"In Würde altern"

16. Mai 2019 11:40; Akt: 16.05.2019 14:12 Print

Mindestpension wird von 995 auf 1200 Euro erhöht

Die Regierung hat am Donnerstag die Erhöhung der Mindestpension präsentiert. Personen mit 40 Beitragsjahren bekommen mehr.

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Die Mindestpensionen für Menschen mit 40 Beitragsjahren werden von 995 auf 1.200 Euro netto angehoben. Wer 30 Jahre eingezahlt hat, erhält künftig um 30 Euro mehr – also 1.025 statt 995 Euro. Außerdem werden fünf Jahre Kindererziehung und ein Jahr Präsenz- bzw. Zivildienst angerechnet.

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Sind die Pensionshöhen fair?

Die Umsetzung ist ab 1. Jänner 2020 geplant. Das Paket soll nächste Woche in den Ministerrat kommen und dann sechs Wochen in Begutachtung gehen.

Im Herbst soll der Beschluss im Parlament folgen, wie Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ), Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) und ÖVP-Klubobmann August Wöginger am Donnerstag in einer gemeinsamen Pressekonferenz verkündet haben.

"In Würde altern"

Kurz sprach von einem "weiteren Schritt der Entlastung" neben der Steuerreform. Von der Senkung der Krankenversicherung und der Tarifreform würden auch die Pensionisten profitieren, betonten die Regierungsmitglieder.

Mit der Anhebung der Mindestpension wolle man die Altersarmut bekämpfen, so der Kanzler. "Wir wollen sicherstellen, dass Menschen, die in Österreich altern, das in Würde tun können", so Kurz.

"Wer ein Leben lang gearbeitet hat, darf in der Pension nicht der Dumme sein", unterstrich auch Wöginger. "Als Sozialministerin ist für mich heute ein sehr schöner Tag, weil wir die soziale Wärme garantieren", sagte Hartinger-Klein im Zuge der Präsentation.

Profitieren sollen von den höheren Mindestpensionen rund 40.000 Menschen, davon etwa 22.000 Frauen. Die Kosten wurden mit 50 Millionen Euro pro Jahr angegeben und seien bereits im Budget eingeplant.

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(ek)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Der Gärtner am 16.05.2019 11:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    naja...

    ...bin schon wieder auf den Aufschrei der Roten gespannt was ihnen daran nicht passt! Sie haben auf jeden Fall in den 1,5 Jahren mehr weiter gebracht als wie die SPÖ den Kanzler gestellt hat.

  • Angel66 am 16.05.2019 13:02 Report Diesen Beitrag melden

    guter Ansatz!

    irgendwie habe ich das Gefühl, dass die FPÖ mittlerweiler sozialer wird als die SPÖ? .. aber mit Augenmaß? oder täusche ich mich da?

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  • Censorship am 16.05.2019 13:53 Report Diesen Beitrag melden

    Mist, was jetzt?

    Was werden die linken Faschisten wohl daran bemängeln? Dass ihre Neuwähler keine 40 Jahre zusammen kriegen, oder 30?? Ehrlich, die böse, rechte, wirtschaftsfreundliche Regierung, hat bereits mehr soziales getan, als die Roten in den letzten zwei roten Legislaturperioden zusammen...

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • eb am 16.05.2019 19:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    naja

    Da werden aber viele Dinge fallen. Gisgebührbefreiung,Rezeptgebührbefreiung,Wohnbeihilfe usw. Am Ende steht man schlechter da als vorher

  • Sabine am 16.05.2019 18:58 Report Diesen Beitrag melden

    Wird jetzt die Witwenpension

    für Kinderlose abgeschafft ? Weiss jemand etwas genaueres darüber ?

  • erich07 am 16.05.2019 18:38 Report Diesen Beitrag melden

    na dann

    und gibts schon Proteste und Klagen der SPÖ.

  • Langeinzahler am 16.05.2019 18:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wo ist Gerechtigkeit

    Verstehe ich nicht diese Erhöhung. Wenn man 40 Jahre mit Höchstbemessung gearbeitet hat bekommt man ca. 2.000. Das heißt nur 800 Unterschied.

  • Rosa am 16.05.2019 17:01 Report Diesen Beitrag melden

    PR Gag

    Diejenigen, die 40 Jahre gearbeitet haben, bekommen so und so mehr als die Mindestpension, so what?