Persönlicher Feiertag

15. April 2019 05:31; Akt: 14.04.2019 20:11 Print

Karfreitags-Regelung für Schönborn "hatschert"

Kardinal Schönborn lässt sich noch etwas Zeit mit dem Osterfrieden. In der ORF "Pressestunde" fand er gestern klare Worte.

"Pressestunde" mit Kardinal Schönborn. (Bild: ORF)

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Die neue Karfreitags-Regelung mit dem persönlichen Feiertag nannte er "ein bissl hatschert, aber eine Lösung".
Die katholische Kirche hätte sich stattdessen einen generellen Feiertag gewünscht.

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"einfach unmenschlich"

Noch härter ging er mit der Asylpolitik von Türkis-Blau ins Gericht: Asylwerber würden "unter Generalverdacht gestellt", eine "kleine Gruppe von Menschen systematisch in ein schiefes Licht gerückt".

Das Schild "Ausreisezentrum" im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen sei "einfach unmenschlich".

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Censorship am 15.04.2019 09:04 Report Diesen Beitrag melden

    Zum 7,435 Milliarden Male...

    Es interessiert in diesem Land NIEMANDEN, was eine Religion zur Politik zu sagen hat! Wir haben ein laizistisches System! Und gerade eine Organisation, welche über Jahrhunderte Pädophile vor Verfolgung beschützte, sollte ganz ruhig sein!!

  • Heimatland am 15.04.2019 07:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das Interview war enttäuschend

    Der Herr Kardinal vermischte wieder einmal Äpfel mit Birnen, indem er seine eigene Flucht nach dem 2.Weltkrieg und der Vertreibung durch die Tschechien mit der aktuellen Flüchtlingswelle verglich. Seine Mutter ist Altösterreicherin, es gab also keine kulturellen, sprachlichen oder religiösen Unterschiede. Außerdem hat seine Familie große Besitzungen in Österreich, im Weinviertel heißt ein ganzer Ort "Schönborn/Mallebarn". Der Rest war Phrasendrescherei und schleimiges Herumlavieren, er hätte keine "Befehlsgewalt" gegenüber Bischöfen und Äbten usw.

  • Franz Absberg am 15.04.2019 09:19 Report Diesen Beitrag melden

    Laizismus

    Es gibt in der Kirche genügend eigene Probleme die von Priestern gelöst werden sollten. Regieren und Probleme des Staates zu lösen haben die dazu gewählten Politiker.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Franz am 15.04.2019 18:27 Report Diesen Beitrag melden

    Feiertag auch für Muslime

    Auch die Muslime wollen einen Feiertag. Der Kandinal ist sicher dafür. Mich wundert nichts mehr, seit die Muslime im Wr. Neustädter Dom gebrüllt haben.

    • Fränzchen am 16.04.2019 09:32 Report Diesen Beitrag melden

      Ich glaub' nicht mehr an "Zufälle" !

      @Franz: Bitte schauen Sie beiläufig mal nach Paris (Notre Dame) ....

    einklappen einklappen
  • chraska am 15.04.2019 15:42 Report Diesen Beitrag melden

    Ohne Kirche geht es nicht

    Wieso hat denn die Kirche Probleme? Sollte man doch den Boss fragen können, welche Lösung es gibt. Doch der Boss ist nicht hier. Und dann geht es eben so weiter. Ob jemand am Karfreitag in die Kirche gehen will, muß jeder selbst wissen. Zuhause bleiben, heißt nicht, in der Kirche sitzen.Und in der Kirche sitzen, heißt nicht nach göttlichen Geboten leben. Könnte die Kirche mal Oben anfragen, ob man nicht ein paar neue Gebote für die Kirche selbst entwerfen sollte. Könnte die Kirche viele Hungrige von ihrem schwer erarbeiteten Vermögen füttern. Kümmert sich die Kirche um alles, auch um Krieg.

  • Eberhard Ultra am 15.04.2019 11:17 Report Diesen Beitrag melden

    2000 Jahre kirchliche Schandtaten

    "Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen." Matthäus 7,5

  • werter herr chönborn am 15.04.2019 11:11 Report Diesen Beitrag melden

    eine private bitte an sie

    kümmern sie sich bitte um ihre belange in ihrer kirche und ihr ach so tolles bodenpersonal gottes und nicht um politik. trachten sie danach, endlich die verbrechen an kindern und jugendlichen aufzudecken und anzuerkennen, sowie die opfer entsprechend zu entschädigen. diese mussten und müssen ihr leben lang unter dieser erinnerungen leiden. - das sagt ihnen ein opfer das in frühester jugend von mehreren "priestern" ständig missbraucht wurde.

  • Gerhard am 15.04.2019 10:01 Report Diesen Beitrag melden

    Orfeigen

    Schönborn alle Kinderschänder von der Kirche an den Pranger stellen , und die Mütter können sie dann Orfeigen und Anspucken , wie es die Kirche im Mittelalter mit den Frauen gemacht hat.Das wäre in Ordnung.