"Alles Pfui"

28. September 2018 13:13; Akt: 28.09.2018 14:10 Print

Schauspieler Steinhauer kritisiert SP-Nörgler

Der bekannte Schauspieler Erwin Steinhauer bricht eine Lanze für die neue SPÖ-Chefin Rendi-Wagner, parteiinternen Kritikern erteilt er eine Abfuhr.

Schauspieler Erwin Steinhauer hätte gerne, dass sich so mancher SPÖ-Funktionär in Zukunft mit seiner Kritik etwas zurückhält. (Bild: ORF)

Schauspieler Erwin Steinhauer hätte gerne, dass sich so mancher SPÖ-Funktionär in Zukunft mit seiner Kritik etwas zurückhält. (Bild: ORF)

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Dass Erwin Steinhauer kein Fan der türkis-blauen Regierung ist, war bereits seit längerem bekannt. Nachdem Kanzler Sebastian Kurz (VP) im Juni den umstrittenen Begriff der "Achse der Willigen" populär machte, postete der Schauspieler auf Twitter: "Fremdschämen für die Mitbürger, die diese Regierung ermöglicht haben!"

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Steinhauers Kritik an der SPÖ

Doch jetzt befinden sich andere im Fadenkreuz des Kabarettisten. Die jüngste SPÖ-interne Auseinandersetzung rund um die Absetzung des Steirers Max Lercher als Bundesgeschäftsführer der ÖVP hatte zu deutlicher Kritik der steirischen Landespartei geführt ("Heute" berichtete). Am schärfsten hatte diese Kritik die steirische SP-Landtagsabgeordnete Manuela Grubesa formuliert, als sie Lerchers Nachfolger Thomas Drozda auf Facebook einen "Bobo" nannte.

Diese ständigen Querelen brachten den Schauspieler Steinhauer dermaßen in Rage, dass er zum Gegenschlag gegen die Genossen "in Wien und Steiermark" ausholte. Auf Twitter postete er ein durchaus emotionales Statement zur Causa, in der er die steirische und Wiener SPÖ scharf kritisiert. "Ihr werdet nicht ruhen bis die Sozialdemokratie in Österreich ganz am Boden liegt", heißt es darin. So mancher in der SPÖ könne es laut Steinhauer "nicht ertragen," ein "Licht am Ende des Tunnels leuchten zu lassen".

Auch Ambros äußerte bereits Kritik an SPÖ

Steinhauer ist nicht der erste Künstler, der öffentlich zu den Vorgängen innerhalb der SPÖ Stellung bezog. Wenige Wochen zuvor hatte auch Austropop-Sänger Wolfgang Ambros in einem Zeitungsinterview scharfe Kritik an der Partei geäußert. Wenige Tage später wurde Ambros dann aber vom damaligen SPÖ-Chef Kern zur Versöhnung auf ein Seidl Bier und ein Gulasch eingeladen, womit der Disput wieder gegessen schien.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Karl Fensterstock am 28.09.2018 14:39 Report Diesen Beitrag melden

    Si tacuisses, philosophus mansisses

    Entbehrlich, die Einmischung diverser "Künstler" in das aktuelle Tagesgeschehen.

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  • Patrizia am 28.09.2018 16:43 Report Diesen Beitrag melden

    Verständlich

    Jetzt wo es steil mit der SPÖ bergab geht werden sogar Staatskünstler nervös, die teilweise um ihre finanzielle Förderungen fürchten.

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  • altermann am 28.09.2018 15:39 Report Diesen Beitrag melden

    Der Wähler entscheidet

    Immer diese Querulanten aus den hinteren billigen Reihen, wenn Sie alles besser wissen ,warum gehen Sie nicht in eine Partei, oder gründen selbst eine, und machen dort alles " BESSER". Dann entscheidet der Souverän über Sie

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Gast am 30.09.2018 16:29 Report Diesen Beitrag melden

    an Karl Fensterstock

    Verba docent, exempla trahunt.

  • koarllustig am 29.09.2018 15:49 Report Diesen Beitrag melden

    Errare humanum est....

    ....perseverare diabolicum ! Eigentlich mochte ich ihn als Schauspieler ganz gerne, aber fremdschämen muss er sich für mich nicht...wenn man als sogenannter (B)Promi/Künstler ...nur unter seinesgleichen von und mit den Sozen lebt, schön im Grünen abgeschirmt in dieser rosaroten-Matrix-Welt, ... ( Josefstadt und/oder Burgtheater, Döbling, Innere Stadt ) ... und an der "Arbeiterschicht" nicht einmal anstreift... wird er niemals begreifen... was wirklich Sache ist und wie es den Menschen in den Problembezirken geht... daher ist seine Aussage und die anderer Rotfunk-Promis, mehr als entbehrlich !

  • stealth71 am 28.09.2018 22:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Max Lercher

    ist von der SPÖ, nicht von der ÖVP.

  • Vetter am 28.09.2018 18:08 Report Diesen Beitrag melden

    Paul

    Die Sozialdemokratie liegt bereits am Boden und das ist gut so. War schon allerhöchste zeit dafür, für das, was die sich jahrelang geleistet haben!

  • Patrizia am 28.09.2018 16:43 Report Diesen Beitrag melden

    Verständlich

    Jetzt wo es steil mit der SPÖ bergab geht werden sogar Staatskünstler nervös, die teilweise um ihre finanzielle Förderungen fürchten.

    • Blasenkirsche am 01.10.2018 18:17 Report Diesen Beitrag melden

      Überlebenschance ?!

      Jetzt, wo er alt und....äh, "beleibt" wird, MUSS er sich der Pammy als "Hofnarr" andienen !

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