Arbeitsmarktreform

10. September 2018 11:59; Akt: 10.09.2018 12:38 Print

Regierungs-Jobgipfel soll 100.000 Jobs schaffen

Die Regierung will mit einem für Jobgipfel Mitte September tausende neue Jobs schaffen. Wie sie dabei konkret vorgehen will, ist aber noch nicht bekannt.

Die Regierung will mit einem Jobgipfeln100.000 neue Jobs schaffen. Wie genau das vonstatten gehen soll, ist allerdings noch unklar. (Bild: picturedesk.com)

Die Regierung will mit einem Jobgipfeln100.000 neue Jobs schaffen. Wie genau das vonstatten gehen soll, ist allerdings noch unklar. (Bild: picturedesk.com)

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"Der Job-Gipfel ist der Auftakt zur Job-Offensive der Regierung. Wir wollen die Arbeitslosigkeit deutlich senken und werden zusammen mit Sozialpartnern und Unternehmen Lösungen erarbeiten, damit mehr Menschen Arbeit finden", so erklärt Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) in einer Aussendung an die APA den überraschend angekündigten Jobgipfel der Regierung, der noch in diesem Monat über die Bühne gehen soll. Das Ziel der Initiative ist ehrgeizig: Bis zu 100.000 Arbeitslose sollen durch Reformen der Arbeitsmarktpolitik bald Arbeit finden können.

Umfrage
Wird in Österreich genügend gegen die Arbeitslosigkeit unternommen?
32 %
28 %
40 %
Insgesamt 180 Teilnehmer

Jobgipfel: Ehrgeizige Ziele – Wenig Konkretes

Wie die Regierung mit dem Jobgipfel 100.000 Jobs schaffen will, ist zurzeit aber noch unklar. Der "erste Schwerpunkt", so Kanzler Kurz, solle jetzt erst einmal auf junge Arbeitslose und Asylwerber gelegt werden.

Völlig offen ist allerdings, ob die Regierung im Zuge des Jobgipfels auch Investitionen in die Arbeitsmarktpolitik tätigen wird und wie hoch diese ausfallen könnten. Die einzige konkrete Maßnahme, die bereits seit längerem fixiert wurde, ist die Kürzung der Mindestsicherung bei Personen, dich noch nicht in ausreichender Qualität Deutsch sprechen und sich daher bei der Jobsuche schwer tun.

Die Regierung erhofft sich von der gekürzten Mindestsicherung einen "Anreiz" für die Betroffenen um schneller Deutsch zu lernen, "um am Arbeitsmarkt Fuß fassen zu können."

Schramböck und Hartinger-Klein leiten Gipfel

Leiten werden den Jobgipfel der Regierung Wirtschaftsministerin Margerete Schramböck (ÖVP) und Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ). Neben den Sozialpartnern sollen aber auch private unternehmen am Gipfel teilnehmen dürfen. Gemeinsam sollen Lösungspakete erarbeitet werden um die Arbeitslosigkeit in Österreich zu senken.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • ich am 10.09.2018 12:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    weiß es

    Ich weiß was Sie vorhaben. Sie schaffen keine Jobs, das können Sie nicht. Sie schaffen 100.000 Arbeitslose ab. Jeder muss dann den miesesten, schlechtest bezahlten Job annehmen. Natürlich die Österreicher! Die armen Traumatisierten bleiben zu Hause und lachen uns aus.

    einklappen einklappen
  • Petra am 10.09.2018 13:51 Report Diesen Beitrag melden

    Da lachen ja die Hühner

    Haha. Selber keine Ausbildung haben und Steuergelder absahnen und dann gross quatschen.

  • Bruno am 10.09.2018 13:54 Report Diesen Beitrag melden

    So ist es

    Dabei kann es sich nur um unterbezahlt Sklavenarbeit handeln.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Das wird auf am 11.09.2018 05:31 Report Diesen Beitrag melden

    Zwangsarbeit für die Mindest-

    sicherung hinauslaufen. Bei den schlimmsten Ausbeutern: Tourismus, Industrie und Leiharbeit. Mit der Mindestischerung kann man nicht konsumieren sondern nur vegetieren und das auch nicht lange.

  • zacheus am 11.09.2018 04:55 Report Diesen Beitrag melden

    Wahlkampf-Modus?

    Dass bei jeder Wahlkampf-Rede mindestens 1000 neue Jobs angekündigt, ja sogar garantiert werden, ist nichts Neues! Aber jetzt mitten im Jahr?

    • Jörg am 11.09.2018 13:15 Report Diesen Beitrag melden

      NR Wahl 2019

      Die ÖVP ist bereits in Wahlkampf, die FPÖ hat es nur noch mitbekommen.

    einklappen einklappen
  • Harry Hirsch am 10.09.2018 16:01 Report Diesen Beitrag melden

    Freie Jobs in der Regierung

    Die unfähigste Regierung soll zurücktreten, dann wären schon einige, gutbezahlte Jobs frei und das was die leisten bzw. nicht leisten, das schafft ein Jeder.

  • Bruno am 10.09.2018 13:54 Report Diesen Beitrag melden

    So ist es

    Dabei kann es sich nur um unterbezahlt Sklavenarbeit handeln.

  • Petra am 10.09.2018 13:51 Report Diesen Beitrag melden

    Da lachen ja die Hühner

    Haha. Selber keine Ausbildung haben und Steuergelder absahnen und dann gross quatschen.