Idee der Koalition

28. November 2017 18:04; Akt: 29.11.2017 08:24 Print

Gute Lehrer sollen mehr verdienen

Am Montag informierten Kurz und Strache wieder zum Fortgang der Koalitionsverhandlungen. Großes Thema diesmal: Bildung.

Schauen Sie sich die Pressekonferenz von Sebastian Kurz (VP) und Heinz-Christian Strache (FP) an.

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Kinder seien "Rohdiamanten, die es für die Zukunft fit zu machen gilt", meinte Strache am Dienstagnachmittag. Wie das in Zukunft vonstatten gehen soll, haben wir hier zusammengefasst.

Umfrage
Lehrer sollen nach Leistung bezahlt werden - eine gute Idee?
39 %
49 %
12 %
Insgesamt 640 Teilnehmer

Nicht nur für Kinder könnte sich bald einiges ändern, auch das Lehrpersonal muss sich - sofern die Pläne Wirklichkeit werden - auf einige Neuerungen einstellen.

Verpflichtende Fortbildung
Lehrer sollen nicht nur zu Fortbildungen verpflichtet werden, sie sollen diese auch, anders als bisher, "grundsätzlich" in der unterrichtsfreien Zeit im Sommer absolvieren müssen.

Nach Leistung bezahlt
Im Pädagogengesetz soll in Zukunft auch eine neue Besoldung verankert werden. Von einer "leistungs- und outputorientierten Gestaltung" der Gehälter und "klaren Regeln" für Anstellung, Bewertung und Kündigung ist die Rede. Details dazu wurden noch keine verraten.

Sanktionen für die Eltern
Eltern seien in einer schwarz-blauen Bildungswelt gut beraten, sich verstärkt um ihre Sprösslinge zu kümmern. Wenn Kinder vernachlässigt werden, droht der Entzug von Sozialleistungen. Dazu gehört auch die Bildungspflicht, die vorschreiben soll, dass Kinder solange die Schule besuchen müssen bis sie ein gewisse Mindeststandards erfüllen (oder volljährig sind).

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Robert Dolezal am 28.11.2017 18:43 Report Diesen Beitrag melden

    Gleiches Recht für alle

    Politiker sollten auch nach Leistung bezahlt werden.

  • Flo am 28.11.2017 18:48 Report Diesen Beitrag melden

    Super

    Wäre auch bei Politikern angebracht den Lohn der Leistung anzupassen. Dann würde es wenigstens doppelt passen wenn man sagt " den seine Arbeit ist umsonst"

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  • Chiara am 28.11.2017 23:59 Report Diesen Beitrag melden

    Mehr als Fulltimejob - Danke!

    Qualitativ hochwertiger Unterricht ist nicht vergleichbar mit einem Bürojob. Beides gemacht: Unmenge an sozialen Kontakten in kurzer Zeit, die Uhr dauernd im Nacken, stundenlang wie auf einer Bühne (inter-)agieren und dabei das Publikum ständig motivieren, zwischendurch administrieren, konferieren und organisieren, ständig neue Projekte von "oben" umsetzen,... toll, wenn das leistungsorientiert bezahlt wird. Denn derzeit wird nur Anwesenheit (+1 Einheit zur Vor- und Nachbereitung) bezahlt. Danke allen Pädagoginnen und Pädagogen - trotz Neidgesellschaft - ihr gebt vielen Kindern Perspektive!

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • franz am 30.11.2017 05:59 Report Diesen Beitrag melden

    Hat er all seinen Schülern was beigebracht

    das wäre gut so der Staat würde sich Milliarden ersparen den es gibt nur sehr weinig gute lehrer Bezahlung der Lehrer nach jedem Schuljahr gibt es eine Prüfung und nach den Prüfungsergebnissen wird der Lehrer seine Entlohnung für das nächste Jahr bestimmen

  • Es ist höchste Zeit am 29.11.2017 13:04 Report Diesen Beitrag melden

    Politiker auf die Schulbank

    Der beste Lehrer kann keinen guten output haben, wenn Schüler und Eltern an einem guten Schulerfolg nicht interessiert sind. Und das sind dann genau jene Schüler, die den Lehrer schlecht beurteilen. Ich kenne dieses System von der WiFi. Allerdings müssten die Politiker endlich einmal die Ferien kürzen um den Schülern mehr Zeit zur Stoffaufnahme und Wiederholungen geben. Prüfungen in grösseren Zeitabständen ansetzen. Wie kann es sein, dass alle Fenstertage frei sind!

  • Lisa am 29.11.2017 10:31 Report Diesen Beitrag melden

    1 Monat genügt auch !!!

    3 Monate Urlaub für Lehrer ist ein Wahnsinn ! Soviel hätt ich auch gern !

    • Korbi am 29.11.2017 11:09 Report Diesen Beitrag melden

      Verwechslung

      Unterrichtsfrei ist nicht Urlaub. Das darf nicht verwechselt werden.

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  • Gustav P. am 29.11.2017 10:13 Report Diesen Beitrag melden

    Und vorallen eines nicht mehr

    als Gesunder nach 25 Jahren Halbtagsjob mit knapp über 50 in Vollzeitpension gehen dürfen während der aktuell im gleichen Geburtsjahr geborene ASVG Otto Normalverbraucher noch 15 Jahre länger sich im Hamsterrad drehen und Beiträge einzahlen muß.

    • Gerlinde am 29.11.2017 11:43 Report Diesen Beitrag melden

      Lehrer

      Lehrer können mit 65 in Pension gehen! Frühestens mit 62,5. Dann pro Jahr über 5% weniger!

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  • norbert am 29.11.2017 09:35 Report Diesen Beitrag melden

    Umgekehrt

    Schlechte Lehrer sollten weniger bekommen. Denn wenn man betrachtet wie viele gute Schüler aus der Schule kommen, dann kann man doch kaum von guter Qualität sprechen.