"Keine Staatskrise"

20. Mai 2019 22:00; Akt: 21.05.2019 07:23 Print

Heinz Fischer will nicht als Kanzler einspringen

Heinz Fischer könnte Kanzler Kurz nach einem Misstrauensantrag an der Spitze einer Übergangsregierung ersetzen, brodelt die Gerüchteküche.

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Das gab es seit 1945 noch nicht: die türkis-blaue Regierung ist zerfallen, Bundeskanzler Kurz wird Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) entlassen, die gesamte freiheitliche Ministerriege will geschlossen folgen. Damit hat die ÖVP auch keine Mehrheit im Nationalrat mehr – sämtliche Oppositionsparteien wollen nun auch Kanzler Kurz absetzen. Ein Misstrauensantrag soll schon bei der nächsten Sitzung des Nationalrats eingebracht werden. Geht dieser durch, muss der Bundespräsident einen Interims-Kanzler bestimmen.


Trotz des Chaos will der ehemalige Bundespräsident Heinz Fischer im "ZiB2"-Studio nicht von einer Staatskrise sprechen, da die aktuelle Situation durch die Bestimmungen der Verfassungen vollends abgedeckt sei. Eine solche Übergangsregierung hätte aber mit der aktuellen Geschäftstätigkeit und der Vorbereitung der nächsten Wahlen alle Hände voll zu tun.

Seine eigene Person nimmt Heinz Fischer als möglichen Kurz-Nachfolger aus dem Rennen: "Habe keine Gründe, es nicht auszuschließen", antwortet der frühere Präsident auf die Frage, ob er als Interims-Kanzler einspringen würde.


"Heute"-Reporter Amra Duric und Clemens Oistric auf Lokalaugenschein in der Strache-Skandal-Villa.

Alle Artikel zu den Skandal-Videos von Heinz-Christian Strache und der Regierungskrise zum Nachlesen >>>

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Baldi am 18.05.2019 11:31 Report Diesen Beitrag melden

    Fazit

    Es ist schon interessant, daß ausgerechnet vor den Wahlen immer wieder Videos und Berichte über einen Skandal auftauchen. Hoffentlich fallen die Bürger nicht auf diesen Schwachsinn herein . Ich persönlich wähle diese Rot/Grünen Weltverbesserer nicht mehr.

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  • Peter Lüdin am 18.05.2019 16:50 Report Diesen Beitrag melden

    Politik

    Falle gestellt und hinein getappt. Man muss eben rund um die Uhr vor Menschen, die einem Übles wollen, auf der Hut sein. Allerdings wird das insgesamt nach hinten los gehen. Die meisten Bürger können solche Aktionen mittlerweile ganz gut durchschauen, wer da wem ganz bewusst und mit voller Absicht schaden will.

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  • Igor L. am 18.05.2019 12:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Auftraggeber ?

    Komisch, keiner fragt auch nur im Ansatz danach, wer und wie wohl diese Aufzeichnung beauftragt bzw. angefertigt hat ?

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • ibindameinung am 15.06.2019 17:34 Report Diesen Beitrag melden

    war beste Regierung

    Jetzt erst Recht -FPÖ

  • Wolfgang am 14.06.2019 09:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Ich finde Herr Kurz macht das prima, er hat in der kurzen Zeit schon mehr gemacht als so manche Partei die, die glaubten sowieso zu gewinnen. Ich hoffe ja nur er lässt sich nicht einlullen von den anderen Parteien und beschließt das Rauchverbot, den das ist das Sterben vieler kleinerer Gasthäuser, und das steigen der Arbeitslosigkeit. Nicht nur das er entmündigt das Volk.

  • CuricAmer am 10.06.2019 11:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Neuwahlen

    Eigentlich ist es egal wen man wählt, ändern tut sich sowieso nichts...

  • Marion am 29.05.2019 00:17 Report Diesen Beitrag melden

    Vorzugsstimmen

    Wie heißt es so schön : wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein

  • hari am 24.05.2019 04:48 Report Diesen Beitrag melden

    fürs Ausland arbeiten gehen

    den Bürgern kostet diese EU-Wahlwerbeveranstaltung Millionen von EURO für insgesamt 18 Personen, die das Miniland dann nach Brüssel schicken darf. Die Österreicher sind nur als Nettozahler gefragt, ansonsten nicht - dzt. exorbitante 3,1 Milliarden im Jahr und Nettoabgang um die 1, 7 Milliarden und im Land ist kein Geld für eine anständige STeuerreform, Plfegegeld/Pensionserhöhungen etc.