Peinliche Rangelei

07. Juni 2017 07:47; Akt: 07.06.2017 08:21 Print

Streit im Kanzleramt: Mitarbeiter ging zu Boden

Ein Mitarbeiter von Kanzler Kern und ein Mitarbeiter von SPÖ-Geschäftsführer Niedermühlbichler gerieten in Streit. Die Situation eskalierte total, einer ging zu Boden.

Bundeskanzler Christian Kern und der SPÖ - Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler: Ihre Mitarbeiter stritten bis einer zu Boden ging. (Bild: Helmut Fohringer)

Bundeskanzler Christian Kern und der SPÖ - Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler: Ihre Mitarbeiter stritten bis einer zu Boden ging. (Bild: Helmut Fohringer)

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Nach dem Kurz-Schock wollte die SPÖ die politische Arbeit wieder in den Griff bekommen - einige in der Partei nahmen das wohl zu wörtlich. Folge: Eine hochnotpeinliche Rangelei zwischen hochrangigen Mitarbeitern.

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Mittwoch letzter Woche: Der parteiinterne Streit um die Haltung zur FPÖ und die richtige Strategie gegen die Kurz-VP erreicht einen neuen Höhepunkt. Im Bezirk Innsbruck Land kündigt die SPÖ eine Mitglieder-Abstimmung über das Verhältnis zu Strach & Co. an. In Wien ist man nicht amused.

Die Zentrale verschickte eine Info an Funktionäre, offenbar ohne dies mit dem Kanzleramt im Detail abzustimmen. Kerns Mitarbeiter sind erbost.

Am Rande einer Sitzung eskaliert dann die Situation, wie die "Presse" berichtet und wie mehrere Quellen gegebnüber "Heute" bestätigen. Im Kanzleramt kommt es zwischen einem Mitarbeiter von Kern und einem Mitarbeiter von Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler zu einem heftigen Streit, böse Worte fallen, dann auch der Angestellte der SPÖ-Zentrale. Der Kern-Mann hat ihn zu Boden gestoßen, muss von Mitarbeitern zurückgehalten werde. Fünf Personen sind im Raum anwesend, alle peinlich berührt.

Streit gab es im Wahlkampfzeiten immer, erinnern sich SP-Veteranen, aber handgreiflich wurde es noch nie. Die Streithähne sollen sich inzwischen wieder versöhnt haben. Über die Strategie wird weiter gestritten.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sonja am 07.06.2017 09:22 Report Diesen Beitrag melden

    Unter aller Kritik

    So ist die SPÖ. Eine Partei, die ihr wahres Gesicht zeigt. Hoffe dass solche Verhaltensweisen niemand für gut hält und sich am Wahltag richtig entscheidet.

  • Petra am 07.06.2017 09:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Streit

    Und diese Menschen werden von uns Steuerzahlern auch noch fürstlich entlohnt :-(

    einklappen einklappen
  • Bertl Kral am 07.06.2017 08:28 Report Diesen Beitrag melden

    endlich gibts Aktion

    leider ohne Video worin man sieht, wer und wie seinem Testosteron freien Lauf lässt :(

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Reinhold Sulz am 08.06.2017 14:15 Report Diesen Beitrag melden

    Gemeinsames Vorbild

    Ein Ansatz zur Versöhnung: Alle in der SPÖ verehren Kreisky. Der hatte nicht die geringsten Hemmungen sich mit Rechts zu "verständigen". Solange es ihm zur Macht verhalf. Am Anfang waren in seiner Regierung vier Minister, die vor 45 ein NS-Parteibuch hatten. Niemand verdächtigte Kreisky rechts zu sein. Und das zurecht. Also: Setzts euch zsamm!

  • Cesnorship am 08.06.2017 09:51 Report Diesen Beitrag melden

    Niveaulos..

    Wie in Korea, der Ukraine, der Türkei... Na, wenn der Schuh passt, liebe SPÖ...

  • Simone am 07.06.2017 19:08 Report Diesen Beitrag melden

    Unprofessionell!!!

    Bei dem tagtäglichen Polit-Kasperltheater müssen wir wortlos zusehen. Wenn sich das nur einer von uns in der Arbeit erlauben würde, wäre der Job weg.

  • Walldi am 07.06.2017 14:04 Report Diesen Beitrag melden

    Mitarbeiter ging zu Boden...........

    K.O: in der ersten Runde......weiter so ihr macht gute Politik

  • Franz Gruber am 07.06.2017 11:45 Report Diesen Beitrag melden

    Pensionist

    Der Kampf um die Posten hat begonnen.Im Herbst ist die SPÖ Geschichte.GOTT SEI DANK.