Für alle Mitarbeiter

11. Dezember 2017 14:16; Akt: 11.12.2017 15:09 Print

Ab März Stelle für sexuelle Belästigung im Parlament

Nationalratspräsidentin Elisabeth Köstinger konkretisierte am Montag die Pläne für die Clearingstelle. Sie soll Betroffenen Beratung und Hilfe bieten.

Nationalratspräsidentin Elisabeth Köstinger mit Psychotherapeutin Christine Bauer-Jelinek (Bild: Denise Auer)

Nationalratspräsidentin Elisabeth Köstinger mit Psychotherapeutin Christine Bauer-Jelinek (Bild: Denise Auer)

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Bis März soll die neue Clearingstelle für sexuelle Belästigung und Machtmissbrauch eingerichtet sein: Nicht direkt im Parlament, aber in naher Umgebung. Die Stelle soll aber sowohl Parlamentariern, ihren Mitarbeitern als auch allen in den Parlamentsklubs der Parteien zur Verfügung stehen.

Die bereits existierende Gleichbehandlungsstelle war nur für Parlamentarier zuständig. Sie soll aber keinesfalls ersetzt werden, sondern die niederschwelligere Clearingstelle werde ein zusätzliches Angebot sein, wo Frauen und Männer anonym vorstellig werden können und keine Akten angelegt werden. Auf weiterführende Stellen wird aber verwiesen werden.

Nationalratspräsidentin Elisabeth Köstinger engagierte die Psychotherapeutin Christine Bauer-Jelinek als externe Beraterin. Die Clearingstelle soll auch Maßnahmen zur Sensibilisierung, einen Verhaltenskodex und Schulungen für Führungskräfte anbieten, erklärten Bauer-Jelinek und Köstinger am Montag.

Noch nicht fix sind das Budget und die personelle Ausstattung der Stelle. Man wolle aber auf bestehende Ressourcen zurückgreifen, so Köstinger.

Die VP-Politikerin ist Initiatorin der Clearingstelle. Anlass seien für sie die Belästigungsvorwürfe im Europaparlament gewesen, in dem sie die vergangenen acht Jahre tätig war. Nun verstärkten die aktuelle #metoo-Debatte und Belästigungsvorwürfe auch in heimischen Parteien sowie im ÖSV ihr Engagement, eine entsprechende Stelle in Wien zu installieren.

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(uha)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Preibisch am 11.12.2017 16:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geht auch billiger

    Vieleicht konnte man sich das alles sparen wenn mann die Frauenquote abschaft

  • Fritz R am 12.12.2017 03:31 Report Diesen Beitrag melden

    Wozu ???

    Ab März Stelle für Sexuelle Belästigung im Parlament, wieder neue unnötig geschaffene Posten, gibt es bei uns nichts mehr Wichtigeres als Sexuelle Belästigung, was so wie so ein sehr fragwürdiges Thema ist, welches 2 von 3 Frauen für Blödsinn halten, in die 1. Reihe zu stellen ? Dieses Gesetz ist für jeden normal denkenden Mann eine Unterdrückung und Diskriminierung ! Mich würde es nicht wundern wenn man im Ausland über Österreich lacht und sagt " Die sind Verrückt geworden" !

  • Josef E am 12.12.2017 03:47 Report Diesen Beitrag melden

    Warum ?

    Sexuelles Vergehen sollte Bestraft werden aber was derzeit als Sexuelle Belästigung angesehen wird ist Unterdrückung der Männerwelt. Was man da vor hat sind nur unnötig geschaffene gut bezahlte Arbeitsplätze und das natürlich vom Steuergeld !!!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Max Mustermann am 12.12.2017 06:36 Report Diesen Beitrag melden

    Definiert einmal sexuelle Belästigung

    Es gehört einmal ganz klar definiert, was als sexuelle Belästigung zu gelten hat. Für mich ist das alles momentan recht schwammig. Jedes Kompliment kann heute so dargestellt werden. Man darf auch nicht vergessen, wieviele Frauen einfach aus Rache vorgeben, belästigt worden zu sein. Darüber hinaus würde ich niemandem eine Plattform bieten, der mit 40 (!) Jahre alten Geschichten daherkommt. So eine Person gehört echt in Therapie.

  • Josef E am 12.12.2017 03:47 Report Diesen Beitrag melden

    Warum ?

    Sexuelles Vergehen sollte Bestraft werden aber was derzeit als Sexuelle Belästigung angesehen wird ist Unterdrückung der Männerwelt. Was man da vor hat sind nur unnötig geschaffene gut bezahlte Arbeitsplätze und das natürlich vom Steuergeld !!!

  • Fritz R am 12.12.2017 03:31 Report Diesen Beitrag melden

    Wozu ???

    Ab März Stelle für Sexuelle Belästigung im Parlament, wieder neue unnötig geschaffene Posten, gibt es bei uns nichts mehr Wichtigeres als Sexuelle Belästigung, was so wie so ein sehr fragwürdiges Thema ist, welches 2 von 3 Frauen für Blödsinn halten, in die 1. Reihe zu stellen ? Dieses Gesetz ist für jeden normal denkenden Mann eine Unterdrückung und Diskriminierung ! Mich würde es nicht wundern wenn man im Ausland über Österreich lacht und sagt " Die sind Verrückt geworden" !

  • Preibisch am 11.12.2017 16:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geht auch billiger

    Vieleicht konnte man sich das alles sparen wenn mann die Frauenquote abschaft