Kritik an Kanzler und FPÖ

06. April 2019 14:22; Akt: 06.04.2019 14:27 Print

SPÖ startet mit harschen Tönen in EU-Wahlkampf

Beim EU-Wahlkampfauftakt der Sozialdemokraten teilten die Parteimitglieder am Samstag in der Wiener Expedithalle ordentlich gegen FPÖ und ÖVP aus.

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Die SPÖ ist am Samstag mit scharfen Worten gegen Rechts in ihren EU-Wahlkampf gestartet. Bei einem so genannten Themenrat warf Spitzenkandidat Andreas Schieder der FPÖ vor, noch immer an der Zerstörung der Union zu arbeiten.

In seiner Rede hat Schieder darüber hinaus klar gestellt, dass "die Demokratie in Europa vor einer Schicksalswahl steht". Rechtsnationalisten würden sich quer durch Europa verbünden, mit einem einzigen Ziel: "Das ist, die Europäische Union von innen heraus zu zerstören."

"Alternative zum Rechtsruck"

Es gehe um nicht weniger als die Freiheit und Zukunft Österreichs in Europa. Die Sozialdemokraten seien als einzige in der Lage, "eine starke Alternative zum Rechtsruck zu sein. Aber dafür müssen wir die Samthandschuhe ausziehen. Ärmel hochkrempeln, gehen wir es an! Geben wir Europa wieder eine soziale Vision", betonte der SPÖ-Spitzenkandidat.

Kurz als "Türoffner für Nationalisten"

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner schilderte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) als indirekten Gehilfen für den Rechtsruck in Europa. "Ein Bundeskanzler soll Brückenbauer in Europa sein und kein Türöffner für Nationalisten und Rechtsradikale", so die Parteivorsitzende.

Für sie gilt es, das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen, "denn es gibt keine Alternative für das Versprechen auf eine friedliche und soziale Zukunft auf dem Kontinent." Die Sozialdemokraten müssten "klar gegen jene Rechtspopulisten auftreten, die nach dem Öxit schreien und sich nach dem schrecklichen Attentat von Neuseeland von Rechtsextremen nicht distanzieren wollen oder können."

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(ek)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Si Vis Pacem am 06.04.2019 15:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Immer der selbe Fehler

    Die Menschen wollen Lösungen. Kein wir sind gegen unseren politischen Gegner bei Wahlen - no na ned. Demokratie lebt vom Diskurs der verschiedenen Positionen, nicht vom plakativen Zurschaustellen, dass man keine Inhalte hat und daher nur gegen die Positionen der Mitbewerber ist.

  • Aeneas am 06.04.2019 15:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wofern steht die SPÖ, außer gegen die Regierung zu

    Ich lese leider gar nichts von eigenen Ideen und Visionen, mir fehlen Innovation und Elan. Nur SPÖ zu wählen, um die anderen zu verhindern, wird wohl zu wenig sein. Mir ist das jedenfalls viel zu wenig...

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  • Southpaw am 06.04.2019 14:51 Report Diesen Beitrag melden

    Die EU...

    ...muss so schnell wie möglich zerbrechen.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Franz am 10.04.2019 10:07 Report Diesen Beitrag melden

    Unfähig

    Die Opposition kann nichts anderes als kritisieren, sonst haben sie leider keine Ideen. RW kann auch springen, hätte ich bald vergessen. Sie ist kein Zugpferd sondern ein Springpferd.

  • Au revoir am 09.04.2019 10:37 Report Diesen Beitrag melden

    Ciao Ciao Rot/Grün

    Das ist immer die Aussage vor krachenden Niederlagen. Das Volk muss sich gegen "den Feind" wehren, in dem Fall eben die angeblichen "extrem" Rechten (also 70% der Bevölkerung). Freue mich auf die Ergebnisse, und Rendis Gesicht beim Eingeständnis, dass die Partei die letzten Jahre nichts richtig gemacht hat.

  • Werner 48 am 09.04.2019 09:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Glanzer

    Die SPÖ lernt nichts dazu Hassss predigen das ist Ihre Alternative

  • Demokrat am 07.04.2019 12:51 Report Diesen Beitrag melden

    SPÖ die Wahre Partei Österreichs

    Für mich und viele bekannte kommt bei den nächsten Wahlen sowieso nur noch die SPÖ in frage.

    • Jürgen am 09.04.2019 10:39 Report Diesen Beitrag melden

      Klassiker

      Das verstehe ich zu gut. Wenn man Bekannte klein schreibt, ist man vermutlich auf den Staat angewiesen. Dann hat die SPÖ schon 3 Stimmen, läuft doch besser als gedacht für sie.. Zudem würde ich mit Bekannten nicht über meine Wahlentscheidungen sprechen..

    • Johannes Gruber am 09.04.2019 12:21 Report Diesen Beitrag melden

      Bitte.

      Es ist Ihr gutes Recht, aber ich würde keine einzige Partei im NR als die "wahre" bezeichnen.

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  • Patrizia am 07.04.2019 12:37 Report Diesen Beitrag melden

    Frau Rendi ist bedauernswert

    Weil ihr einziges Programm besteht gegen die Regierung zu schimpfen, ohne selbst vernünftige Vorschläge anzubieten.

    • Weg damit am 09.04.2019 10:41 Report Diesen Beitrag melden

      Arme SPÖ

      Ja, aber als Marionette darf sie eh selbst nicht denken. Ist ja nur eine Gallionsfigur des SPÖ Dampfers. Klassisch der Versuch über die Diversitäts-Masche die letzten Wahl-Schlappen zu kaschieren.

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