Vorbild Polizei

19. November 2018 10:19; Akt: 19.11.2018 11:44 Print

Härtere Strafen für Gewalt gegen Lehrer gefordert

Ex-Polizeikommandant Karl Mahrer fordert härtere Strafen für Gewalt gegen Lehrer. Außerdem fordert er verpflichtenden Anti-Gewaltunterricht.

Gewalt in der Schule: Härtere Strafen sollen jetzt für mehr Sicherheit sorgen. (Bild: iStock)

Gewalt in der Schule: Härtere Strafen sollen jetzt für mehr Sicherheit sorgen. (Bild: iStock)

Zum Thema
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ÖVP-Polizeisprecher Karl Mahrer ließ am Montag im Interview mit dem "Kurier" mit neuen Vorschlägen zum Thema Gewalt in der Schule aufhorchen. Mahrer fordert, dass Gewalt-Vergehen gegen Lehrer künftig ebenso scharf geregelt werden sollen, wie jene gegen Polizeibeamte im Dienst.

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Hintergrund: Polizisten im Dienst werden vom Gesetzgeber besonders geschützt. Sollte ein Polizist im Dienst durch Fremdverschulden verletzt werden, dann gilt dies immer als schweres Delikt mit einer möglichen Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.

Wien signalisiert prinzipielle Zustimmung

Sollten Mahrers Forderungen tatsächlich umgesetzt werden, dann würde dieser besondere Schutz künftig auch für den gesamten Lehrkörper gelten und das auch unabhängig davon, ob es sich bei den betroffenen Personen um Beamte oder Vertragsbedienstete handelt. Außerdem fordert Mahrer den Ausbau von verpflichtendem Anti-Gewaltunterricht, wie er beispielsweise bereits an 13 polytechnischen Schulen in Österreich stattfinden würde.

In Wien zeigt man sich den Forderungen Mahrers gegenüber prinzipiell nicht abgeneigt. Bildungsdirektor Heinrich Himmer etwa begrüßte die Initiative zur Prävention gegen Gewalt, er plädierte aber auch für eine Ausweitung des erhöhten Strafrahmens auch bei Gewalt zwischen Schülern oder aber auch gegen Eltern.

In Wien wurden laut "Kurier" im Vorjahr insgesamt 312 Körperverletzungen aufgezeichnet, dies beinhaltet auch Gewalt zwischen Schülern. Genauere Zahlen zum Thema Gewalt in der Schule sind nicht verfügbar.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Censorship am 19.11.2018 12:23 Report Diesen Beitrag melden

    Gerade Wien trägt die Hauptschuld...

    Es geht hier generell darum, dass ehrlose Feiglinge Gewalt gegen physisch unterlegene einsetzen und nicht um zwei Deppen, die sich prügeln. Dies gehört BEI JEDEM schwer bestraft. Schuld daran ist aber gerade die AKP 2.0 (SPÖ) und die Grüninnen, welche permanent nur reden, appellieren wollen. Gewalt entschuldigen, da dies zu einer (barbarischen) Kultur gehören soll. Die eine "Kultur" des Täterschutzes einführten. Dies führte dazu, dass sich ein Bodensatz der Gesellschaft bildete, der meint, andere quälen, schikanieren, mobben zu können, weil ohnedies nichts passiert...

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  • nur_eine_Idee am 19.11.2018 12:16 Report Diesen Beitrag melden

    Vorschlag

    wie wäre es allgemein mit härterem Vorgehen gegen Gewalt?

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  • karli am 19.11.2018 11:53 Report Diesen Beitrag melden

    Quatsch .Sind eh Strafunmündig..

    Einen guten alten Stock ..

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Euer Geld für Uns! am 20.11.2018 05:10 Report Diesen Beitrag melden

    Oh, wie aufschlußreich!

    Ein Jugendfoto von Haimbuchner.

  • der am 19.11.2018 15:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    mundl

    Wenn meinem Lehrer einer wer mit Gewalt gekommen wäre, er hätte eine Watschn kriegt dass ihm 14 Tage der Schädl gewackelt hätte!

  • Censorship am 19.11.2018 12:23 Report Diesen Beitrag melden

    Gerade Wien trägt die Hauptschuld...

    Es geht hier generell darum, dass ehrlose Feiglinge Gewalt gegen physisch unterlegene einsetzen und nicht um zwei Deppen, die sich prügeln. Dies gehört BEI JEDEM schwer bestraft. Schuld daran ist aber gerade die AKP 2.0 (SPÖ) und die Grüninnen, welche permanent nur reden, appellieren wollen. Gewalt entschuldigen, da dies zu einer (barbarischen) Kultur gehören soll. Die eine "Kultur" des Täterschutzes einführten. Dies führte dazu, dass sich ein Bodensatz der Gesellschaft bildete, der meint, andere quälen, schikanieren, mobben zu können, weil ohnedies nichts passiert...

    • Habakuk am 19.11.2018 13:16 Report Diesen Beitrag melden

      @Censorship

      Dem ist kaum etwas hinzuzufügen. Und nun, ein Jahr nach Einsetzen der neuen Regierung gibt es noch immer keine Strafrechtsreform. Diese ist mehr als überfällig.

    • kritischer Geist am 19.11.2018 14:25 Report Diesen Beitrag melden

      @Habakuk

      Strafrechtsreformen bringen GAR NICHTS oder will man aufsässige Schüler im Gefängnis einsperren? So lange wir ein sozialistisches System in Österreich haben, wird die Mittelschicht weiter schrumpfen während die Unterschicht weiter Kinder in die Welt setzen wird. Das, gepaart mit unreglementierter islamischer Zuwanderung, verursacht die erwähnten Probleme. Eine Strafrechtsreform würde nicht die Ursachen sondern nur die Symptome bekämpfen.

    • Censorship am 19.11.2018 16:30 Report Diesen Beitrag melden

      @kritischer Geist

      Sorry, aber "Sozialismus" als solcher ist ebenso wenig böse, wie es "rechts", oder "links" wäre.. Es gehtört zu einer Gesellschaft, dass sie ihre Schwachen auffängt. ABER sie sollte sich auch nicht ausnützen, betrügen lassen... Ich möchte nicht in den USA leben, wo man heute ein Millionär ist und morgen unter der Brücke lebt...

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  • nur_eine_Idee am 19.11.2018 12:16 Report Diesen Beitrag melden

    Vorschlag

    wie wäre es allgemein mit härterem Vorgehen gegen Gewalt?

    • Fred am 20.11.2018 08:33 Report Diesen Beitrag melden

      eine Art Rassismus.....

      Bin ganz Ihrer Meinung. Finde diese Forderung diskriminierend allen Nichtlehrern und Nichtpolizisten gegegenüber. Diese impliziert, dass Gewalt an den anderen Berufsständen in Ordnung ist. :-(

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  • ...... am 19.11.2018 12:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kein Stein steht mehr auf dem anderen

    Es ist wirklich erschreckend wie sich Österreich in kürzerer Zeit verwandelt hat und dennoch setzen sich SPÖ, Grüne und die Neos für weiteren grenzenlosen Zuzug ein. Kein Stein steht mehr auf dem anderen Securities in Zügen und an Bahnhöfen, Sicherheitszonen täglich eine Messerstecherei usw... ich hoffe die damaligen Verantwortlichen 2015 werden noch zur Rechenschaft gezogen.