Kunasek mit Kollegen

29. August 2018 21:51; Akt: 29.08.2018 21:53 Print

Fast alle Heeres-Minister der EU derzeit in Wien

Wien ist ab Mittwoch Schauplatz eines informellen Treffens der EU-Verteidigungsminister. Kunaseks Amtskollegen trafen sich im Heeresgeschichtlichen Museum.

Mario Kunasek bei der Übergabe neuer Sturmgewehre im April 2018 (Bild: Bundesheer)

Mario Kunasek bei der Übergabe neuer Sturmgewehre im April 2018 (Bild: Bundesheer)

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"Wien wird in den nächsten drei Tagen das sicherheits- und verteidigungspolitische Zentrum Europas sein", sagte Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) im Vorfeld. Er will seinen Amtskollegen der EU-Staaten das "österreichische Assistenzmodell" vorstellen.

Auch die Hohe Vertreterin in der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini und der UNO-Untergeneralsekretär für Friedenserhaltene Operationen Jean-Pierre Lacroix sind in Wien dabei. Zu ihnen gesellen sich die stellvertretende NATO-Generalsekretärin Rose Gottenmoeller und 20 Minister und Ministerinnen aus den EU-Staaten. Die restlichen Staaten werden auf Staatssekretär- und Beamtenebene vertreten. Eine gute Gelegenheit für Kunasek, bilaterale Gespräche zu führen.

Proteste
Als die Minister im Heeresgeschichtlichen Museum eintrafen, wurden sie von Protesten empfangen. Das globalisierungskritische Bündnis ATTAC demonstrierte gegen die "fortschreitende Militarisierung" der EU: "Waffen gehören ins Museum. Nein zu Aufrüstung und Abschottung", war der Slogan.

Thema Westbalkan
Der hochrangige Besuch wird sich mit der Vertiefung der Zusammenarbeit mit Südosteuropa und die Gespräche mit den Westbalkan-Ländern auseinandersetzen. Zudem wird über die EU-Marinemission "Sophia" gesprochen werden.

Auch bei Van der Bellen
Mogherini ist im Rahmen ihres Besuches in Wien auch mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen zusammengetroffen. Am frühen Mittwochabend sprach man über die Verhandlungen zwischen Serbien und Kosovo: "Unser Gefühl ist, die beiden meinen es ernst, aber natürlich ist die Chance nicht höher als 50:50, dass es zu einer verbindlichen Vereinbarung kommt", so Van der Bellen. Das sei schwierig, aber den Ländern sei bewusst, dass "viel auf dem Spiel steht".

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Yugo am 29.08.2018 22:40 Report Diesen Beitrag melden

    Willkommen im Mittelalter

    Jede Bemühung zwischen Serbien und dem Kosovo eine Einigung zu erzielen, ist vergebens. Serbien müsste loslassen, tut es aber nicht. Die zwei hassen sich. Man fühlt sich zurück versetzt ins Mittelalter, weshalb die EU genau solche Beitrittskandidaten keinesfalls braucht. Die bringen nur Krieg mit. Und mitten drin der Kettenraucher. Der soll sich einfach raus halten, aus dem immer währenden Konflikt zwischen Albanern und Serben.

  • Schraufenberg am 30.08.2018 05:00 Report Diesen Beitrag melden

    komplett verschuldetes Land Österreich

    Österreich soll bitte nur keine Abfangjäger mehr kaufen u. die alten sofort stilllegen als Schadensbegrenzung bei derzeit fast 300 MILLIARDEN Schulden und bei dzt. über 6 MILLIARDEN Zinszahlungen im Jahr. Ich glaube daran hat der Steuerzahler noch Jahrzehnte zu leiden. In den letzten Jahrzehnten wurden exorbitant hohe Schulden gemacht, inbesondere seit dem EU-Beitritt ab 1995

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  • Möre am 30.08.2018 07:21 Report Diesen Beitrag melden

    Museum

    Gleich da behalten dort gehören sie hin.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Möre am 30.08.2018 07:21 Report Diesen Beitrag melden

    Museum

    Gleich da behalten dort gehören sie hin.

    • Erich Menon am 30.08.2018 08:08 Report Diesen Beitrag melden

      Heer&Waffen

      Nein, sie gehören an die EU Außengrenze

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  • Schraufenberg am 30.08.2018 05:00 Report Diesen Beitrag melden

    komplett verschuldetes Land Österreich

    Österreich soll bitte nur keine Abfangjäger mehr kaufen u. die alten sofort stilllegen als Schadensbegrenzung bei derzeit fast 300 MILLIARDEN Schulden und bei dzt. über 6 MILLIARDEN Zinszahlungen im Jahr. Ich glaube daran hat der Steuerzahler noch Jahrzehnte zu leiden. In den letzten Jahrzehnten wurden exorbitant hohe Schulden gemacht, inbesondere seit dem EU-Beitritt ab 1995

    • Black Cube am 30.08.2018 23:38 Report Diesen Beitrag melden

      Staatsschulden sind völlig belanglos

      Kein Staat der Welt könnte je seine Staatsschulden zurückzahlen, das ist auch völlig unmöglich denn: jeder Schuld steht ein Vermögen gegenüber (Reiche verborgen ihr Vermögen gegen Zinsen). Oder andersherum: Die ominösten "Staatsschulden" sind natülich ein Blender für die Dummen, man kann Sie gar nicht zurückzahlen, dann gäbe es keine Vermögen mehr. Alle Länder der Welt sind mit Staatsschulden verschuldet, untereinander. Die Welt hat keinen Gläubigen, der Saldo der Welt ist immer exakt Null. Einfache VWL.

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  • Seitner am 29.08.2018 22:44 Report Diesen Beitrag melden

    HC findet !

    Da sieht man.Herr Bundesminister macht es mit Freunde !

  • Yugo am 29.08.2018 22:40 Report Diesen Beitrag melden

    Willkommen im Mittelalter

    Jede Bemühung zwischen Serbien und dem Kosovo eine Einigung zu erzielen, ist vergebens. Serbien müsste loslassen, tut es aber nicht. Die zwei hassen sich. Man fühlt sich zurück versetzt ins Mittelalter, weshalb die EU genau solche Beitrittskandidaten keinesfalls braucht. Die bringen nur Krieg mit. Und mitten drin der Kettenraucher. Der soll sich einfach raus halten, aus dem immer währenden Konflikt zwischen Albanern und Serben.