"Männer stiegen ins Auto und begrapschten mich"

Für Sandra D.* (34) wurde der Gürtel zum "Highway to Hell": Beim Westbahnhof stiegen plötzlich drei wildfremde Männer in ihr Auto. "Ich hatte ihre Hände und Zungen überall", schildert sie.
Für Sandra D.* (34) wurde der Gürtel zum "Highway to Hell": Beim Westbahnhof stiegen plötzlich drei wildfremde Männer in ihr Auto. "Ich hatte ihre Hände und Zungen überall", schildert sie.

Nach einem anstrengenden Tag im Spital war die Wiener Krankenschwester mit dem Auto auf dem Heimweg. Gegen 18.45 Uhr hielt sie am Gürtel auf Höhe Westbahnhof (Rudolfsheim-Fünfhaus) vor einer roten Ampel – plötzlich flogen die Türen auf: "Ohne ein Wort zu sagen, sind drei dunkelhäutige Männer in mein Auto eingestiegen.

Einer setzte sich hinter mich, riss mich an den Haaren nach hinten. Dann fielen seine Freunde über mich her. Ich hatte ihre Hände und Zungen überall", schildert Sandra D. gegenüber "Heute". In Panik schrie sie laut um Hilfe, schlug dem Angreifer am Beifahrersitz mehrmals mit voller Kraft ins Gesicht.

Endlich ließen die Männer von ihr ab, flüchteten zu ihrem eigenen Auto – und verfolgten die flüchtende Wienerin. "Ich habe die Polizei gerufen und den neben mir fahrenden Männern das auch gedeutet. Bei der Autobahnauffahrt Altmannsdorf bogen sie endlich ab."

"Nie wieder werde ich mich sicher fühlen", so die Krankenschwester, die besonders zwei Dinge wütend machen: "Keiner der Passanten hat mir geholfen. Und der vom Polizeinotruf versprochene Rückruf kam erst nach 20 Minuten! Da war ich schon daheim und die Täter waren über alle Berge."
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