Die erste Wahl 2015

25. Januar 2015 21:51; Akt: 26.01.2015 10:13 Print

Viele "Absolute" in Niederösterreich futsch!

Auf den ersten Blick haben die Gemeinderatswahlen am Sonntag kaum Veränderung gebracht. Dennoch sorgten die Wähler in einigen der 570 Kommunen für Überraschungen.

 (Bild: Heute.at)

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Auf den ersten Blick haben die kaum Veränderung gebracht. Dennoch sorgten die Wähler in einigen der 570 Kommunen für Überraschungen.

Die wichtigsten Ergebnisse:


  • Kälte und Schnee hielten Stammwähler vom Gang zur Urne ab. Die Wahlbeteiligung sank von 71,6 Prozent (2010) auf 65,8 Prozent.

  • 11.725 Mandate waren landesweit zu vergeben, wahlberechtigt waren 1,52 Millionen Personen.

  • Alle Gemeindeergebnisse zusammengerechnet blieb die ÖVP mit 51 Prozent (6.746 Mandate, plus 51) eine Supermacht.

  • In Klosterneuburg blieb jeder Zweite daheim. Folge: Die ÖVP verlor 8 Prozentpunkte – und die "Absolute" – auf 47,5 Prozent. (Ergebnisse: siehe Kasten unten)

  • In Wiener Neustadt, zweitgrößte Stadt Niederösterreichs, verlor die SPÖ nach 70 Jahren ihre "Absolute" (–8 Prozent auf 40 Prozent), die VP kam auf 34 Prozent (+9 Prozent). Folge: Bürgermeister Bernhard Müller trat zurück.


  • Noch deutlicher verlor die SP in Schwechat: von 58 auf 35 Prozent.

  • In Baden verlor Schwarz-Grün die absolute Mehrheit. In Gmünd verlor die SP ihre "Absolute".

  • FPÖ und Grüne legten zu.

  • Die Neos traten in 43 Kommunen an, schafften in mehr als der Hälfte den Einzug.

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