Crowdfunding für Kampagne

24. Juni 2019 14:19; Akt: 24.06.2019 14:26 Print

Diese 4 Forderungen stellt das Klimavolksbegehren

Über den Sommer soll Geld gesammelt werden, im Herbst startet die Unterstützungsphase. Das Team hat nun auch seine zentralen Ziele vorgestellt.

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Unter strahlend blauem Himmel haben die Initiatoren des Klimavolksbegehrens am Montag im Wiener Volksgarten ihre vier zentralen Forderungen präsentiert. Laut Organisatorin Katharina Rogenhofer will man im Sommer mit einer Crowdfunding-Aktion mindestens 100.000 Euro sammeln.

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Diese vier Ziele haben die Aktivisten:

1
Klimaschutz im Verfassungsrang

Klimaschutz und der Ausstieg aus Öl, Kohle und Gas soll in der Verfassung festgeschrieben werden. Die Aktivisten fordern bei allen neuen Gesetzen eine Folgenabschätzung für Klima-, Umwelt- und Artenschutz.

2
Stopp für Treibhausgase

Das Volksbegehren will ein Klimaschutzgesetz mit einem verbindlichen CO2-Budget, dessen Einhaltung durch die Finanzverfassung gesichert werden soll. Österreich soll auf diese Weise die Freisetzung von Treibhausgasen bis 2030 "mindestens halbieren" und bis 2040 klimaneutral werden.

3
Steuerreform

Die Steuerreform der gescheiterten türkis-blauen Bundesregierung wurde dafür kritisiert, nicht ausreichend auf den Umweltschutz einzugehen. In ihren Forderungen halten die Initiatoren des Volksbegehrens fest, dass sie für eine "ökologische und soziale Steuern- und Abgabenreform" eintreten. Diese soll bewusstes Handeln belohnen und klimaschädigende Subventionen abbauen.

4
Nachhaltigkeit für Verkehr und Energie

Um ein nachhaltiges Leben für alle zu ermöglichen, soll der öffentliche Verkehr ausgebaut und vergünstigt werden. Zudem fordert das Volksbegehren die flächendeckende Nutzung von erneuerbaren Energiequellen.

Start im Herbst

Im Herbst sollen die Unterstützungserklärungen für das Volksbegehren gesammelt werden. Zunächst werden 8.401 benötigt, um das Begehren offiziell einleiten zu können, danach sind 100.000 Unterschriften das Ziel. Ab dieser Hürde müssen Volksbegehren im Nationalrat behandelt werden.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Salomon am 24.06.2019 14:48 Report Diesen Beitrag melden

    Zu einfach gedacht

    Klimademos, Volksbegehren, einseitige Maßnahmen von Einzelstaaten sind sinnlos. CO2 verringern allein bringt nichts. Maßnahmen sind allumfassend und sollten von Fachleuten für alle Staaten aufgestellt werden. So bedenkt man z.B. nicht, dass durch weltweite Verbauung und Zubetonieren der Natur von jährlich vielen Millionen km2 Grünflächen vernichtet werden, die kein CO2 mehr aufnehmen. Das ist nur einer von vielen Faktoren, die beim Klima zusammenspielen. Naive Forderungen einer Greta sind zu wenig. Fachleute und Weltklimaverhandlungen müssen her.

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  • Onkel Norbert am 24.06.2019 15:42 Report Diesen Beitrag melden

    Alles Tachinierer

    Alle dieser "Klimaaktivisten" sollten angehalten werden offenzulegen wie sie ihren Lebensunterhalt erwirtschaften. Sollte dies nicht durch eine steuerpflichtige Tätigkeit erfolgen ist ihnen jede Belästigung der Allgemeinheit durch Demos und Ähnliches zu untersagen.

  • Der Gärtner am 24.06.2019 18:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bitte...

    ...liebe Mitbürger informiert euch und glaubt nicht jeden Mist der Politik bzw. den Medien!! Wieso CO2 Ausstoß verringern? 1. in der Atmosphäre befinden sich 400 ppm(0.04%) CO2, davon verursacht die Sonne 80%. Also wo liegt genau das Problem!? Wäre besser liebe Leute ihr kümmert euch um den Umweltschutz!!! Oder ist da nicht mehr soviel Geld zu holen?

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Balduin am 27.06.2019 23:09 Report Diesen Beitrag melden

    Dieses Klimatheater ist Ablenkung

    von den Sozialkürzungen. Die müssten das tägliche Hauptthema sein weil sie die Menschen direkt treffen. Wer ganz unten in der gesellschaftlichen Hierarchie steht hat andere Sorgen als das Klima. Das zeigt wie abgehoben die Klimaretter zum teil agieren, die Kosten der Umweltpolitik werden den Armen umgehängt, die in Großstädten wohnen dürfen damit der Reiche am Land seine Ruhe und seine Natur hat. Lasst Euch nicht veräppeln, die soziale Politik ist wichtiger, die geht vor.

  • Balduin am 27.06.2019 22:55 Report Diesen Beitrag melden

    Ich vermisse zwei meiner Kommentare

    beide mit dem Hinweis auf die Sozialpolitik die Voraussetzung ist für Klimapolitik. Denn das Soziale ist den Menschen näher, was passt Euch denn daran nicht, Blattlinie zu antihuman?

  • Balduin am 27.06.2019 22:41 Report Diesen Beitrag melden

    Eine soziale Poltik

    die die Schere zwischen Arm und Reich wieder schließt ist die Voraussetzung für Klimapolitik. Solange es 380k Arbeitslose und 1,5 mio Arme gibt haben die Leute andere Sorgen als das Klima. Man sollte auch auf Realismus und Machbarkeit wert legen wenn man das "Klima retten" will. Zu viele Weltverbesserer mit zum Teil wirklich menschenverachtenden Ideen (Insektenfressen, Sterbehilfe wg. Überbevölkerung, Energierationierung etc... natürlich nur für die Nichtreichen) kursieren in Kreisen der Klimaretter. Dafür ein Kind zu gebrauchen (Greta) ist das Letzte, eher kontraproduktiv.

  • Balduin am 27.06.2019 21:54 Report Diesen Beitrag melden

    Erst sind soziale Probleme zu lösen

    Solange wir nicht die Enteignung der Unterschicht sowie die Umverteilung von Arm nach Reich stoppen können wir nichts für das Klima tun. Solange man keine soziale Poltik betreibt haben die Leute andere, wichtigere Sorgen. Daher ist dieses VBG ein Vergnügen für Reiche die gar nicht wissen wie schlecht es den Armen, Mittellosen und Arbeitern geht. Die meisten Ökos sind so abgehoben. Auch von den Grünen habe ich bisher nichts von sozialer Politik mitbekommen, Kogler hat das gar nicht erst erwähnt. Weil er lieber mit Konservativen koaliert. Leider auch nicht gescheiter als die Glawischnig.

  • chraska am 27.06.2019 19:33 Report Diesen Beitrag melden

    Stopp den Erdenruinierern

    Hat man in den 80 Jahren gemeint, daß der Dreck, der damals in die Luft, Gewässer, Erde und soweiter eingebracht wurde, negative Reaktionen erst 50 Jahre später zeigen wird. Dürfte stimmen. Also ist jetzt erst der Beginn für unangenehme Ereignisse auf der Erde. Die kann man nicht mehr verhindern, weil man dafür eine Reise in die Vergangenheit machen und mit den Produzenten von unguten Stoffen ein ernstes Wörtchen reden müßte. Sollte nun trotzdem alles verboten werden, was zusätzlich in die Bioprozessse der Erde eingreift. Gibt es viel unnötiges Zeug. Beginn mit Kriegsführen, Wetterspielen