Vor dem Kanzleramt

23. April 2019 17:43; Akt: 23.04.2019 18:11 Print

Demo gegen neue Mindestsicherung in Wien

Zum Abschluss seiner Tour durch die Bundesländer, wird Volkshilfe-Chef Erich Fenninger heute vor dem Kanzleramt übernachten. Auch eine Demo findet statt.

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Der Direktor der Volkshilfe Österreich, Erich Fenninger, übernachtet aus Protest gegen die geplante Kürzung der Mindestsicherung auf der Straße. Alle Landeshauptstädte hat er schon besucht. Heute folgt als Abschluss eine Übernachtung in Wien.

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Dass er am Ende sogar eine kleine Zeltstadt bei Deserteursdenkmal vor dem Bundeskanzleramt aufschlagen wird, kam eher zufällig zustande. Beim Stopp in Linz gesellte sich erstmals ein Pensionistenpaar hinzu, in St. Pölten waren es drei junge Erwachsene, die sich dem nächtlichen Protest anschlossen. In Wien ruft Fenninger nun aktiv dazu auf: #aufdiestraße und Zelt mitbringen heißt das Motto.

Was soll das? Fenningers Nächte auf der Straße sind Teil der bundesweiten Aktion der Volkshilfe gegen die neue Mindestsicherung. In allen Bundeshauptstädten wurde protestiert, in allen Bundeshauptstädten schlug der Volkshilfe-Direktor sein Zelt auf. Letzter Stopp ist Wien.

Zahlreiche Prominente unterstützten die Volkshilfe bei den Protestaktionen. So gab beispielsweise Rainhard Fendrich ein spontanes Straßen-Konzert in Eisenstadt. In Wien werden unter anderem Willi Resetaris, Ernst Molden und Russkaja auftreten.

Fenninger hat viel Unterstützung erfahren

In den vergangenen Tagen habe er "nur positive Rückmeldungen" erfahren, sagte Fenninger im Gesrpäch mit "Heute.at". Obwohl eine Beschlussfassung der neuen Mindestsicherung als wahrscheinlich gilt, appelliert Fenninger an jeden einzelnen Mandatar den Klubzwang zu überwinden.

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(csc/ mr)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bert.K am 23.04.2019 19:45 Report Diesen Beitrag melden

    Die neue Mindestsicherung

    soll eine ÜBERGANGSHILFE für die Menschen sein welche kein oder zuwenig Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe bekommen . Ich verstehe nicht was das soll ? Es ist KEIN EINKOMMEN und wenn bei einem Elternpaar keiner arbeitet und die Frau immer schwanger ist kann man das als Sozialschmarotzertum ansehen !

    einklappen einklappen
  • stefan am 23.04.2019 20:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    peinlich

    es sollen diese Protestieren endlich arbeiten gehen dann hat der Staat das Geld für die Sozialhilfe! Ganz einfach!

  • Angela am 23.04.2019 20:54 Report Diesen Beitrag melden

    M.

    Ganze 150 Teilnehmer. Wir schaffen das!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Wiener am 24.04.2019 07:40 Report Diesen Beitrag melden

    Kalte Schauer

    Naja die wenigen Demonstranten kann man ja nicht ernst nehmen. Vor allem ist es interessant dass politische Überzeugung so Wetter abhängig ist.

    • Mike am 24.04.2019 08:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Wiener

      Die Roten und der Rest ihrer Gesinnug wuerde am liebsten jeden ........alles geben und den Arbeitenden spaeter mal nichts mehr,ist so

    einklappen einklappen
  • Gratzi am 24.04.2019 07:33 Report Diesen Beitrag melden

    Die sogenannten "Vertreter"

    und hat er auch sein Geld dagelassen? und wer zahlt das Zelt????

  • hari am 24.04.2019 05:07 Report Diesen Beitrag melden

    der EU Vergleich macht sicher

    Fakten wären interessant: wie viele Personen abs. in Ö haben dzt. einen pos. Asylbescheid in Händen. Wie viele davon arbeiten zu 100% und wie viele davon abs. arbeiten nicht: Arbeitsl./Notstand/Mindests./Pflege/Altersheim und Vergleich mit den übrigen 27 EU-Ländern wäre interessant wie viele Personen dort abs. einen pos. Asylbescheid haben.

  • Arbeiterklassse am 23.04.2019 22:37 Report Diesen Beitrag melden

    Mindestsicherung nützt Arbeiter-innen.

    Die Mindestsicherung fungiert als mindeste Latte für Monatslöhne die es mehr oder weniger zu überbieten gilt, sie zu kürzen legt die Latte niedriger. Kürzungen bei Mindestsicherung/ Sozialhilfe , Notstandshilfe, Arbeitslosengeld zielen darauf ab Arbeiter-innen und Angestellte unter Druck zu setzen niedrigere Löhne, schlechtere Arbeitsbedingungen anzunehmen.

  • franz am 23.04.2019 21:44 Report Diesen Beitrag melden

    Wir können nicht 3 Milliarden Menschen

    Die Mindestsicherung sollten nur jenen bekommen die Die österreichische Stadtbürgerschaft haben und das auch nur wenn sie Mindestens 5 Jahre Aktiv in das System eingezahlt haben , und das max nur 6 Monate wer bis dahin keiner Arbeit nachgeht der bekommt keine mehr ausnahmen zb bis Alleinerzieher bis das das Kind im Kindergarten ist alle die keine Staatsbürgerschaft haben müssen die Eu verlassen bzw bekommen als Übergangslösung zb 1 Jahre einen Schlafplatz in einer Massen Unterkunft aber keine geld