Details zur Attacke auf Graf

07. März 2018 13:33; Akt: 07.03.2018 15:11 Print

FPÖ-Politiker wurde wegen Tschick verprügelt

Martin Graf von den Freiheitlichen wurde von mehreren Jugendlichen nach einer Zigarette gefragt. Dann schlugen sie einfach zu. Die Details der Attacke.

Martin Graf wurde in der Nähe der U1-Station Kagran verprügelt.
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Der Vorfall liegt bereits einige Wochen zurück: Am 11. Februar um 1.30 Uhr in der Nacht befand sich der ehemalige Nationalratspräsident auf dem Heimweg. Drei bis vier Jugendliche sollen dem FPÖ-Abgeordneten in der Nähe des Donauplex bei der U1-Station Kagran aufgelauert sein.

Wie ein Polizeisprecher gegenüber "Heute" mitteilte, sollen die jungen Männer den Politiker nach Zigaretten gefragt haben. Anschließend hätten sie einfach zugeschlagen.

Schock und leichte Verletzung

Graf sackte nach der Attacke nieder. Am Boden liegend wurde ihm noch ins Gesicht getreten, danach flüchteten die Täter. Der Abgeordnete wurde umgehend mit der Rettung ins Donauspital gefahren.

Kagran

Der Politiker soll einen Schock und Schwellungen im Gesicht erlitten haben. Außerdem hat er sich eine Beule am Kopf zugezogen und seine Brille ging zu Bruch.

Bilder von Überwachungskameras werden ausgewertet

Der FP-Mann wurde bislang noch nicht einvernommen, da er sich im Ausland auf Urlaub befindet. Auch wurde nur die Körperverletzung angezeigt. Bislang war auch von einem Raub die Rede. Graf hat nun vier Wochen Zeit auszusagen.

An einen politischen Hintergrund glaubt man in der FPÖ nicht. Angeblich gibt es von dem Überfall Videoaufnahmen aus einer Überwachungskamera, ob die Täter darauf erkennbar sind, ist unklar. Von ihnen fehlt seither jedenfalls jede Spur. Das Amt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung hat die Ermittlungen bereits übernommen. Die Ermittlungen laufen.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Johann M. am 07.03.2018 13:59 Report Diesen Beitrag melden

    Her mit den Bildern

    Na dann veröffentlichen wir die Aufnahmen im Juli...hat ja Zeit.

  • Tina am 07.03.2018 13:56 Report Diesen Beitrag melden

    wird immer schlimmer

    Man kann sich wohl denken (?)Wer)?ist ja so Sicher in Wien

  • Manfred Otto Deutsch am 07.03.2018 13:59 Report Diesen Beitrag melden

    Kamera

    Erkennbar sicher...sofern die Kamera gepflegt/gereinigt wird...was, wobei ich noch nie jemanden dabei gesehen habe...d.h. Linsen/ Abdeckung kann ebenfall verdreckt/verstaubt sein...oder die Kameras sind von derart schlechter Qualität.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • teer und federn© am 08.03.2018 13:47 Report Diesen Beitrag melden

    wegen der tschik finde ich dumm

    wenn es wegen der arbeitsmarktpolitik der blauen die 150.000 zusätzliche lohndrücker ins land holen und die arbeitslosen, nachdem sie die notstandshilfe abgeschafft haben, enteigenen wollen gewesen wäre, hätte ich es verstehen können.

  • Manuela am 08.03.2018 10:46 Report Diesen Beitrag melden

    War ja wohl klar ..

    Ist ja klar woher die täter stammen oder? Dürfen wir das Ratespiel beginnen: Afghanistan oder Somalia?

  • karla k. am 08.03.2018 09:56 Report Diesen Beitrag melden

    unverantwortlich

    So ergeht es jeden von uns, wenn er zur falschen Zeit am falschen Ort ist! Das führt seit einigen Jahren wirklich zur persönlichen Einschränkung! Die Wiener Politiker wollen aber eine Millionenstadt mit möglichst starker Verbauung und egal mit wem sie die Stadt auffüllt! Wir bezahlen aber teuer dafür! Dazu kommt noch, dass unseren Jugendlichen die Drogen regelrecht aufgedrängt werden!

  • WolfgangHeute am 08.03.2018 09:36 Report Diesen Beitrag melden

    Funkstille bei Häupl, Kern, Vasi und Co?

    Komisch, dass es in der Politik so ruhig ist. Die Geschichte ist klarerweise nicht ein politisch motivierter Angriff, allerdings durch die Politik der letzten Jahre ermöglichter Angriff.

  • EH1955 am 08.03.2018 08:59 Report Diesen Beitrag melden

    Augen auf

    Ein Politiker, Herr Martin Graf wurde mit der rohen Gewalt in Wien konfrontiert. Er hatte noch Glück und kein Messer im Körper. Das Wahlkampfvideo von Herrn Janos Lazar muss jetzt neu bewertet werden. Hoffentlich öffnet das jetzt allen Politikern die Augen. Ebenso schnell wie die Abschaffung der Aktion 20.000, könnte man auch die Strafrahmen für diverse Vergehen DRASTISCH erhöhen. Und kommt mir nicht mit dem Argument, höhere Strafandrohung verhindere kein Verbrechen.

    • Jedermann am 08.03.2018 09:22 Report Diesen Beitrag melden

      Augen auf Ohren auf Helmi ist da

      Stimmt am besten sperren wir gleich einen jeden der eine Rauferei anzettelt 20 Jahre in den Kerker. Bei Wasser und Brot. Das geht ja wohl gar nicht. So etwas darf auf keinen Falle mehr passieren. Das hats früher ja auch nicht gegeben dass man wegen einer verweigerten Tschik einer durch gedreht hat. Na ja in ihrem Universum möglicher weise. In meinen Universum ist das schon seit den 80ziger Jahren immer wieder einmal vorgekommen. Ist mir selbst in den 90ziger Jahren einmal passiert. Das Pech für den der mich attackiert hat war nur dass er denn kürzern gezogen hat.

    • Bertl Kral am 08.03.2018 11:35 Report Diesen Beitrag melden

      höhere Strafandrohung verhindere kein Verbrechen

      Eine Androhung alleine ist tatsächlich zuwenig, vor allem wenn man dann regelmässig über sehr milde Urteile liest ! Solange unser "humanes" Strafrecht es Häftlingen erlaubt sich fast so wohl wie daheim zu fühlen (incl regelmässiger Ausgänge, Fussfessel, unbegleitet zur Massage gehen, Fernsehen 24/7, ...), solange wird dies NICHT als Strafe empfunden. Das ist so. Ich weiß das, denn ich saß insgesamt 6 Jahre als Haft (23 Std Zelle ohne TV usw) noch abschreckend war- und bin seit 35 Jahren straffrei !

    • Berta von Sutter am 08.03.2018 16:12 Report Diesen Beitrag melden

      So a schass

      Na geh hörens auf wie viele Österreicher sind schon wegen einer Schlägerei vor Gericht gestanden? Einen Kumpel von mir habens alles Sehnen im Fussgelenk am 3 Uhr in der Früh abgetreten. Rausgekommen ist eine Bewährungsstrafe auf 3 Jahren und eine Schmerzensgeldzahlung. Das waren auch alles ganz feine Ureinwohner. Keine Ausländer. Wegen einer Schlägerei im Suff wollens jetzt denen die Zukunft verbauen? Ich kenne Gegenden wo jeder 4 einen Vorstrafe hängen hat. Da würden dann die Häfen bumm voll sein nach ihrem Willen

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