Gudenus soll "heilheil" als Passwort verwendet haben

Bild: Sabine Hertel
Passwörter für E-Mail- oder andere Internet-Accounts werden von Usern in der Regel so ausgewählt, dass man sich leicht an sie erinnert. Der FPÖ-Politiker und Wiener Vizebürgermeister Johann Gudenus soll laut einem Reddit-User das Passwort "heilheil" verwendet haben, um sich bei LinkedIn, Facebook und Amazon einzuloggen.
Passwörter für E-Mail- oder andere Internet-Accounts werden von Usern in der Regel so ausgewählt, dass man sich leicht an sie erinnert. Der FPÖ-Politiker und Wiener Vizebürgermeister .

Aufgeflogen ist das fragwürdige Passwort dank eines enormen Datenleaks beim Netzwerk LinkedIn, im Zuge dessen im Mai rund 167 Millionen Zugangsdaten öffentlich gemacht wurden. Ein Reddit-User hat daraufhin die Datenbank nach Politikern durchsucht und ist so auf Johann Gudenus gestoßen. 

Der Wiener Vizebürgermeister soll seinen LinkedIn-Account demnach mit dem Passwort "heilheil" geschützt haben. Die Daten, die aus dem Jahr 2012 stammen, wurden anscheinend mittlerweile geänder.

Somit fix: 6a43b231decbb3239578b4a6d21d6e8dedc63607:heilheil

(via
— Michael Horak (@fatmike182)

Amazon und Facebook

Doch anderswo wird das Passwort "heilheil" anscheinend noch aktiv. Gemeinsam mit der offiziellen Partei-E-Mail-Adresse johann.gudenus@fpoe.at sei es laut Vice gelungen, sich erfolgreich beim Arbeits-Netzwerk Xing anzumelden. Facebook würde laut einem anderen User angeben, dass es sich bei "heilheil" um ein altes Passwort handelt. 

Auch bei Amazon.de sei die Kombination aus E-Mail-Adresse und Passwort aktiv, benötigte aber eine Verifizierung mit einer Telefonnummer.

Auf Anfrage von Vice dementierte die FPÖ, dass der Account auf LinkedIn mit dem Passwort "heilheil" angelegt wurde.
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