"Alle Möglichkeiten prüfen"

31. August 2018 21:37; Akt: 31.08.2018 21:51 Print

Regierung bremst Minister Moser bei Homo-Ehe

ÖVP-Justizminister Moser kündigte an, die Ehe gemäß einer Vorgabe des Verfassungsgerichtshofes für Homosexuelle zu öffnen. Der Regierungssprecher bremst allerdings.

Regierungssprecher Peter Launsky-Tieffenthal (Bild: picturedesk.com)

Regierungssprecher Peter Launsky-Tieffenthal (Bild: picturedesk.com)

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Vergangenes Jahr hat der österreichische Verfassungsgerichtshof (VfGH) entschieden, dass die Ehe für alle Partnerschaften geöffnet werden muss. Homosexuelle davon auszuschließen ist demnach diskriminierend.

Justizminister Josef Moser (ÖVP) hat nun angekündigt, dieser Vorgabe nachkommen zu wollen und eine konkrete Umsetzung zu planen. Doch die türkis-blaue Regierung zieht vorerst die Handbremse.

Regierung prüft "diverse rechtliche Möglichkeiten"

Wie Regierungssprecher Peter Launsky-Tieffenthal am Freitag in einer Aussendung mitteilte, mit, prüft die Regierung derzeit noch die "diversen rechtlichen Möglichkeiten" in der Causa. Sowohl ÖVP als auch FPÖ haben die Ehe für Homosexuelle bisher immer kategorisch abgelehnt und verhindert.

Launsky-Tieffenthal betonte, er sehe dies jedoch nicht im Gegensatz zu den Aussagen des Justizministers.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Querdenkerin. am 01.09.2018 08:44 Report Diesen Beitrag melden

    Sinn des Lebens.

    Wer die Ehe für ALLE will, hat den Sinn des Lebens nicht verstanden.

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  • maderthaner am 01.09.2018 08:58 Report Diesen Beitrag melden

    selbst wenn die Mehrheit es will

    und die Justiz es beschließt, wird aus einem Hund keine Katze werden.

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  • nixxx am 01.09.2018 11:15 Report Diesen Beitrag melden

    alle Formen der Liebe

    sollen erlaubt und ungeächtet werden und bleiben. Mit der Verpartnerung ist mehr als genug getan. Ehe für alle bitte nicht.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Martin am 02.09.2018 11:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geh....

    ..... diese Themen werden ja nur unters Volk geworfen. Damit es beschäftigt ist. Unsere und die anderen Staatsregierungen machen bei anderen Themen, was sie wollen....

  • manola am 01.09.2018 23:28 Report Diesen Beitrag melden

    eigenes Ego

    Das Schlimmste ist dass die auch Kinder haben dürfen .Ist nur für das eigene Ego denn daran wie sich so ein Kind vielleicht mal fühlt denkt keiner . Leben kann jeder wie er will aber was da heutzutage aufgeführt wird würde ich als nicht ganz normal bezeichnen .

  • susi am 01.09.2018 21:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ehe für alle

    offenbar erheben nur die, die gegen die Ehe für alle sind ihre Stimme. Mich würde interessieren wie diese Menschen reagieren würden wenn eines ihrer Kinder jemanden mit gleichem Geschlecht lieben würde. Entweder verstoßen sie ihren Sohn oder Tochter oder würden sie sich wünschen, dass ihr Kind den Menschen heiraten darf oder nicht. Und die Behauptung, dass die Ehe nur für Heteros da ist weil die Kinder bekommen sollen. was machen die User die gg die Ehe für alle sind mit diesen Ehepaaren die keine Kinder wollen? Werden die dann dazu gezwungen? Lasst doch jeden sein Leben leben und zwar mit allen Rechten und Pflichten

    • Christa am 02.09.2018 10:47 Report Diesen Beitrag melden

      Empathie

      susi@ Schön das es noch Menschen mit Intellekt und Empathie gibt.

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  • hans am 01.09.2018 17:26 Report Diesen Beitrag melden

    stimmt nicht ganz

    Das hat der VGH so nicht geschrieben! Er schreib nur von einer Ungleichstellung, die auch zu lösen wäre, wenn die eingetragene Partnerschaft auch für gemischtgeschlechtliche Paare geöffnet wird.

    • Gustav Reynoschek am 22.09.2018 13:06 Report Diesen Beitrag melden

      Ehe wie bisher - Partnerschaft für alle =sehr gut

      Ganz genau - exakt das hat fpö/ rosenkranz als Reaktion auf das seltsame vfgh "Urteil" ja auch vorgeschlagen. Seltsam, daß die Övp noch zögert - mann + frau als Basis der Gesellschaft - so stehts ja auch im Regierungsprogramm.

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  • lucifer am 01.09.2018 16:13 Report Diesen Beitrag melden

    meinung

    Eine Ehe ist dazu da Gene und Art zu erhalten , durch Reproduktion der beiden Individuen , welche sich zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen haben . Wenn es beliebt kann man sie mit allem gleichstellen ob wohl es nie dem Plan , von wem und welcher auch immer , gerecht sein wird .

    • Susi1966 am 01.09.2018 23:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @lucifer

      Die ehe dient nicht zur arterhaltung,sondern zur rechtl. Sicherstellung der partnerInnen-auch,was z b die witwen/r-rente angeht. Die "art" kann ich auch ohne ehe erhalten. Wobei eine zulassung für nachkommenschaft sinnvoll wäre,weil sich zu viele trotteln vermehren-und das wahllos und ungebremst

    • Zyniker am 02.09.2018 17:00 Report Diesen Beitrag melden

      bitte um Erklärung

      Ich hatte einen Kollegen damals, der hat geheiratet, weil er seine Frau rechtlich absichern wollte. Gebärfähig war sie schon lange nicht mehr. Also hätten di3ese Ihrer Meinung nach nicht heiraten dürfen? Denn das hat mit Reproduktion und Arterhaltung nichts mehr zu tun.

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