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18. Mai 2019 11:18; Akt: 18.05.2019 15:52 Print

Presseschau: "So besoffen kann ja keiner sein"

Die Videoaufnahmen aus Ibiza schlagen weit über Österreichs Grenzen hinweg Wellen.

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"Das war's" für den "Ösi-Vize", ist sich die deutsche "Bild" sicher. Sie bezieht sich auf die dpa, spricht von einem Rücktritt oder einer Entlassung von Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ).

Die "Süddeutsche Zeitung" titelt "HC, der Prahler", kritisiert, dass Strache Journalisten als "Huren" bezeichnet. An jenem verhängnisvollen Abend soll Strache geplant haben, kompromittierendes Material aus dem Privatleben der politischen Mitbewerber zu organisieren. Strache spricht wörtlich von einem "atomare[n] Krieg", der in der österreichischen Innenpolitik die Folge wäre. Die FPÖ wäre fein raus, wenn das Material aus dem Ausland lanciert würde.

Auch die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" ist sich sicher, dass Straches Rücktritt unmittelbar bevorsteht. "Wenn das kein Rücktrittsgrund ist, was sonst?", titelt sie ihre Story, mit einem Zitat des Polit-Experten Peter Filzmaier.

Der Schweizer "Blick" spricht vom gefallenen "Star der Rechtspopulisten". Aber auch er ist sich sicher, dass die jüngsten Ereignisse das politische Ende für den "Übervater der FPÖ" besiegeln wird.

Auch die Washington Post berichtet

Die deutsche "Welt" sieht Strache "in Bedrängnis". "So besoffen kann ja keiner sein" titelt sie und bezieht sich dabei auf ein Zitat aus dem "Standard". Auch internationale Medien berichten über die jüngsten Entwicklungen.

Die "Washington Post" sieht den Anführer der Rechten ("far-right leader") unter Beschuss. Auch die französische "Le Monde" berichtet über den Fall. Sie glaubt, dass dem "rechtsextremen Vizekanzler" eine "Falle" gestellt worden ist.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Baldi am 18.05.2019 11:31 Report Diesen Beitrag melden

    Fazit

    Es ist schon interessant, daß ausgerechnet vor den Wahlen immer wieder Videos und Berichte über einen Skandal auftauchen. Hoffentlich fallen die Bürger nicht auf diesen Schwachsinn herein . Ich persönlich wähle diese Rot/Grünen Weltverbesserer nicht mehr.

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  • Peter Lüdin am 18.05.2019 16:50 Report Diesen Beitrag melden

    Politik

    Falle gestellt und hinein getappt. Man muss eben rund um die Uhr vor Menschen, die einem Übles wollen, auf der Hut sein. Allerdings wird das insgesamt nach hinten los gehen. Die meisten Bürger können solche Aktionen mittlerweile ganz gut durchschauen, wer da wem ganz bewusst und mit voller Absicht schaden will.

  • Igor L. am 18.05.2019 12:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Auftraggeber ?

    Komisch, keiner fragt auch nur im Ansatz danach, wer und wie wohl diese Aufzeichnung beauftragt bzw. angefertigt hat ?

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • hari am 24.05.2019 04:48 Report Diesen Beitrag melden

    fürs Ausland arbeiten gehen

    den Bürgern kostet diese EU-Wahlwerbeveranstaltung Millionen von EURO für insgesamt 18 Personen, die das Miniland dann nach Brüssel schicken darf. Die Österreicher sind nur als Nettozahler gefragt, ansonsten nicht - dzt. exorbitante 3,1 Milliarden im Jahr und Nettoabgang um die 1, 7 Milliarden und im Land ist kein Geld für eine anständige STeuerreform, Plfegegeld/Pensionserhöhungen etc.

  • Monsanto-Klarnamenpflicht am 23.05.2019 22:49 Report Diesen Beitrag melden

    Ich brauch mir kein Duell anschaun

    Eigentlich wollt ich nicht zur EU-Wahl gehn aber diese "Affäre" hat mich von der Notwendigkeit überzeugt das doch zu machen.

  • Krokodil am 23.05.2019 21:21 Report Diesen Beitrag melden

    Urania

    Quote: "Claudia Reiterer muss die Redner zur Besonnenheit mahnen. Alle Diskutanten hätten eine Vorbildfunktion." Bei uns im Freundeskreis gibt es einen Spruch der da lautet "Lieber einem Zuhälter den Hintern zu küssen als einem Politiker die Hand zu reichen". Die verdienen ihr Geld wenigstens mit ehrlicher Arbeit. (Sarkasmus off)

  • Gerti N am 23.05.2019 19:49 Report Diesen Beitrag melden

    Inoffiziell

    Was man nicht alles tut, um an der tükisen Macht zu bleiben. Dazu gibt es offizielle Zugeständnisse. Gibt es auch inoffizielle?

  • Anna am 23.05.2019 17:55 Report Diesen Beitrag melden

    Man glaubt es nicht

    Der würde sogar einen Packt mit dem Teufel schliessen, nur damit er an der Macht bleibt. Für mich ist die ÖVP genauso unwählbar, wie die SPÖ!