Holocaust-Leugner

10. April 2018 12:42; Akt: 10.04.2018 13:11 Print

FPÖler kondolieren zum Tod von Neonazi Honsik

Der einflussreiche und verurteilte Neonazi Gerd Honsik ist tot. Mitleidsbekundungen gab es auch von FPÖ-Politikern.

Der verurteilte Neonazi und Holocaust-Leugner Gerd Honsik bei seinem Prozess im Jahr 2010. (Bild: picturedesk.com/APA)

Der verurteilte Neonazi und Holocaust-Leugner Gerd Honsik bei seinem Prozess im Jahr 2010. (Bild: picturedesk.com/APA)

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Gerd Honsik war einer der einflussreichsten Neonazis Österreichs und ein führender Kopf der Neonazi-Bewegung im deutschsprachigen Raum. Der wegen Holocaust-Leugnung verurteilte Honsik starb in Ungarn, wo er zuletzt lebte. Unter den Mitleidsbekundungen in diversen geschlossenen rechtsextremen Facebook-Gruppen finden sich auf Wortmeldungen von FPÖ-Funktionären.

Das berichtet die "Presse" unter Berufung auf das FPÖ-kritische Portal "FPÖ Fails". Dieses dokumentierte die Mitleidsbekundungen von blauen Funktionären mit Screenshots.

Unter den Kondolierenden findet sich etwa ein Mitarbeiter des Infrastrukturministeriums unter Norbert Hofer. Auch eine Wiener FPÖ-Gemeinderätin drückte der Familie ihr Beileid aus. Die Beleidsbekundungen wurde inzwischen gelöscht. Screenshots davon würden der "Presse" aber vorliegen, heißt es in dem Bericht.

Anlässlich Honsiks Tod weist auch SOS Mitmensch auf dessen Verbindungen zum freiheitlichen Milieu hin: Im FPÖ-nahen Magazin "Die Aula" etwa sei der Neonazi regelmäßig verteidigt worden, die österreichische Justiz sei für Honsiks Verurteilung in der "Aula" scharf angegriffen worden.



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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Werner Mauser am 10.04.2018 16:35 Report Diesen Beitrag melden

    Wieder ein aufgelegter Elfer

    Was ist nur los mit dieser FPÖ? Wann kommen alle Funktionäre endlich in Österreich an. Ewiggestriges ist vorbei!!! Das bringt keine Wähler mehr. Macht gute Politik. Mir ist schon bewusst, die %hürde für das Parlament wird die FPÖ immer erreichen, die Parlamentarier sollen aber für Österreich arbeiten, und nicht ihren Job absichern.

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  • erik am 10.04.2018 17:15 Report Diesen Beitrag melden

    Was jetzt

    Warum wird das in den Medien so breitgetreten? Es gibt einen Gott, aber viele Wege führen zu ihm.

  • Zyniker am 10.04.2018 18:17 Report Diesen Beitrag melden

    Das war doch klar

    Was hat man denn erwartet? Immerhin ist es die gleiche politische Richtung.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Zyniker am 10.04.2018 18:17 Report Diesen Beitrag melden

    Das war doch klar

    Was hat man denn erwartet? Immerhin ist es die gleiche politische Richtung.

  • shabeskeer am 10.04.2018 17:56 Report Diesen Beitrag melden

    shabeskeer

    kurz mal kennengelernt ,war ein feiner mensch ,aber hatte auch seine eigene meinung möge er in fireden ruhen

  • erik am 10.04.2018 17:15 Report Diesen Beitrag melden

    Was jetzt

    Warum wird das in den Medien so breitgetreten? Es gibt einen Gott, aber viele Wege führen zu ihm.

  • Ein Gast am 10.04.2018 16:46 Report Diesen Beitrag melden

    Na sowas !

    Das überrascht aber nicht wirklich !

  • Werner Mauser am 10.04.2018 16:35 Report Diesen Beitrag melden

    Wieder ein aufgelegter Elfer

    Was ist nur los mit dieser FPÖ? Wann kommen alle Funktionäre endlich in Österreich an. Ewiggestriges ist vorbei!!! Das bringt keine Wähler mehr. Macht gute Politik. Mir ist schon bewusst, die %hürde für das Parlament wird die FPÖ immer erreichen, die Parlamentarier sollen aber für Österreich arbeiten, und nicht ihren Job absichern.

    • Zyniker am 12.04.2018 07:04 Report Diesen Beitrag melden

      1/4 der Wähler

      Also bisher hat diese ewiggestrige braune Politik den Blauen immerhin ein Viertel der Wählerstimmen gebracht. Es ist erschütternd wie viel Wähler hinter dieser Politik stehen und gerne mit Freude wieder mit erhobenen rechten Arm Grüßen würden, wenn es (schon) erlaubt wäre

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