Verdacht

21. Mai 2019 05:31; Akt: 21.05.2019 07:08 Print

Spenden über Vereine an die Parteien?

Eher gemein als nützig? Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache erzählte der angeblichen Oligarchin in Ibiza, dass es einen gemeinnützigen Verein gebe, über den – am Rechnungshof vorbei – Spenden an die FPÖ überwiesen werden könnten.

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In Verdacht steht jetzt "Austria in Motion" – dessen Statuten weisen auffällige Ähnlichkeit mit jenen der FPÖ auf, außerdem sitzen FP-Politiker im Verein. Obmann Markus Braun, Unternehmer aus Wien, dementiert allerdings vehement, Spenden an die FPÖ weitergeleitet zu haben. Auch habe man weder von Waffenhersteller Glock noch vom Immobilien-Investor Benko – diese werden unter anderem im Ibiza-Video erwähnt – Geld erhalten.

Geld für Studien gedacht

Der Verein habe zwar 382.000 Euro an Spenden eingenommen, das Geld sei aber für Studien gedacht und noch gar nicht ausgegeben. Unter Verdacht, für die ÖVP Spenden zu sammeln, steht laut Neos auch der VP-nahe "Verein zur Förderung bürgerlicher Politik", der Kanzleramtsminister Gernot Blümel unterstützt. Aus der Wiener ÖVP heißt es, dass der Verein zu 100 Prozent von der Partei finanziert sei und keine Spenden erhalten habe.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Österreichische Oligarchen am 21.05.2019 07:59 Report Diesen Beitrag melden

    Wer sind die Geldgeber?!

    Holt sie alle vor den Vorhang! Hier gehört der Hebel angesetzt. Nicht nur bei der FPÖ, sondern bei allen Parteien. Cui bono? - nicht der einfache Steuerzahler.

  • TantePolly am 21.05.2019 07:46 Report Diesen Beitrag melden

    So leicht sind die Lämmer zu täuschen

    Dringend aufklärungsbedürftig ist das verbrecherische ausländische Komplott welches den Regime-Change in Österreich organisiert hat. Die euphorischen Sprüche des drogenberauschten Strache sind dagegen bedeutungslos. Aber genau darauf konzentriert sich seit Tagen das mediale Trommelfeuer von ORF-Wolf und Böhmermann. Nicht Aufklärung sondern Ablenkung ist ihr hehres journalistisches Ziel. Über Vereine können Parteien höchstens ihre Portospesen und Druckkosten finanzieren oder einen Urlaub auf Ibiza.

  • SOSO am 21.05.2019 11:44 Report Diesen Beitrag melden

    nicht nur ich frage mich

    ob in den video-aussagen die hcs getätigt hat nicht doch sehr viel wahres steckt und bei allen anderen seit jahrzehnten usus ist. er hat sich halt erwischen lassen, soll sich bei seinem freunderl joschi bedanken, der das eingefädelt hat.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • SOSO am 21.05.2019 11:44 Report Diesen Beitrag melden

    nicht nur ich frage mich

    ob in den video-aussagen die hcs getätigt hat nicht doch sehr viel wahres steckt und bei allen anderen seit jahrzehnten usus ist. er hat sich halt erwischen lassen, soll sich bei seinem freunderl joschi bedanken, der das eingefädelt hat.

  • Österreichische Oligarchen am 21.05.2019 07:59 Report Diesen Beitrag melden

    Wer sind die Geldgeber?!

    Holt sie alle vor den Vorhang! Hier gehört der Hebel angesetzt. Nicht nur bei der FPÖ, sondern bei allen Parteien. Cui bono? - nicht der einfache Steuerzahler.

  • TantePolly am 21.05.2019 07:46 Report Diesen Beitrag melden

    So leicht sind die Lämmer zu täuschen

    Dringend aufklärungsbedürftig ist das verbrecherische ausländische Komplott welches den Regime-Change in Österreich organisiert hat. Die euphorischen Sprüche des drogenberauschten Strache sind dagegen bedeutungslos. Aber genau darauf konzentriert sich seit Tagen das mediale Trommelfeuer von ORF-Wolf und Böhmermann. Nicht Aufklärung sondern Ablenkung ist ihr hehres journalistisches Ziel. Über Vereine können Parteien höchstens ihre Portospesen und Druckkosten finanzieren oder einen Urlaub auf Ibiza.

  • Helmut Dirk am 21.05.2019 07:09 Report Diesen Beitrag melden

    altbekannte Masche

    Wie war das seinerzeit mit den Sommerfesten einer Partei in Altmannsdorf oder den Geburtstagsfesten vom Bürgermeister im Rathaus? Wie wurden die bezahlt? Gab es da nicht einen Verlag, der die Kosten übernommen hat? Wenn es dem Verlag genützt hat, war es steuerlich absetzbar und hat der Steuerzahler mitfinanziert.