Uneinigkeit

28. Mai 2018 09:19; Akt: 28.05.2018 10:49 Print

"Aula"-Beiträge: FP-Chef Strache korrigiert Hofer

Infrastrukturminister Hofer (FPÖ) forderte Konsequenzen für Parteikollegen, die in der rechtsextremen "Aula" schreiben. Parteichef Strache sieht dies gelassener.

Vizekanzler Heinz-Christian Strache (l.) und Verkehrsminister Norbert Hofert (beide FPÖ) widersprechen sich. (Bild: picturedesk.com/APA)

Vizekanzler Heinz-Christian Strache (l.) und Verkehrsminister Norbert Hofert (beide FPÖ) widersprechen sich. (Bild: picturedesk.com/APA)

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Artikel von FP-Politikern in der rechtsextremen „Aula“ führen doch nicht automatisch zum Parteiausschluss. Das hat Parteichef Strache kürzlich bei der Regierungsklausur klargestellt. Für den dritten steirischen Landtagspräsidenten Gerhard Kurzmann dürfte es also zu keinen Parteiinternen Konsequenzen kommen. Dies bestätigte jetzt auch dessen Landesparteichef und Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) gegenüber der APA. Aber auch Strache bewertet Beiträge freiheitlicher Politiker in der "Aula" keineswegs unkritisch: Es sei "nicht erwünscht, dort zu inserieren und in der Regel auch nicht zu publizieren." Ein automatischer Parteiausschluss von freiheitlichen Politikern die dort publizieren oder inserieren würden, kommt für den Vizekanzler allerdings nicht in Frage.

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Strache widerspricht Hofer

Er widerspricht damit direkt seinem Stellvertreter und Infrastrukturminister Norbert Hofer (FPÖ). Dieser hatte im Zuge der „Quotenmohr“-Beleidigung von Österreichs Song-Contest-Starter Cesar Sampson durch die Zeitschrift entsprechende Konsequenzen bis hin zum Parteiausschluss angedroht. Sampson selbst wurde inzwischen von FP-Parteichef Strache persönlich zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Mit der Geste will sich die FPÖ beim Song-Contest-Teilnehmer für den rassistischen Kommentar in der "Aula" entschuldigen.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Luna 2 am 28.05.2018 18:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Strache

    Also doch nicht die grosse Wende gegen radikal rechts. Haben es ja gewusst.....

    einklappen einklappen
  • Avanti Popolo am 28.05.2018 15:33 Report Diesen Beitrag melden

    Die Umfrage kann man nicht be-

    antworten. Es fehlt der Punkt: "Die Freiheitlichen sollen sich auflösen"

    einklappen einklappen
  • Statistiker am 29.05.2018 11:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Manipulation

    Da hat Heute aber wieder einige Beiträge wegzensiert, die hier zuvor standen und gegen die Linke sprachen!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Statistiker am 29.05.2018 11:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Manipulation

    Da hat Heute aber wieder einige Beiträge wegzensiert, die hier zuvor standen und gegen die Linke sprachen!

  • Luna 2 am 28.05.2018 18:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Strache

    Also doch nicht die grosse Wende gegen radikal rechts. Haben es ja gewusst.....

    • j.l. am 29.05.2018 11:26 Report Diesen Beitrag melden

      klar haben wir das

      nur seinen wählern kann er alles reindrüecken. die glauben auch noch das er für einheimisches alles gibt wenn sie im winter ohne heizung und gewand da stehen. kurz mit den seinen ist da nicht anders der ist nur für die wirtschaft da, für die große nicht für die kleinen

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  • Leo King am 28.05.2018 18:16 Report Diesen Beitrag melden

    Guter Parteichef!

    Sehr gut, Herr Strache. Ein Angriff auf die freie Meinungsäußerung ist das letzte, was die FPÖ sich leisten sollte, auch wenn die Linken stets solche abstrusen Forderungen stellen.

  • Drakensang am 28.05.2018 17:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warum?

    Seltsam ... Strache will sich für die "Aula" entschuldigen?

  • Avanti Popolo am 28.05.2018 15:33 Report Diesen Beitrag melden

    Die Umfrage kann man nicht be-

    antworten. Es fehlt der Punkt: "Die Freiheitlichen sollen sich auflösen"

    • tuerkis/blau am 29.05.2018 10:01 Report Diesen Beitrag melden

      Realität nicht verweigern

      Die Meinung der Wähler ist anders. Da geht der Trend zur Auflösung der linken Grünen und der Abwärtstrend der Linken europaweit.

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