Seine Anwälte klagen an

29. November 2017 11:14; Akt: 29.11.2017 12:19 Print

So oft wurde negativ über Grasser berichtet

Die Anwälte von Karl-Heinz Grasser, Walter Meischberger und Ernst Karl Plech gingen am Mittwoch in die Offensive.

Grasser, Ainedter beim Ausschuss 2012 (Bild: Helmut Graf)

Grasser, Ainedter beim Ausschuss 2012 (Bild: Helmut Graf)

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Angesichts des nahenden Buwog-Prozesses machen sich die Anwälte von Karl-Heinz Grasser, Ernst Karl Plech und Walter Meischberger Sorgen, dass aufgrund der "medialen Vorverurteilung" kein faires Verfahren möglich sein könnte.

Diesen immer wieder geäußerten Vorwurf untermauerten Manfred Ainedter und Norbert Wess (die Karl-Heinz-Grasser vertreten) am heutigen Mittwoch mit einem Gutachten.

25.000 Berichte

Demnach hätte es seit Beginn der Ermittlungen im Herbst 2009 insgesamt rund 25.000 Presse-, Rundfunk- und Internetveröffentlichungen zu den Betroffenen Grasser, Plech und Meischberger gegeben.

Zum Großteil sei es abträgliche Berichterstattung gewesen. Mit der Analyse haben Ainedter und Co. die deutsche Presserechts-Kanzlei von Ralf Höcker beauftragt. Dieses Gutachten sei auch dem Gericht vorgelegt worden.

Prozess wackelt

Ob der Mega-Prozess tatsächlich wie geplant am 12. Dezember starten wird, ist noch offen. Der Oberste Gerichtshof (OGH) beschäftigt sich derzeit mit der Frage, ob die eingeteilte Richterin Marion Hohenecker tatsächlich zuständig ist. Lesen Sie hier die Details dazu.

Mit der Entscheidung wird sich der OGH noch ein bisschen Zeit lassen, wie aktuell berichtet wird. Erst am 11. Dezember werden die Höchstrichter den Fall behandeln - einen Tag vor dem geplanten Prozessstart.

Der OGH verkündet seine Entscheidungen zwar üblicherweise noch am selben Tag, für den Buwog-Prozess wird es damit aber trotzdem sehr knapp. Sollte der OGH zum gleichen Urteil kommen wie die Generalprokuratur, müsste der Prozess verschoben werden - und das gleich um Monate.

Eine neue Richterin müsste sich erst in die Aktenberge einarbeiten und entsprechend vorbereiten.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • sehr besorgt am 29.11.2017 12:31 Report Diesen Beitrag melden

    Na ja

    er ist halt unschuldig. Seine Mama hat ihm das Geld geborgt. Ist alles ein großes Missverständnis. Und die Wohnungen wurden auch nicht an seinen Spezi verkauft. - Ironie off. - Ist interessant rauszufinden wer ihn schützt.

    einklappen einklappen
  • Richard Lego Österreicher am 29.11.2017 13:29 Report Diesen Beitrag melden

    Gweint hat er !

    Und einen Schüttelfrost ghabt der arme Bub...und weil alle sooo schlecht über den armen Kerl gredet haben sollt ihm die Rep. Österreich eine Widergutmachung in der Höhe von ein paar Mille bezahlen...das wär echt fair.

  • Aöex am 29.11.2017 16:46 Report Diesen Beitrag melden

    Shabeskeer

    Ist das nicht der der die buwog verkauft hat?am wem ,an Italia, Kennt sich keiner mehr aus im Hause austria Skandale über skandale

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Aöex am 29.11.2017 16:46 Report Diesen Beitrag melden

    Shabeskeer

    Ist das nicht der der die buwog verkauft hat?am wem ,an Italia, Kennt sich keiner mehr aus im Hause austria Skandale über skandale

  • Bertl Kral am 29.11.2017 15:14 Report Diesen Beitrag melden

    wäre KHG wirklich unschuldig,

    bräuchte er all diese bewussten Verzögerungen wohl nicht ! SO aber verfestigt sich das Bild dessen bewusster Beteiligung in allen Bereichen. Auch, nachdem so seltsame Geschichten bekannt wurden wie mit 500 000.- Bargeld über die Grenze in die Schweiz zu fahren .... glaube ich dem angeblichen medialen Opfer, KEIN WORT !

    • Aöex am 29.11.2017 16:47 Report Diesen Beitrag melden

      Shabeskeer

      Die machen das was sie bei uns strafbar nennen und ich rate mal bei Gericht weiss keiner was und es ist ja nur was passiert,so wie immer halt

    • Kritischer Geist am 30.11.2017 10:54 Report Diesen Beitrag melden

      @Bertl Kral

      Erinnert mich irgendwie an das Argument bei Inquisitionsgerichten: Wäre die Hexe untergegangen als wir sie gefesselt ins Wasser geworfen haben, dann wäre sie unschuldig gewesen. Aber weil sie schwimmt ist das ein Beweis für ihre Schuld. Ich werte jahrelange Prozesse, bei denen am Ende nichts rausschaut, als ein Indiz für widerliche Politjustiz.

    • wir sind aber am 30.11.2017 23:16 Report Diesen Beitrag melden

      schon ein bisserl kleinlich :-)

      wenn er doch seiner schwiemu beweisen wollte was für ein toller hecht er ist und welch finanzgenie in ihm steckt.

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  • Richard Lego Österreicher am 29.11.2017 13:29 Report Diesen Beitrag melden

    Gweint hat er !

    Und einen Schüttelfrost ghabt der arme Bub...und weil alle sooo schlecht über den armen Kerl gredet haben sollt ihm die Rep. Österreich eine Widergutmachung in der Höhe von ein paar Mille bezahlen...das wär echt fair.

  • Aöex am 29.11.2017 13:16 Report Diesen Beitrag melden

    Shabeskeer

    Die höchstrafe ?und wieder Italia Liga dabei es wird immer dubioser Mitglied bei Wem?

  • sehr besorgt am 29.11.2017 12:31 Report Diesen Beitrag melden

    Na ja

    er ist halt unschuldig. Seine Mama hat ihm das Geld geborgt. Ist alles ein großes Missverständnis. Und die Wohnungen wurden auch nicht an seinen Spezi verkauft. - Ironie off. - Ist interessant rauszufinden wer ihn schützt.

    • Alex am 29.11.2017 13:18 Report Diesen Beitrag melden

      Shabeskeer

      Ich tippe auf Italia da der aich Immobilien verkauft hat? Aber man kann auch irren,interessant ist die Italia Liga die alle reich geworden sind in österreich,warum und wie ?

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