Kickl und Kunasek

30. August 2018 19:27; Akt: 30.08.2018 19:28 Print

Grenzschutz-Übung kostet über eine halbe Million

Die gemeinsame Grenzschutzübung des Innen- und Verteidigungsministeriums war teuer: Über eine halbe Million kostete das Spektakel.

Polizei sowie Bundesheersoldaten im Rahmen der Grenzschutz-Übung

Polizei sowie Bundesheersoldaten im Rahmen der Grenzschutz-Übung "ProBorders" am Grenzübergang Spielfeld am Dienstag, 26. Juni 2018. (Bild: picturedesk.com)

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Für einen einzigen Tag war wieder was los, am Grenzzaun in Spielfeld. Dort hielten Ende Juni Polizei und Bundesheer die gemeinsame Grenzschutzübung "Pro Borders" ab.

200 Polizeischüler mimten Flüchtlinge, die die Grenze stürmten. Journalisten konnten von einer Tribüne aus beobachten, wie der Polizei-Einsatzleiter per Mikrofon behauptete: "Die Lage an der Grenze eskaliert".

Teure Übung
Nun ist klar, wieviel die Übung gekostet hat. Über eine halbe Million Euro. 291.862 Euro steuerte das Innenministerium bei, 245.000 Euro das Verteidigungsministerium.

617 Polizisten am ersten, 676 Polizisten am zweiten Tag übten gemeinsam mit 200 Polizeischülern und 204 Soldaten. Die Soldaten produzierten mehr als 800 Überstunden, auf Seiten der Polizei waren es sogar 2.000 Überstunden. Macht Personalkosten von 137.390 Euro, für Reisekosten, Unterbringung und Verpflegung wurden 89.000 Euro ausgegeben.

Die Ausgaben wurden aus dem Regelbudget der beiden Ministerien bestritten, heißt es in der Beantwortung der parlamentarischen Anfragen. In nächster Zeit plane man keine Übungen dieser Art mehr, wenn dann anlassbezogen.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • vallis am 30.08.2018 19:54 Report Diesen Beitrag melden

    Grenzschutz ist wichtig

    Für Grenzschutz sollte nichts zu teuer sein. Hat doch Kern auch 500.000 Euro verpulvert, aber für nichts und wieder nichts.

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  • Erich am 30.08.2018 20:24 Report Diesen Beitrag melden

    Was ist da los?

    Wie wär's mal wenn die Regierung endlich mal Grenzkontrollen durchführt? Was bringt eine Übung wenn an den Grenzen nicht kontrolliert wird? Leider sind Grenzkontrollen für die Wirtschaft schlecht. Bitte Hr Kickl tun sie endlich was sinnvolles oder verbietet das ihnen Hr. Kurz?

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  • Gregor am 30.08.2018 20:27 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht schlecht, aber günstiger wäre es gegangen

    Übungen gehören dazu, das Geld ist sicher gut investiert, ich hätte nur beim grenzschutz mehr auf Militär gesetzt, das ist kostengünstiger als die Polizei. Vorallem die Polizeischüler als feinddarsteller, da nehme ich sinnvollerweise Grundwehrdiener, die kosten weniger, und die Polizeischüler hätten einen normalen Part bernehmen können, ist auch billiger als normale exekutivbeamte.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Schmarotzer am 01.09.2018 14:56 Report Diesen Beitrag melden

    Für was Beamte ?

    Wie kann eine Übung etwas Kosten wenn es zur Aufrechterhaltung der Dienstpflicht und Tauglichkeit gehört. Wer Bereichert sich da am Volksvermögen??? Untaugliche Beammte müssen KÜNDBAR werden.

  • Rudi Ratlos am 31.08.2018 13:51 Report Diesen Beitrag melden

    Schutz vor der Regierung

    Und wer schützt uns vor dieser Regierung, die ist viel gefährlicher, dagegen ist ja jeder Ausländer ein Lämmchen.

    • Kritischer Geist am 31.08.2018 16:09 Report Diesen Beitrag melden

      @Rudi Ratlos

      Dann sind 54 % der Gefängnisinsassen in Österreich also Regierungsmitglieder und gar keine Ausländer. Ja wenn das so ist, haben Sie natürlich Recht. ;-)

    • Ehrlich am 01.09.2018 08:23 Report Diesen Beitrag melden

      Rudi R.

      Ratlos ist jeder Steuerzahler, der für die 200.000 Glücksritter bezahlen muss!!!Und vor allem bin ich ratlos, über so manchen gefährlichen Linksblinden, der scheinbar ebenfalls auf Staatskosten lebt!

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  • Martin am 31.08.2018 10:11 Report Diesen Beitrag melden

    Schlampige Buchführung

    Was kosten uns die illegalen Migranten? Darüber wird nicht buchegeführt.

    • Kritischer Geist am 31.08.2018 11:21 Report Diesen Beitrag melden

      @Martin

      Aus Deutschland gibt es dazu seriöse Zahlen. Allein die illegale Einwanderung aus dem Jahr 2015 wird den deutschen Steuerzahler bis ins Jahr 2025 etwa 900 Milliarden Euro kosten. Auf den österreichischen Steuerzahler kommt etwa ein Zehntel dieses Betrages zu. So viel zum Thema "Bereicherung".

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  • Wong Fu am 31.08.2018 09:00 Report Diesen Beitrag melden

    Geht in Ordnung

    aber Abschiebungen von Illegalen sollten Vorrang haben. Was wär der "Fluchtgrund" aus Armenien (EU-Kandidat), Marokko (kenne Leute die dort Urlaub machen) oder der Ukraine?

  • Billy Jean King am 31.08.2018 08:37 Report Diesen Beitrag melden

    Kosten Schmutzkübelkampagne

    Wieviel hat nochmal diese Schmutzkübelkampagne im Wahkampf zur Nationalratswahl 2017 gekostet , von der Herr Kern nichts wusste und die Herr Niedermühlbichler den Job gekostet hat ?

    • Wong Fu am 31.08.2018 12:17 Report Diesen Beitrag melden

      Tal Silberstein

      hat uns mehr gekostet :D und nix gebracht.

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