Bundeswehr bildet Kurden aus; deutsche IS-Kämpfer getötet

In Syrien herrscht eine fragile Waffenruhe zwischen Assad-Regierung und den Rebellen. Doch diese gilt nicht für die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS). Während deutsche Soldaten Peschmerga ausbilden, wurden mehrere deutschstämmige Dschihadisten bei einem US-Luftangriff getötet.
In Syrien herrscht eine fragile Waffenruhe zwischen Assad-Regierung und den Rebellen. Doch diese gilt nicht für die . Während deutsche Soldaten Peschmerga ausbilden, wurden mehrere deutschstämmige Dschihadisten bei einem US-Luftangriff getötet.

In Syrien erringen die und ihre Verbündeten Sieg um Sieg gegen die . Damit die kurdischen Peschmerga im Irak künftig ähnliche Erfolge erringen, werden sie vom Westen nicht nur mit Waffen unterstützt, sondern von europäischen und amerikanischen Soldaten auch entsprechend ausgebildet.

Die USA, Großbritannien, Deutschland, die Niederlande, Finnland, Ungarn und Norwegen beteiligen sich am zehnwöchigen Ausbildungsprogramm. Neben grundlegenden Infanterietaktiken geht es dabei auch um den Umgang mit Waffen, die von westlichen Staaten geliefert wurden.

Westliche Waffen und Know-how

Neben US-amerikanischen M16-Sturmgewehren sind das vor allem Panzerabwehrraketen aus Deutschland. Auch im Umgang mit Artilleriegeschützen werden die Kurden geschult. Die Peschmerga-Kämpfern sollen für kommende Offensiven gegen die IS-Dschihadisten im Irak vorbereitet werden.

Während deutsche Soldaten kurdische Kämpfer bereit für den Einsatz gegen die Terrormiliz rüsten und ausbilden, trainierten einige Kilometer entfernt deutschstämmige Dschihadisten in einem IS-Ausbildungslager. Bei einem US-Luftangriff auf ein Trainingcamp westlich der IS-Hochburg Mossul seien mindestens 25 "Gotteskrieger" getötet worden. Darunter sollen laut irakischen Medien auch sechs Deutsche gewesen sein.
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