Fünf Frauen

21. Januar 2019 14:42; Akt: 21.01.2019 14:49 Print

Diese 10 Kandidaten schickt die VP zur EU-Wahl

Die ÖVP hat die Kandidatenliste für die EU-Wahl einstimmig beschlossen. Angeführt wird sie von Othmar Karas.

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Der ÖVP-Bundesparteivorstand hat am Montagvormittag die Kandidatenliste für die EU-Wahl am 26. Mai beschlossen. Die Entscheidung ist einstimmig ausgefallen, niemand habe sich der Stimme enthalten.

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Unter den zehn Kandidaten finden sich fünf Frauen. Auf Platz 1 steht Othmar Karas, gefolgt von Staatssekretärin Karoline Edtstadler. Sebastian Kurz bezeichnete Karas im Rahmen der Präsentation am Nachmittag als einen "der fleißigsten Abgeordneten". Karoline Edtstadler solle sich in Sachen Migration- und Integrationspolitik stark machen.

Die EU-Wahl sei für die ÖVP "als pro-europäische Partei ganz besonders wichtig."

Das sind die KandidatInnen:

1. Othmar Karas; "einer der fleißigsten Abgeordneten"
2. Karoline Edtstadler; "Expertin bei Migration- und Integration"
3. Angelika Winzig (OÖ); "Unternehmerin aus Oberösterreich"
4. Simone Schmiedtbauer (Stmk.) ; die "starke Stimme für den ländlichen Raum"
5. Lukas Mandl (NÖ); als bisheriger EU-Abgeordneter schon erfahren
6. Wolfram Pirchner; "hat das Ohr immer nahe an der Bevölkerung"
7. Christian Sagartz (Bgld.); "kommt wie ich aus der Jungen ÖVP"
8. Barbara Thaler (T); "Unternehmerin aus Tirol und Verstärkung im Digitalbereich , im Bereich Wirtschaft und It"
9. Christian Zoll (Vbg.); von der jungen ÖVP Vorarlberg
10. Claudia Wolf-Schöffmann (Ktn.), ist als "diplomierte Pädagogin" mit an Bord

Sebastian Kurz betonte einmal mehr, dass die ÖVP ihre Mandate bei der EU-Wahl nach einem internen Vorzugsstimmensystem vergeben wird. Wähler sollen selbst entscheiden, wer sie im EU-Parlament vertreten soll. Die Verteilung der Sitze in Brüssel bleibt demnach trotz jener Reihung offen.

"Volkspartei bleibt ihrem Stil treu"

"Wir werden konsequent unsere Arbeit fortsetzen. Aber es soll jetzt nicht ein monatelanger Wahlkampf zelebriert werden", erklärte Kurz weiter. Außerdem ließ der Bundeskanzler wissen: "Wir werden unserem Stil treu bleiben und bewusst Angriffe nicht mit Gegenangriffen abwehren. (...) Wir werden nicht auf das Schlecht-machen der Anderen sondern auf unsere eigenen Ideen setzen."

Bei der Pressekonferenz mit dabei war auch Manfred Weber, der Spitzenkandidat der EVP – "ein Freund und Unterstützer von Österreich", wie Kurz wissen ließ. Weber freut sich über "ein starkes Team unter einer starken Führung." Karoline Edtstadlers Kandidatur freut ihn besonders, so sei "die Karo eine starke Stimme, die in einem wichtigen Bereich Klartext spricht."

"Weil ich eine glühende Europäerin bin"

Die 27-Jährige erklärte auf Nachfrage, dass sie sich in ihrer Position als Staatssekretärin zwar nach wie vor sehr wohl fühle und es in Österreich noch sehr viel zu tun gebe, aber: "Weil ich eine glühende Europäerin bin, habe ich schnell ja gesagt."

"Wir machen die EU handlungsfähiger"

Spitzenkandidat Othmar Karas versprach die EU handlungsfähiger zu machen. "Ich werde meinen Beitrag dazu leisten, dass Europa handlungsfähiger wird, weil ich davon überzeugt, dass das auch das Beste für Österreich innerhalb der Europäischen Union sein wird. (...) Zusammen sind wir das kompetenteste, verwurzeltste und stärkste Team."

Die Spitzenkandidaten der Parteien bei der EU-Wahl. (Grafik: APA)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fred L. am 21.01.2019 11:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fehlbesetzung

    Der Karas, die größte politische Fehlbesetzung der Nachkriegszeit und eine Provokation für den Staatsbürger und beschämend für die ÖVP intern !!!!

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  • Mitdenker2.1 am 21.01.2019 11:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Keine Stimmen für Karas

    Man darf keinesfalls glauben wenn man den Damen die Stimme gibt das diese auch gewinnen.. JEDE Stimme (auch für die 5 Frauen) wird Karas wieder nach Brüssel schicken!!! Wenn man keine EU Hörigkeit will und niemanden der Österreich verkauft kann man bei der EU Wahl nur die FPÖ wählen.. Das geringste Übel..

  • ramon polenta am 21.01.2019 12:21 Report Diesen Beitrag melden

    Steigerungsformen von "unwählbar"

    Die unsoziale Antiheimatpartei ÖVP ist so und so unwählbar. Mit dem Karas an der Spitze ist sie noch viel unwählbarer. Am allerunwählbarsten sind die linken Ruinierer des europäischen Wertesystems. Und so bleibt nur das bei weitem kleinste Übel, die FPÖ.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Baldi am 27.01.2019 15:55 Report Diesen Beitrag melden

    Kasperltheater geht in die nächtse Runde

    Eigentlich hört man nie etwas von unserem Karas, außer Neuwahlen stehen an.Was hat er eigentlich in Brüssel für Österreich durchgesetzt. Die letzten eingesetzten EU Politiker sind in Brüssel mit Nasenbohren beschäftigt. Zur größten Überraschung ist die Nominierung vom Pirchner, da werdens wohl in Brüssel einen Quiz veranstalten.Der erste was sich bewegt hat verloren.

  • harald am 24.01.2019 05:04 Report Diesen Beitrag melden

    Neue Abstimmung wäre mehr als nur fair

    Die Bürger u. Eigentümer sollten bitte über Schengen u. die Teilnahme am euroäischen Kriegsmilitär abstimmen dürfen, denn darüber wurde explizit extra nie abgestimmt. Viele die seinerzeit in den frühen 90iger Jahren über den EU-Beitritt abstimmten leben nicht mehr; Zwischenzeitlich hat sich alles verändert und darum sollten die aktuellen Bürger, dass sind die die die 3,0 bis 3,5 Milliarden im Jahr! an die EU-Zentrale zahlen müssen, erneut befragt werden.

  • harald am 24.01.2019 04:59 Report Diesen Beitrag melden

    Die, die fürs Ausland arbeiten gehen müs

    der EU-Beitrag der ö.Bürger von dzt. rund 3 bis 3,5 Milliarden/Jahr pro Jahr müsste eigentl. um 2/3 reduziert werden, weil die Bürger um Milliarden hunderttausende aufgenommene Verfolgte u. Kriegstraumatisierte versorgen müssen, da fast alle anderen EU-Länder das nicht tun und die Österreicher mehr als überbelastet werden und als Dank können noch diese Länder über den ö.EU-Beitrag miterhalten werden.

  • Piero am 22.01.2019 20:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    welch unehrliches EU Spiel der ÖVP

    ja ich bin ein EU Befürworter und würde so hatte ich es mir vorgenommen die einzige EU Partei die etwas bewegen kann die ÖVP wählen aber seit ich weiß jetzt sicher dass Herr Karas das ÖVP EU Team anführen wird (obwohl viele gute und vor allem wählbare Kandidaten aufgestellt hat) ist nur aus diesem Grund die ÖVP für mich nicht wählbar!!!!!! ich weiß nicht warum BK kurz Karas als Nummer eins in den EU Wahlkampf das ÖVP Team führen darf? es darf zu Ungunsten der ÖVPund BK kurz spekuliert werden? Karas dem die EU wichtige ist als Österreich dessen Regierung und deren Menschen!!! an alternative der ÖVP ist es sicher nicht gelegen (man siehe die Liste) also muss ein anderer Grund dafür ausschlaggebend sein durch diese Geheimniskrämerei ist die ÖVP und Bundeskanzler kurz und sein Team zu hinterfragen auch auf Bundesebene????? denn welche Partei schwächt sich freiwillig?!?!?! ich werde da es auch bei den anderen Parteien keine wirkliche Alternativen gibt die EU Wahl Schwänzen!!!!!!!!!!!

  • Patriot5611 am 22.01.2019 19:45 Report Diesen Beitrag melden

    Sehr gut Basti

    Sehr gute Auswahl Herr Bundeskanzler, jetzt müssen wir mal schauen welches Horrorkabinett die blauen Chaoten nominiert, haben sicher schon ein paar im Bierzelt gefunden.