Präsident Fischer in Polen

26. Januar 2015 21:33; Akt: 27.01.2015 20:33 Print

In Auschwitz gedenkt die Welt 6 Mio. Ermordeter

Vor exakt 70 Jahren befreite die Rote Armee das KZ Auschwitz-Birkenau, das bis heute Symbol für den Holocaust ist: Von 1940 bis 1945 wurden allein hier 1,1 Millionen Menschen ermordet, darunter eine Million Juden. Am Dienstag gedenken Könige und Politiker am Ort des Schreckens.

 (Bild: Fotolia)

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Vor exakt 70 Jahren befreite die Rote Armee das KZ Auschwitz-Birkenau, das bis heute Symbol für den Holocaust ist: Von 1940 bis 1945 wurden allein hier 1,1 Millionen Menschen ermordet, darunter eine Million Juden. Am Dienstag gedenken Könige und Politiker vor Ort des Schreckens.


"Auschwitz ist für mich die Inkarnation des Bösen und der Unmenschlichkeit", sagt Bundespräsident in die polnische Stadt Oswiecim (= Auschwitz) reiste. Faymann betont Österreichs Verantwortung: "Viele haben dem 'Anschluss' zugestimmt. Zu viele waren an den beispiellosen Gräueltaten des Nazi-Regimes beteiligt."

In Polen wollen die beiden mit Dutzenden Staatsoberhäuptern, Thronfolgern und Regierungschefs an die insgesamt sechs Millionen Europäer erinnern, von den Nationalsozialisten und ihren Kollaborateuren umgebracht wurden: Weil sie Juden, homoxuell oder einfach nur andersdenkend waren und sich nicht scheuten, darüber zu reden.

Die Katholische und die Evangelische Kirche in Deutschland mahnten: Judenhass sei "immer noch virulent und im Wortsinn tödlich", wie die Terror-Attentate in Paris erneut gezeigt haben. Auschwitz, das am 27. Jänner 1945 befreit wurde, sei "eine offene Wunde am Körper der Menschheit."

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