Identitäre verhüllten Maria-Theresien-Denkmal mit Burka

Eine Nacht-und-Nebel-Aktion der Identitären am berühmten Denkmal von Kaiserin Maria Theresia in der Wiener City hat Dienstagfrüh für große Aufregung gesorgt. Die rechten Aktivisten verhüllten das Denkmal anlässlich des 236. Todestag der Monarchin mit einer Burka.
In der Früh war das 20 Meter hohe Denkmal zwischen dem Natur- und Kunsthistorischem Museum mit einer Burka verhüllt. Mitglieder der Berufsfeuerwehr Wien entfernten diese daraufhin.

Es handle sich um einen Protest gegen die Islamisierung Österreichs und für die Meinungsfreiheit in Österreich, teilten die Identitären mit. "Unsere Werte und unsere Kultur müssen in der österreichischen Verfassung verankert werden, damit islamische Umtriebe hier keine Zukunft haben!"

"Wenn die Politiker die Islamisierung verschweigen, müssen wir umso deutlicher auf sie aufmerksam machen", heißt es in einer Aussendung. Die Identitären behaupten etwa, dass in muslimischen Kindergärten zum Jihad gegen Ungläubige aufgerufen werde. Sie fordern "eine Remigration aller Illegalen und jener Muslime, die unsere Gesellschaftsordnung ablehnen."

Identitäre verharmlosen Hasspostings

Die Identitären verteidigen außerdem Hasspostings und prophezeien, dass es 2017 an jedem Tag zu einem Prozess kommen werde. Die Gruppierung setzt sich offenbar gegen ein Verbot der Hasspostings ein: "Schluss mit dieser Verschleierung der Realität! Die Wahrheit muss auch in Österreich zumutbar sein!..."
 
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