Umweltschutz

09. September 2016 03:17; Akt: 16.09.2016 03:41 Print

Pfand auf Dosen und Plastikflaschen?

"Auch wenn die Mülltrennung recht gut funktioniert, landen 30% aller Dosen und 20 % der Plastikflaschen im Restmüll, auf der Straße oder in der Landschaft", beklagt Christiane Brunner (Grünen).

 (Bild: Fotolia)

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"Auch wenn die Mülltrennung recht gut funktioniert, landen 30 Prozent aller Dosen und 20 Prozent der Plastikflaschen im Restmüll, auf der Straße oder in der Landschaft", beklagt Christiane Brunner (Grünen).


Die Umweltsprecherin der Ökos stellt daher am 4.Oktober im Parlament einen Antrag auf "Einführung eines flächendeckenden Pfandsystems für Getränkeverpackungen". Ein Vorbild ist Deutschland, wo 98,5% der Einweggebinde und 99,5% der Mehrwegflaschen retourniert werden.

Konsumenten zahlen zwar zunächst mehr für Getränke, erhalten aber bis zu 25 Cent Pfand zurück. Im Schnitt haben die Gebinde dadurch rund dreizehn "Leben". Nicht nur Umweltforscher (Recycling schont das Klima) weiß Brunner auf ihrer Seite: 20 internationale Studien weisen positive Nettoeffekte von Pfandsystemen auf öffentliche Budgets aus.

(enu)

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