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11. August 2017 11:17; Akt: 11.08.2017 12:23 Print

Strache 2012 über Lugar: "Verräter bleibt Verräter"

Vor Team Stronach und dem BZÖ war Robert Lugar bei der FPÖ. Bereits 2012 wollte er zu den Blauen zurück, wurde aber von Strache brüsk abgewiesen.

Ex-BZÖ-, Ex-Team-Stronach- und nun wieder FPÖ-Mandatar Robert Lugar (l.) und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. (Bild: picturedesk.com/APA)

Ex-BZÖ-, Ex-Team-Stronach- und nun wieder FPÖ-Mandatar Robert Lugar (l.) und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. (Bild: picturedesk.com/APA)

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Seit Freitag ist der ehemalige Stronach-Klubchef Robert Lugar wieder bei der FPÖ. Zuvor legte er noch Zwischenetappen beim BZÖ und als wilder Abgeordneter ein.

Wie Lugar selbst bei der FPÖ-Pressekonferenz am Freitag anmerkte, wollte er bereits im Jahr 2012 wieder bei seiner ersten Partei andocken. "Das hat damals jedoch nicht geklappt", sagte Lugar knapp. Genauere Gründe nannte er nicht.

"Einmal Verräter, immer Verräter"

Diese Gründe erläuterte seinerzeit allerdings FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache auf Facebook: "Einmal Verräter, immer Verräter, heißt es im Volksmund. Und so etwas hat in der FPÖ seit 2005 nichts verloren!", schrieb Strache damals.

Über Lugar und weitere BZÖ-Mandatare, die damals zum Team Stronach gewechselt waren, sagte der FPÖ-Chef weiter: "Sie alle wechseln Parteien wie ihre Unterhose. Und offenbar auch ihre (sic!) Gesinnung, wenn sie sich persönlich dabei Vorteile erhoffen."

All das war am Freitag bei der gemeinsamen Pressekonferenz allerdings vergeben und vergessen, wie es scheint. Er erkenne an, dass jemand mit den Jahren auch klüger werden könne, gab sich Strache milde.

Und Lugar betonte, er habe "immer eine freiheitliche Besinnung gehabt". Zum Team Stronach sei er nur gemäß dem Kredo "getrennt marschieren, gemeinsam kämpfen" gewechselt.

Auf der FPÖ-Bundesliste wurde Lugar dann allerdings auf Platz 8, hinter Newcomerin Susanne Fürst gereiht.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sonja am 11.08.2017 12:56 Report Diesen Beitrag melden

    Super gemacht

    Die Aufnahme von Lugar in das Team der FPÖ zeigt dass Strache nicht nachtragend ist, und zeigt und beweist einen menschlichen, ehrenvollen und edlen Charakterzug. Bravo H.C.Strache

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  • England10 am 11.08.2017 13:48 Report Diesen Beitrag melden

    Ist halt so

    Es kommt wie es kommt wenn er eine Verstärkung ist Warum nicht. Das wechseln der Partein ist "nicht nur" bei der FPÖ also ganz ruhig bleiben

  • Heinz B am 11.08.2017 13:07 Report Diesen Beitrag melden

    Spitzenkanditat der FPÖ

    Strache hin, Lugar her. Als Listenerster gehörte der derzeit beste Politiker weit und breit. Herr Ing. Hofer, der Strache weit in den Schatten stellt. Leider aus persönlicher Eitelkeit will Strache das nicht erkennen und kostet so der FPÖ wahrscheinlich im Kampf um den zweiten Platz die entscheidenden Prozentpunkte. Und zum Sager: "einmal Verräter, immer Verräter".Man kann auch gescheiter werden, das gilt auch für "Verräter". Man kann sich ja versöhnen und wieder zusammenfinden. Ist menschlich und sollte man also das Ganze nicht zu eng sehen.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Tina am 13.08.2017 10:25 Report Diesen Beitrag melden

    Trotzdem besser

    Wie war es denn beim Pressidenten der hatte auch alles durch ,von den Farben ,die Griess, usw.und so fort!!!!!!!Schlechter kann's nicht werden in unserem Land ,oder??Man gebe ihm die zweite Chance !! Strache und Hofer sind doch die Spitzenkandidat en bei der Wahl und nicht Lugar

  • Ennio P. am 12.08.2017 18:04 Report Diesen Beitrag melden

    Lugar

    Wendehals! Hauptsache das Abgeordnetengehalt bleibt gesichert. Meine Stimme ist für die FPÖ verloren.

  • martin k. am 12.08.2017 10:26 Report Diesen Beitrag melden

    peinlich

    Strache kannes drehen und wenden wie er es eh immer macht es bleibt einfach peinlich

  • Gabriele am 12.08.2017 09:49 Report Diesen Beitrag melden

    Aus einem anderen Blickwinkel

    Das ist doch wie in einer Ehe. Wenn man sich trennt, ist immer einer der Verlierer und man reagiert, wie es Strache seinerzeit getan hat. Und dann soll es Eheleute geben, die nach einer Scheidung wieder zusammen finden und sogar ein besseres Verhältnis haben, als zuvor. Ich sehe das hier nicht anders. Manchmal braucht es eben einen Abstand, um Dinge anders zu sehen.

  • Fair am 11.08.2017 22:38 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht so wie rot schwarz

    Ich liebe Blau aber jetzt bin ich doch etwas enttäuscht warum ein HC solch einen nichtssagenden Kasperletheater wieder um viel Geld aufnimmt, verstehe ich nicht weil der bringt nichts, kann nichts und die vielen Nachplauderer kosten uns Bürger ja ohnehin schon Millionen.