"Fridays for Future"

15. März 2019 05:30; Akt: 15.03.2019 08:32 Print

Klima-Schwänzen bleibt ohne Kontrolle

Österreichweit demonstrieren am Freitag Schüler für das Klima. Einige Länder stellten klar, dass deswegen die Schule nicht geschwänzt werden darf. Kontrolliert werden soll das aber nicht.

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Die Frage nach dem richtigen Umgang mit klimastreikenden Schülern bereitete der Bildungsdirektion Kopfzerbrechen. Jetzt hat man sich zu einer typisch österreichischen Lösung durchgerungen. Es gibt zwar Schreiben an die Schulen, in denen darauf hingewiesen wird, dass "das eigenmächtige Fernbleiben vom Unterricht schulrechtlich nicht zulässig ist". Kontrollieren, wer statt in die Schule zum Streik geht, will man vor Ort aber nicht, zeigt ein "Heute"-Rundruf.

Wiens Bildungsdirektor Heinrich Himmer etwa kündigt an, dass es in der Hauptstadt "keinesfalls Kontrollen an Streik-Orten geben wird". Niederösterreichs Johann Heuras wäre zwar eine Demo außerhalb der Unterrichtszeit lieber. Aber auch er sieht von Kontrollen ab. Zudem streiken Niederösterreichs Schüler in Wien. Das würde mögliche Kontrollen logistisch erschweren. Auch in Oberösterreich seien "sicher keine Kontrollen vorgesehen", so ein Sprecher von Bildungsdirektor Alfred Klampfer.

Zusätzliche Rückendeckung erhalten die Schüler von der Elterninitiative "Parents for Future". In einem offenen Brief an Bildungsminister Faßmann fordern sie, dass den Schülern die Teilnahme am Streik ermöglicht wird. Die Initiative plant, die Demonstrationszüge mit Eltern zu begleiten, die als Ordner fungieren sollen.

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(mat/lie)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Vorname/Name am 15.03.2019 06:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bin mir fast sicher

    Das die meisten der Demonstrierenden Schüler weit abseits der Demos zu sichten sind, Das nennt man dann wohl LANGES WOCHENENDE Und WETTEN wir,das es DIESMAL keine so große Unterschiede zwischen Polizei & Veranstalter bezüglich Teilnehmer Zahlen geben wird. WIE SONST IMMER.

  • Markus knitz am 15.03.2019 06:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aber für alle Termine

    Das wird ja dann auch für AMS Termine und Gerichtstermine gelten nehme ich an. Ich mache den Tag was für den Umweltschutz und brauche dann nicht hingehen. Gleiches recht für alle!

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  • Isabell am 15.03.2019 08:05 Report Diesen Beitrag melden

    Unnötig

    Völlig unnötig diese Demo wie alle anderen Demos die Kinder sollten besser zu Schule gehen und was lernen anstatt zu demonstrieren das können sie in ihrer Freizeit machen aber nicht während der Schulzeit solch Demos gehören verboten

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • PeterKarl am 16.03.2019 18:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    In Wien in der Schulzeit..

    zur Umwelt Demo gehen, aber den ganzen Müll in einem Kübel schmeißen. So sind sie halt die Wiener.

  • Amlacher am 16.03.2019 11:03 Report Diesen Beitrag melden

    Radikalismus

    Wir haben jetzt erst gesehen was radikalismus bewirken kann. Und jetzt werden Kinder die das Ausmaß gar nicht begreifen können oder abwiegen eingesetzt um sinnvolles , schwachsinnige oder irgendwas dazwischen durchzusetzen. Solche Politsche motevierte Spiele gehörten verboten!

  • Nimmer Lang am 16.03.2019 10:51 Report Diesen Beitrag melden

    Wirkt es sich aus?

    Und darf man nun die Schüler, wenn sie ihre Energy-Cola-Monster-Bierdosen etc. wegwerfen darauf anreden sie aufzuheben ohne den Stinkefinger gezeigt zu bekommen. Oder wird es wirklich wahr, dass die ihren Dreck nicht mehr wegschmeißen? Ich glaub die haben sich eine Mords Hetz gemacht und scheren sich um die Umwelt überhaupt nichts. Nur Larifari.

  • Heri am 15.03.2019 20:13 Report Diesen Beitrag melden

    Die Blendgranate

    Lieber auch wegen dem Kriegswaffenankauf um Milliarden bzw wegen der Euroarmee auf die-Strasse gehen....oder will man für die EU schlimmstenfalls mit allen Konsequenzen in den Krieg ziehen müssen

  • Wiener am 15.03.2019 17:04 Report Diesen Beitrag melden

    Wasser predigen und Wein ....

    Na wenn sie so eifrig sind können sie ja mit gutem Beispiel vorangehen und schon mal alle ihre Smartphones abgeben, für die braucht man Seltene Erden. Die können nur durch den Einsatz von Chemikalien abgebaut werden, zurück bleibt vergifteter Boden. Das Zeug wird rund um den Globus gekarrt und verursacht als Elektroschrott erst recht Probleme. Kaffee, exotische Früchte und Urlaubsreisen sind ab sofort gestrichen, sich von Mami und Papi herumchauffieren lassen ebenfalls. Die Heizung bleibt kalt, zum Ausgleich gibts recycelte Klamotten. Na, wie viele Teilnehmer sind dann noch da?