Jagd auf Speikobra in Firma bei Wien

Gänsehaut in einer Firma südlich von Wien: Ein Arbeiter entdeckte beim Öffnen eines Containers ein Reptil, laut Experten eine Speikobra - die Suche nach der mutmaßlichen Killerschlange läuft.
Gänsehaut in einer Firma südlich von Wien: Ein Arbeiter entdeckte beim Öffnen eines Containers ein Reptil, laut Experten eine Speikobra – die Suche nach der mutmaßlichen Killerschlange läuft.

Beim Aufmachen des verschweißten Containers aus Java (Indonesien) blickte ein Mitarbeiter eines großen Betriebes in NÖ in zwei "giftige" Augen – er schreckte zurück, die Schlange zischte davon. Sofort wurden Experten aus Schönbrunn und "Schlangenpapst" Georg Jachan verständigt, die Halle auf deren Anraten sofort verschlossen und abgedichtet.

In der Folge wurden dem Arbeiter mehrere Fotos vorgelegt. "Es handelt sich wahrscheinlich um eine indonesische Speikobra", so Jachan auf "Heute"-Nachfrage. Der Spezialist und ein Kollege, Biologe Dr. Achmed Talab, suchten die Riesenhalle mehrere Tage lang fast rund um die Uhr ab – vergeblich. Die Gift-Kobra ist spurlos verschwunden. Noch am Montag wurde die Behörde eingeschaltet, diese soll jetzt ein Serum besorgen.

"In Österreich gibt es wahrscheinlich keines. Das nächste Gegengift ist in München und Zürich vorrätig", vermutet Jachan. Vorsicht ist geboten: Denn ein Biss der Speikobra kann tödlich enden. Ihren Namen hat die Schlange übrigens von ihren Spuckattacken – sie speit Gift in die Augen der Opfer (Anm.: kann zu Blindheit führen).

Die Produktion in der Firma geht weiter. Ängstliche oder schwangere Mitarbeiter haben jedoch frei. "Alle sind instruiert. Es wird vorsichtig mit Handschuhen gearbeitet", so ein Bediensteter. Die Suche nach der Kobra wird fortgesetzt.
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