Schweizer schimpfen, weil Österreicher WM-Platzsprecher ist

Bild: Facebook/Schweighofer
Nicht nur Schweizer Ski-Fans gehen jetzt auf die Barrikaden wegen unserem ORF-Korrespondenten Lukas Schweighofer, der in St. Moritz der WM-Platzsprecher ist. "No-Go", sagt Lauberhorn-OK-Präsident Urs Näpflin und auch Peter Willen, Präsident des Adelbodener Klassikers schüttelt den Kopf: "Ich würde in Adelboden nie einen ausländischen Sprecher verpflichten".
Nicht nur Schweizer Ski-Fans gehen jetzt auf die Barrikaden wegen unserem ORF-Korrespondenten Lukas Schweighofer, der in St. Moritz der WM-Platzsprecher ist. "No-Go", sagt Lauberhorn-OK-Präsident Urs Näpflin und auch Peter Willen, Präsident des Adelbodener Klassikers schüttelt den Kopf: "Ich würde in Adelboden nie einen ausländischen Sprecher verpflichten".

Trotz Kritik und trotz der negativen Fan-Reaktionen haben die St. Moritzer bisher ihren Plan mit dem Österreicher als "WM-Speaker" durchgezogen. Die Schweizer "Aargauer Zeitung" bezeichnete die Stimme Schweighofers bei den Weltmeisterschaften im Engadin gar als "Ohrengraus".

Mit Schweighofer zusammen moderiert Michael Sokoll, ein Schweizer, die WM im Zielbereich für die Fans. Auch an ihm stören sich die Fans. Laut Schweizer Zeitung "" versucht Sokoll "krampfhaft, in perfektem Hochdeutsch zu parlieren". Wenigstens er solle in seiner Sprache eine "schöne Schweizer Färbung" haben.

Der 30-jährige ORF-Hauptmoderator von "Guten Morgen Österreich" postete auf vor seiner Abreise nach St. Moritz Anfang Februar auf Facebook: "Ich freue mich und bin stolz, Teil eines höchstmotivierten Entertainment-Teams sein zu dürfen":



Nav-AccountCreated with Sketch.TimeCreated with Sketch.| Akt: