Keine Flüchtlinge mehr in Magdeburg-Kaserne

Bild: Daniel Schaler
Am Freitag zog der letzte Asylwerber aus der Klosterneuburger Magdeburgkaserne aus. Seit Dezember 2014 wurde das Areal als Außenstelle des Erstaufnahmezentrums Traiskirchen genutzt.
Derzeit laufen die letzten Abbau-Arbeiten, die Kaserne selbst steht nun wieder leer. Grund für die Schließung des Asylheims sind die rücklaufenden Flüchtlingszahlen in Österreich. Die Nutzung der Kaserne als Unterkunft für Asylwerber sei nicht mehr notwendig. 

Wie berichtet, soll auf dem Areal in den kommenden Jahrzehnten ein neuer Stadtteil, das "Pionierviertel", errichtet werden. Leistbare Wohnungen, ein Schulcluster sowie die Möglichkeit für Cafés und Geschäfte sind geplant. Auch eine Stadtbibliothek soll es geben. Der Großteil des ehemaligen Bundesheer-Grundes wurde vor einigen Monaten vom Stift Klosterneuburg gekauft, die Stadtgemeinde möchte ihn pachten. 

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