PK am Montag

23. Juni 2019 09:00; Akt: 24.06.2019 08:28 Print

ÖVP kündigt neues Pflegemodell an

In einer Vorankündigung lässt die ÖVP verlautbaren, dass sie am Montag einen 7-Punkte-Plan für ein neues Pflegemodell präsentieren wird.

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Die ÖVP kündigt für Montag eine Pressekonferenz zum Thema Pflege an. Weil in Österreich zur Zeit rund 1,4 Millionen Menschen vom Thema "Pflege und Betreuung" betroffen sind – etwas mehr als 450.000 Menschen beziehen Pflegegeld und rund 950.000 Menschen sind an der Pflege einer Person im Familienkreis beteiligt –, präsentiert die ÖVP am Montag ihr neues Modell.

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Allzu viele Details sind noch nicht bekannt. Fest steht, dass Sebastian Kurz zusammen mit Juliane Bogner-Strauß und Ingrid Korosek am Montag einen 7-Punkte-Plan präsentieren wird. Als Kernstück wurde schon jetzt bekannt, dass sich die ÖVP für eine Pflegeversicherung – neben der Kranken-, Pensions-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung – als fünfte Säule der Sozialversicherung einsetzen will.

Wichtigstes Thema ist freilich die Finanzierung von Pflege. Die ÖVP kündigt an, die Finanzierung ihres neuen Modells nicht durch eine Steuererhöhung, sondern einer "Bündelung und Neuorganisation aus bestehenden Steuern und Abgaben" bewerkstelligen zu wollen.

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(mr)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gerlinde am 23.06.2019 10:46 Report Diesen Beitrag melden

    Wie bitte?

    Die haben gar nichts anzukündigen, denn sie sind nicht mehr in der Regierung. Und ja, es ist die Schuld von Kurz!

  • etymos am 23.06.2019 09:19 Report Diesen Beitrag melden

    einhalten !

    zuckerl und seifenblasen für die plakate. Herrn Kurz und den seinen glaube ich kein wort mehr. parteien sollen wahlversprechen zwingend einhalten müssen. die bürgerverschaukelung muß aufhören.

  • Aufdecker 2.0 am 23.06.2019 10:01 Report Diesen Beitrag melden

    Die Pensionisten werden zahlen

    Die Pensionsversicherung bis zum Tod wird kommen. Neuer Name Pflegeversicherung. Jetzt heisst es warm anziehen, für alle, die noch keine Pflegefälle sind. Zweistellige Pensionskürzungen drohen damit das viel zu hohe Niveau in Österreich (vorallem bei den Beamten) auf leistbaren EU Schnitt heruntergedrückt wird.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • böserfranz am 24.06.2019 09:36 Report Diesen Beitrag melden

    Belastungen

    Bei jeder Gelegenheit werden neue Belastungen ERFUNDEN, egal ob bei Pensionen ,bei jeder Verhandlung, ist viel zu teuer( Seit ca .10 Jahren Kaufkraft Verlust) bei Pflege usw. Bei Asylanten werden MILLIARDEN aufgebracht, was ja kein Fehler sein muss. aber warum nicht auch für alle gleich, so wird man kein Verständnis der Bevölkerung erwirken

  • lucifer am 24.06.2019 09:22 Report Diesen Beitrag melden

    sozialstaat ist nur gut für nichtstuer..

    ein punkt plan : 5 % für den staat , der rest kann alles privat versichert werden. für jene die sozialversicherung (noch!!) ( und nicht gerade wenig) zahlen muss es passen. alle anderen sind von untergeordnetem interesse. natürlich ist ein privat modell an zudenken . bei meinen horrenden steuern, welch ich dann ja zum teil in private versicherungen zahle, werde ich dann auf sänften durchs land getragen, gell ich weigere mich in einem 6 bett spitalzimmer mit 5 bunten welche noch nie was einbezahlt haben und auch nie werden, zu liegen.

  • Calimero am 23.06.2019 20:56 Report Diesen Beitrag melden

    Damit man das Pflegegeld für Vermögende

    ohne Regress bezahlen kann, muß man alle besonders die Nichtvermögenden weiter schröpfen. Wieso bekommen Haus- und Grundbesitzer mit 7000 Euro Pension noch ein Pflegegeld ?

  • LupoVino am 23.06.2019 12:37 Report Diesen Beitrag melden

    Wieder mal !

    Irgend einen Brocken hinwerfen, aber wie es gehen soll, wird natürlich gesagt, weils es nicht wissen. Vernünftig wäre eine kleine Erbschaftssteuer, da würde es auch immer die Richtigen treffen.

  • Gerlinde am 23.06.2019 10:46 Report Diesen Beitrag melden

    Wie bitte?

    Die haben gar nichts anzukündigen, denn sie sind nicht mehr in der Regierung. Und ja, es ist die Schuld von Kurz!