Greenpeace-Fisch zeigt unsere Plastiksackerl-Verschwendung

Bild: Leserreporter Stefan Kompajn
Mit einem riesigen Fisch aus Plastiksackerln machte Greenpeace am Donnerstag auf der Mariahilfer Straße auf das Problem des Plastikmülls aufmerksam. Das Kunstwerk bestand aus 800 Beuteln, das entspricht der Menge, die in Österreich in 30 Sekunden verbraucht werden.
Mit einem riesigen Fisch aus Plastiksackerln machte Greenpeace am Donnerstag auf auf das Problem des Plastikmülls aufmerksam. Das Kunstwerk bestand aus 800 Beuteln, das entspricht der Menge, die in Österreich in 30 Sekunden verbraucht werden.

Ein riesiger bunter Fisch mit blauen Flossen zierte am Donnerstag die Mariahilfer Straße direkt vor der Barnabiterkirche. Das Kunstwerk war eine Aktion der Umweltschutzorganisation Greenpeace und bestand aus 800 Plastiksackerln.

Was nach viel klingt, ist tatsächlich die Menge, die in Österreich in nur 30 Sekunden gratis verteilt werden, wie die Umweltschützer in einer Aussendung erklären. Mit der Aktion will Greenpeace auf die steigende Verschmutzung der Weltmeere durch Plastikmüll hinweisen.

Plastik müllt Meere zu

"Im Pazifik schwimmt ein Plastikteppich, 16 Mal so groß wie Österreich. Hunderttausende Meerestiere wie Wale, Fische oder Schildkröten sterben, weil sie Plastik fressen oder daran ersticken", so Nunu Kaller, Konsumentensprecherin von Greenpeace.

Auch Österreich trage massiv zum globalen Plastikproblem bei. Jedes Jahr wird alleine hierzulande fast eine Milliarde Plastiksackerl im Handel ausgegeben, mehr als 90 Prozent davon gratis.

 
TimeCreated with Sketch.; Akt: