"Asylindustrie"

11. Januar 2019 08:17; Akt: 11.01.2019 08:26 Print

Van der Bellen kritisiert FPÖ-Attacke auf Caritas

Zum seit Tagen schwelenden Streit um die Caritas meldete sich nun Bundespräsident Alexander Van der Bellen erstmals zu Wort.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen  (Bild: zVg)

Bundespräsident Alexander Van der Bellen (Bild: zVg)

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Wie berichtet hatte Caritas-Präsident Landau der Regierung „Empathie-Defizite“ unterstellt. Die FPÖ konterte mit Angriffen, unterstellte der Caritas, eine „Asylindustrie“ zu betreiben und „Profitgier“ zu haben.

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Van der Bellen sagte im „Trend“Interview: „Dass die Caritas beflegelt wurde, finde ich nicht in Ordnung.“ Zusätzlich zweifelt er an der Verfassungskonformität der von Türkis-Blau geplanten Verstaatlichung der Asyl-Rechtsberatung: Die Präsidentschaftskanzlei werde sich das „verfassungsrechtlich genauer anschauen. Denn eine solche Maßnahme tangiert die Grundrechte".

Kritik an Umweltpolitik
Nicht begeistert zeigt sich der Bundespräsident jedoch von den bisher fehlenden Ökologisierungs-Elementen in der geplanten Steuerreform: „Wenn das so ist, ist es bedauerlich. Denn man kann nicht oft genug predigen: Der Klimawandel beschleunigt sich, und wir haben nicht mehr viel Zeit.“

Auch VP-Bildungsminister Faßmann verteidigte indes die Caritas: Sie sei eine „ganz wichtige Einrichtung“. Er schätze Präsident Landau und seine „Tätigkeit für Menschen, die Hilfe brauchen

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Chris Eizen am 11.01.2019 08:34 Report Diesen Beitrag melden

    Hat selber keine Ideen.

    Der VdB kann auch nur kritisieren und hat selber keine vernünftigen Vorschläge anzubieten.

    einklappen einklappen
  • Kritischer Geist am 11.01.2019 08:44 Report Diesen Beitrag melden

    hat irgendjemand ...

    Hat irgendjemand in unserem Land geglaubt, dass ein Marxist sich differenziert und reflektiert über eine nicht-linke Regierung äußern würde? Also ich nicht!

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  • harald am 11.01.2019 08:56 Report Diesen Beitrag melden

    Die ungleiche Gleichbehandlung

    Die Bürger zahlen nur alleine für die Betreuung der ein paar tausend aufgenommenen Unbegleiteten um die 400 MILLIONEN im Jahr. Auftragnehmer aufgeschlüsselt nach Anzahl der zu Betreuenden und Summe die dafür gezahlt werden muss wäre mal super zu sehen, um sich ein bißchen einmal ein Bild machen zu können. Auf der anderen Seite nimmt die Kinder/Altersarm. im Land immer mehr zu u. viele können sich den Strom u. das Heizen nicht mehr leisten/24Std.Pflegegeld viel zu wenig/Pensionen viel zu gering

Die neuesten Leser-Kommentare

  • ReinholdSulz am 15.01.2019 13:46 Report Diesen Beitrag melden

    Geschichtsvergessen

    Mit Geschichte haben Sie es alle nicht, die sich da zu Wort melden. Dass Kirche politisch aktiv wird, ist in Österreich seit den 1930ern eigentlich streng verboten. Die Caritas ist Kirche und kümmert sich darum überhaupt nicht. Sie hat sich zum politischen Player gemacht. Mag sein für eine gute Sache. Wer sich aber ins politische Getümmel begibt, der darf nicht fleißig austeilen, um dann anderen zu verbieten, dass sie das auch tun. Traurig ist es, dass sogar unser Präsident so geschichtsvergessen ist.

  • Reini am 14.01.2019 12:39 Report Diesen Beitrag melden

    Zum Mordfall in Wr. Neustadt

    könnte er jetzt was sagen. Oder die unkontrollierte Zuwanderung von 2015 kritisieren.

  • Auchnemeinung am 12.01.2019 08:44 Report Diesen Beitrag melden

    Brückeneinreisser

    könnte u. U. eher passen. Aber selbstverständlich nur: wenn man so will!

  • Sabrina am 11.01.2019 17:26 Report Diesen Beitrag melden

    Also

    Ich bin mit dem Bundespraeservativ auch ganz unzufrieden!

    • Gnthers am 11.01.2019 17:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Sabrina

      Ich auch, der Mensch ist eine Fehlbesetzung!

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  • Gerhard am 11.01.2019 16:58 Report Diesen Beitrag melden

    Tschik als Präsi

    Der TSCHIK als Plaudertasche, ich verstehe bis heute nicht das Mann so eine Person als Präsident wählen kann. Trauriges Österreich.