Bei Datenleak aufgeflogen

14. Juni 2016 14:04; Akt: 22.06.2016 03:41 Print

Gudenus soll "heilheil" als Passwort verwendet haben

Passwörter für E-Mail- oder andere Internet-Accounts werden von Usern in der Regel so ausgewählt, dass man sich leicht an sie erinnert. Der FPÖ-Politiker und Wiener Vizebürgermeister Johann Gudenus soll laut einem Reddit-User das Passwort "heilheil" verwendet haben, um sich bei LinkedIn, Facebook und Amazon einzuloggen.

 (Bild: Sabine Hertel)

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Passwörter für E-Mail- oder andere Internet-Accounts werden von Usern in der Regel so ausgewählt, dass man sich leicht an sie erinnert. Der FPÖ-Politiker und Wiener Vizebürgermeister .


Aufgeflogen ist das fragwürdige Passwort dank eines enormen Datenleaks beim Netzwerk LinkedIn, im Zuge dessen im Mai rund 167 Millionen Zugangsdaten öffentlich gemacht wurden. Ein Reddit-User hat daraufhin die Datenbank nach Politikern durchsucht und ist so auf Johann Gudenus gestoßen. 

Der Wiener Vizebürgermeister soll seinen LinkedIn-Account demnach mit dem Passwort "heilheil" geschützt haben. Die Daten, die aus dem Jahr 2012 stammen, wurden anscheinend mittlerweile geänder.


Amazon und Facebook

Doch anderswo wird das Passwort "heilheil" anscheinend noch aktiv. Gemeinsam mit der offiziellen Partei-E-Mail-Adresse johann.gudenus@fpoe.at sei es laut Vice gelungen, sich erfolgreich beim Arbeits-Netzwerk Xing anzumelden. Facebook würde laut einem anderen User angeben, dass es sich bei "heilheil" um ein altes Passwort handelt. 

Auch bei Amazon.de sei die Kombination aus E-Mail-Adresse und Passwort aktiv, benötigte aber eine Verifizierung mit einer Telefonnummer.

Auf Anfrage von Vice dementierte die FPÖ, dass der Account auf LinkedIn mit dem Passwort "heilheil" angelegt wurde.

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