich das Parlament von oben an

von Mathias Klein - Seit letztem Jahr wird das historische Parlamentsgebäude renoviert und umgebaut. "Heute" sah sich auf der Baustelle um.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Renovierungsarbeiten im historischen Parlament sind in vollem Gange: Im Vorjahr standen noch massive Abrissarbeiten auf dem Plan, in diesem Frühjahr startete der Wiederaufbau. Aber der gestaltet sich schwierig, wie "Heute"-Redakteur Mathias Klein bei einem Lokalaugenschein auf der Baustelle erfuhr.

Denn viele Bereiche des historischen Parlamentsgebäudes stehen unter Denkmalschutz und können nur mit äußerster Vorsicht bearbeitet werden. So auch die berühmte Säulenhalle, unter der jetzt ein neues, modernes und weitläufiges Besucherzentrum eingerichtet werden soll. Dafür muss aber eine ganze Etage unter der Halle eingerissen werden. Kein leichtes Unterfangen, wenn im Stockwerk darüber 24 Marmorsäulen mit einem Gesamtgewicht von rund 128 Tonnen ruhen. Insgesamt sollen mit derartigen Umbauten 10.000 m² Nutzflächen dazugewonnen werden.

Trotz dieser Herausforderungen, ist man bei der für den Umbau verantwortlichen Bundesimmobiliengesellschaft zuversichtlich, die Arbeiten wie geplant bis Sommer 2021 fertigstellen zu können. Derzeit arbeiten 240 Menschen auf der Baustelle, um den Terminplan einzuhalten. In Spitzenzeiten sollen es mehr als 550 sein. Die Gesamtkosten des Mammutprojekts hat übrigens der Nationalrat selbst mit 352,3 Millionen Euro gedeckelt.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:

Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

Themen
Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Lumpazi Vagabundus am 09.04.2019 11:48 Report Diesen Beitrag melden

    selten so gelacht

    die baukosten sind mit 352,3 Millionen Euro gedeckelt - mal schauen, wie schnell wir steuerzahler feststellen müssen, dass man deckel abnehmen kann, und aus erfahrung auch muss. damit die plenumhocker für ihre sinnlosen sitzungen ein trockenes sesserl haben.

  • Kalkül? am 09.04.2019 10:40 Report Diesen Beitrag melden

    Stadtnahe Baustellen

    hoffentlich mal ohne Pfusch, und anständig kalkuliert... wobei... zahlen eh nur wir Steuermelkkühe...

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Lumpazi Vagabundus am 09.04.2019 11:48 Report Diesen Beitrag melden

    selten so gelacht

    die baukosten sind mit 352,3 Millionen Euro gedeckelt - mal schauen, wie schnell wir steuerzahler feststellen müssen, dass man deckel abnehmen kann, und aus erfahrung auch muss. damit die plenumhocker für ihre sinnlosen sitzungen ein trockenes sesserl haben.

  • Kalkül? am 09.04.2019 10:40 Report Diesen Beitrag melden

    Stadtnahe Baustellen

    hoffentlich mal ohne Pfusch, und anständig kalkuliert... wobei... zahlen eh nur wir Steuermelkkühe...