US-Bodentruppen über Nacht in Syrien gelandet

Bild: Reuters
Jahrelang hat die US-Regierung im Kampf gegen den IS gezögert, doch jetzt scheint man ernst zu machen: Einheiten der Marines und der Artillerie sind in Syrien gelandet. Das Ziel ist die von den IS-Terroristen besetzte Stadt Raqqa.
Jahrelang hat die US-Regierung im Kampf gegen den IS gezögert, doch jetzt scheint man ernst zu machen: Einheiten der Marines samt Artillerie sind in Syrien gelandet. Das Ziel ist die von den IS-Terroristen besetzte Stadt Raqqa.
Beamte des Verteidigungsministeriums bestätigten der Washington Post die Nacht-und-Nebel-Aktion. Sie betonten aber gleichzeitig, dass der Einsatz keine Folge von US-Präsident Donald Trumps Forderung, den Kampf gegen den IS zu beschleunigen, sei. Die Vorbereitung liefen bereits "seit einiger Zeit."

Seit Monaten hatten mehrere Hundert Mitglieder von Spezialeinheiten die syrische Armee beraten, doch jetzt sollen erstmals reguläre Bodentruppen in den Konflikt eingreifen. Marines haben bereits einen Außenposten errichtet, von dem aus sie die Stadt Raqqa, quasi die Hauptstadt der Terroristen, mit Artillerie beschießen können.

Damit lösen die Marines laut den Beamten das Problem des nebeligen Winterwetters in der Gegend - sie können die syrische Armee jetzt zu jeder Zeit mit Feuer unterstützen. Gleichzeitig sollen andere Kampfeinheiten die einheimischen Soldaten bei ihrem geplanten Sturm auf Raqqa unterstützen.

 
Nav-AccountCreated with Sketch.TimeCreated with Sketch.| Akt: