Drei Szenarien

18. Mai 2019 11:06; Akt: 18.05.2019 14:20 Print

Neuwahlen oder fliegender Wechsel? Die Szenarien

Vizekanzler Strache (FPÖ) tritt zurück. Es gibt drei Varianten, wie es jetzt weitergehen könnte.

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Wie am Freitag bekannt geworden war, soll der nunmehrige Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) im Jahr 2017 vor seiner Regierungsbeteiligung einer "reichen Russin" öffentliche Aufträge angeboten haben, sollte sie ihm zum Wahlsieg verhelfen. Das geht aus einem heimlich aufgenommenen Video hervor, berichten der "Spiegel" und "SZ".

Wie die Medien berichten, zeigt das Video ein Treffen von Strache und seinem Parteikollegen und heutigen FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus im Juli 2017 auf Ibiza. Sie gab sich als Nichte eines russischen Oligarchen aus und gab an, rund 250 Millionen Euro in Österreich investieren zu wollen. Strache tritt als Vilzekanzler und FPÖ-Chef zurück.

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1
Die Koalition bleibt bestehen

Mit Strache als Vizekanzler wollte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) schon vor dem Rücktritt nicht weitermachen. Norbert Hofer tritt an Straches Stelle. Es ist unklar, ob Kurz und die ÖVP auf diesen Deal eingehen. Als neuer Infrastrukturminister soll FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker im Gespräch sein.

2
Neuwahlen

Kanzler Kurz könnte Neuwahlen ausrufen. Realistischerweise könnten diese aber erst frühestens im September stattfinden. Als Übergangslösung könnte Hofer Vizekanzler werden.

3
Ein fliegender Wechsel

Mit einem anderen Partner könnte Kurz die Regierung fortsetzen. Zunächst käme die SPÖ infrage. Es ist allerdings fraglich, ob sich Volkspartei und Sozialdemokraten zusammenraufen könnten.

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    Die beliebtesten Leser-Kommentare

    • Baldi am 18.05.2019 11:31 Report Diesen Beitrag melden

      Fazit

      Es ist schon interessant, daß ausgerechnet vor den Wahlen immer wieder Videos und Berichte über einen Skandal auftauchen. Hoffentlich fallen die Bürger nicht auf diesen Schwachsinn herein . Ich persönlich wähle diese Rot/Grünen Weltverbesserer nicht mehr.

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    • Peter Lüdin am 18.05.2019 16:50 Report Diesen Beitrag melden

      Politik

      Falle gestellt und hinein getappt. Man muss eben rund um die Uhr vor Menschen, die einem Übles wollen, auf der Hut sein. Allerdings wird das insgesamt nach hinten los gehen. Die meisten Bürger können solche Aktionen mittlerweile ganz gut durchschauen, wer da wem ganz bewusst und mit voller Absicht schaden will.

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    • Igor L. am 18.05.2019 12:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Auftraggeber ?

      Komisch, keiner fragt auch nur im Ansatz danach, wer und wie wohl diese Aufzeichnung beauftragt bzw. angefertigt hat ?

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    Die neuesten Leser-Kommentare

    • ibindameinung am 15.06.2019 17:34 Report Diesen Beitrag melden

      war beste Regierung

      Jetzt erst Recht -FPÖ

    • Wolfgang am 14.06.2019 09:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Herr

      Ich finde Herr Kurz macht das prima, er hat in der kurzen Zeit schon mehr gemacht als so manche Partei die, die glaubten sowieso zu gewinnen. Ich hoffe ja nur er lässt sich nicht einlullen von den anderen Parteien und beschließt das Rauchverbot, den das ist das Sterben vieler kleinerer Gasthäuser, und das steigen der Arbeitslosigkeit. Nicht nur das er entmündigt das Volk.

    • CuricAmer am 10.06.2019 11:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Neuwahlen

      Eigentlich ist es egal wen man wählt, ändern tut sich sowieso nichts...

    • Marion am 29.05.2019 00:17 Report Diesen Beitrag melden

      Vorzugsstimmen

      Wie heißt es so schön : wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein

    • hari am 24.05.2019 04:48 Report Diesen Beitrag melden

      fürs Ausland arbeiten gehen

      den Bürgern kostet diese EU-Wahlwerbeveranstaltung Millionen von EURO für insgesamt 18 Personen, die das Miniland dann nach Brüssel schicken darf. Die Österreicher sind nur als Nettozahler gefragt, ansonsten nicht - dzt. exorbitante 3,1 Milliarden im Jahr und Nettoabgang um die 1, 7 Milliarden und im Land ist kein Geld für eine anständige STeuerreform, Plfegegeld/Pensionserhöhungen etc.