FPÖ-Chef

28. Dezember 2018 10:36; Akt: 28.12.2018 10:36 Print

Vizekanzler Strache: "Ich war nie ein Neonazi"

Zum Jahresende sprach der FPÖ-Chef über "Einzelfälle", die Behandlung von straffälligen Ausländern und die Steuerreform.

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Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache reagierte in einem Interview mit der APA verärgert darauf, dass ausländische Medien ihn als "ehemaliger Neonazi" bezeichnen.

"Da ich nie ein Neonazi war, kann auch der Begriff nicht stimmen", so Strache. "Ich bewerte das als immer wieder gelebte Sauerei mir gegenüber, die von Herrschaften kommt, die eine politische Motivation haben. Unwahrheiten, die man immer wieder wiederholt, werden deshalb aber nicht wahrer."

Bei der Diskussion über "Einzelfälle" in der Partei würden "Äpfel mit Birnen verwechselt". Wie in jeder Partei gebe es Verfehlungen, er treffe aber "sehr klare Aussagen" und es gebe entsprechende Konsequenzen.

Steuerreform

Strache sprach auch über die Regierungspläne für das Jahr 2019. Für die Steuerreform sieht er etwa mindestens 3,5 Milliarden Euro budgetiert – "je nach Entwicklung kann es auch mehr werden". Zusätzlich zur Tarifsenkung bei der Lohnsteuer und der Abschaffung der kalten Steuerprogression sei auch eine Senkung der Sozialversicherungsbeiträge möglich.

Strache ist auch dafür, dass straffällig gewordene Ausländer ihre Haftstrafe in der Heimat absitzen. Das finde "da und dort schon statt" und sollte weiter ausgebaut werden." Zudem solle man sich mit dem Versicherungssystem in den Haftanstalten befassen: "Häftlinge sollten nicht quasi wie Sonderklasse-Patienten behandelt werden."

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Melange am 28.12.2018 11:39 Report Diesen Beitrag melden

    Der alte Schlingel

    ist echt dreist. "Unter den sozialistischen Bundeskanzlern..". Für die Abschiebung ist seit dem Jahr 2000 das schwarze Innenministerium zuständig und nicht der Bundeskanzler :-) Netter Versuch!

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  • Spartacus am 28.12.2018 12:09 Report Diesen Beitrag melden

    Sag nein zu H Ceta Strache.

    Die FPÖ sagt ja zum CETA Diktat der transnationalen Konzerne, und die FP sagt nein zu Besteuerung der Vermögen der Euro Millionäre und Milliardäre, obwohl die reichsten 10% der Bevölkerung Österreichs auf über 1000 Milliarden Euro Privatvermögen sitzen. Die Blauen die Rechten sind nur Laufburschen des transnationalen Finanzkapitals, der Heuschrecken Kapitalisten- des raffenden Kapitals.

  • Fred von Jupiter am 28.12.2018 11:19 Report Diesen Beitrag melden

    Alt - Neu

    Tja, Neo ist nicht jeder.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Nebbichklopfer am 30.12.2018 08:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zweierlei Maß

    Man könnte - hallo Gerechtigkeit - auch einmal darangehen zu eruieren, wieviele Politiker früher im linksextremen Biotop grasten. Aber das scheint ja eher eine Empfehlung zu sein, sonst könnte man mit einer derartigen Vita nicht deutscher Außenminister werden.

  • Herr K. am 29.12.2018 19:43 Report Diesen Beitrag melden

    Fuffi gefällig?

    Die Silverstein-Kampfposter sind neuerdings auffällig fleissig. Gibts diesmal extra Kohle oder ist das Standard-Forum geschlossen? Die anstehende Wahl könnte auch noch eine Erklärung sein.

  • Ertappt am 28.12.2018 19:42 Report Diesen Beitrag melden

    Und wer war dann mit

    Küssel befreundet und öfter Biertrinken???? Der Unheilige Geist?

  • Martin am 28.12.2018 19:21 Report Diesen Beitrag melden

    Strache wird schon wissen,

    warum er nicht dagegen klagt!

  • Alex am 28.12.2018 19:14 Report Diesen Beitrag melden

    Warum klagt er nicht?

    Er klagt doch sonst immer gleich! Wird wohl einen Grund dafür haben! ;-))

    • Peter Pan am 31.12.2018 16:14 Report Diesen Beitrag melden

      na ja, etwa ...

      Weil der Wahrheitsbeweis dieser Behauptung eine Klage wenig Erfolgschancen gibt, vielleicht?

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